SG Riehen

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Knappe Startniederlage von Riehen 4

Geschrieben von Bob Chessman Freitag, den 14. März 2014 um 17:34 Uhr
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SMM 2. Liga, Birsfelden/Beider Basel/Rössli 2 – Riehen 4  3.5 - 2.5

Brett 1:  Frank Weidt (2038) - Robert Luginbühl (2126) 1:0
Brett 2:  Philippe Morath (1958) - Matthias Balg (1999) remis
Brett 3:  Markus Krüttli (1948)- Peter Polanyi (1966) remis
Brett 4:  Aleksandar Jovanovic (1931) - Michael Czwalina (1810) remis
Brett 5:  Vlatko Duilovic (2186) - Thomas Häring (1962)1:0
Brett 6:  Miladin Gajic (1760) - Heiko Schmidt (-) 0:1

Die Erstrundenbegegnung im Alterszentrum Birsfelden ging leider knapp verloren. Die Niederlage war nicht unbedingt zwingend; Vielleicht hätte dem einen oder anderen Spieler (auch dem Schreibenden) ein Gedächtnistraining oder eine sonstige Aktivierung, wie sie in diesem Etablissement angeboten wird gut getan. Vielleicht wäre ja auch alles anders gekommen, wenn nicht unsere Bretter 4 und 5 unbeabsichtigt am falschen Brett Platz genommen hätten?! Hier hat der Neo-Mannschaftsleiter noch Verbesserungspotential, was die Kontrolle angeht. Aber nun zum Geschehen, mit der Bitte um Entschuldigung, wenn ich inhaltlich oder chronologisch etwas nicht korrekt wiedergeben sollte:

Als erster einigte sich Matty mit seinem Gegner auf remis, nachdem er sich zuerst im Vorteil wähnte, dann aber einsehen musste, dass eher er um den halben Punkt kämpfen muss.

Einen sehr guten Saisoneinstand verzeichnete Heiko, der seinem Gegner relativ früh eine Figur für einen Bauern abnehmen konnte. In der Folge gelang es ihm, die kompensatorische Aktivität seines Kontrahenten einzudämmen und letztendlich selbst auf den geöffneten Linien zum entscheidenden Schlag auszuholen. Bravo!

Mit dem (kurzfristig eingesetzten) stärksten Gegner bekam es Thomas zu tun.
Es gelang ihm mit Schwarz lange Zeit, das Geschehen ausgeglichen zu gestalten. Der gegnerische Angriff auf der g-Linie konnte mit einem eingedrungenen Turm auf der zweiten Reihe gekontert werden und erst in der Zeitnotphase ging die Partie leider verloren.

Peters Partie bewegte sich wohl die meiste Zeit in der Remisbreite, wobei er immer etwas Sorgen wegen eines schwachen Bauern auf d6 hatte. Vom Mannschaftsleiter genötigt, ein Remisangebot abzulehnen, spielte er dynamisch und erhielt für einen Bauern aktives Spiel mit einem guten Springer gegen einen schlechten Läufer. Sein Gegner fand jedoch mittels ewigem Schach doch noch den Weg in den Remishafen.

Michael spielte mit Weiss eine sehr gute Partie gegen den stärker eingestuften Gegner. Ein auf d6 eingedrungener Springer und ein schwacher gegnerischer Bauer auf b5 liessen auf den ganzen Punkt hoffen. Leider griff Michael etwas fehl und erlaubte dem Gegner zurück ins Spiel zu kommen und unangenehme Aktivität zu entfalten. Am Ende musste er dann mit dem halben Punkt zufrieden sein.

Der Schreibende spielte mit Schwarz eine seiner zweifelhaften Eröffnungen gegen d4 und traf auf einen Gegner, der diese Variante gemäss eigener Aussage ausführlich mit dem Computer analysiert hatte. So überrascht man sich selber! In der Folge entspann ein interessanter Kampf, bei dem ich über weite Strecken den positionellen Nachteil mit dynamischem Spiel kompensieren konnte. In Zeitnot agierte mein Gegner aber geschickter als ich und der Tempokampf im entstandenen Turmendspiel mit diversen Freibauern ging knapp verloren.

Bob Chessman

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