SMM Echiquier Bruntrutain-Riehen3

Geschrieben von Nadja Reci Sonntag, den 23. September 2012 um 17:13 Uhr
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Riehen 3 erreicht in der letzten Runde den Ligaerhalt


1. Desboeufs Michael - Gregor Haag 0 - 1

2. Hassler Franck - Marc Schwierskott 0 - 1

3. Staub Ludovic - Michael Pommerehne 0 - 1

4. Furrer Marc - Herbert Bräunlin 0 - 1

5. Desboeufs Cédric - Rolf Ernst 0 - 1

6. Viennot Dylan - Laurids Stockert 1 - 0

7. Osberger Frédéric - Thomas Häring 1/2 - 1/2

8. Desboeufs Alexandre - Martin Staechelin 0 - 1

Thomas holte den ersten halben Punkt für Riehen. Er spielte solide in der Eröffnung und liess sich nicht aus der Reserve locken. In ausgeglichener Stellung bot er dem stärkeren Gegner Remis an. Dieser nahm das Remisangebot an, was wohl ratsam war. Hätte er u gewinnen versucht, hätte die Stellung stark überzogen werden müssen, was gefährlich gewesen wäre.

Herbert kam gut aus der Eröffnung und stand somit von Anfang an besser, was er gnadenlos bis zum Sieg durchzog.

Laurids spielte einen grossen Teil der Partie gut (auch in der Analyse von Herbert bestätigt), verpasste jedoch den kritischen Punkt und spielte da den Turm auf die falsche Linie. Nun hatte er kein Spiel mehr und wurde am Damenflügel von einem Bauernsturm überrannt. Ihm ist sozusagen der Boden unter den Füssen weggebrochen (Zitat Laurids).

Martin spielte einen Königs-Indischen Angriff. Aufgrund von Theorieschwächen übernahm jedoch sein Gegner die Initiative. Dieser fasste allerdings den falschen Plan und öffnete den Königsflügel. Nach dem Remis-Angebot durch Martin kam der entscheidende Fehler. Danach spielte Martin die Partie souverän zu Ende und holte einen ganzen Punkt für Riehen.

Gregor wurde mit der Eröffnung (Königs-Läufer-Gambit) überrascht. Nach durchwachsenem Spielverlauf konnte er in ein leicht besseres Endspiel abwickeln und dieses schliesslich gewinnen.

Michael kam mit Schwarz gut aus der Eröffnung. Er wollte einen Bauern opfern, um Spiel zu bekommen, jedoch nahm sein Gegner sein Opfer nicht an. Trotzdem konnte Michael nach einem kleinen Fehler seines Gegners seine Stellung im Mittelspiel so stärken, dass er im Endspiel aus guter Stellung heraus, zwei Bauern und somit die Partie gewinnen konnte.

Marc hatte eine hochtaktische Partie auf dem Brett. Er hatte das Läuferpaar und etwas Königsangriff, jedoch einen Minusbauern. In Zeitnot machte sein Gegner einen kleinen Feholer, den Marc direkt auszunutzen wusste. Dies führte schliesslich in der Folge zu einem Figurengewinn, woraufhin der Gegner relativ bald aufgab.

Rolf hatte, nachdem er bereits sehr früh (~Zug 14) ein Remisangebot ablehnte, eine sehr lange Partie (über 60 Züge). Er war jedoch mit dem Willen, die Partie zu gewinnen angetreten. Aufgrund der Mannschaftssituation hatte er das Remis ohnehin abgelehnt. Er hatte eine sizilianische Eröffnung auf dem Brett, allerdings mit seltsamem Läuferspiel. Schliesslich besass Rolf das Läuferpaar. Nachdem er bequem zu d5 kam, musste sein Gegner abtauschen, was Rolf einen sehr starken Springer auf d5 einbrachte. Mit steten Mattdrohungen wegen der langen Läuferdiagonaolen, musste sein Gegner dauernd auf g2 aufpassen, was Rolf zu mehr Spiel verhalf. Zum Schluss konnte er den weitvorgerückten Bauern auf a4 weiter vorrücken lassen, woraufhin sein Gegner aufgab. Die ganze Partie war technisch nicht einfach, er stand aber immer etwas besser und konnte die Stellung von Zug zu Zug so verstärken, dass er zum Schluss auch den ganzen Punkt heimfahren konnte.


Vielen Dank der Mannschaft für den tollen Einsatz!!!! Wir haben uns somit in letzter Sekunde gerettet.

Nadja Reci

Nadja Reci

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