SG Riehen

Ihr Schachverein

Riehen am Europäischen Klubcup in Novi Sad im 20. Schlussrang

Geschrieben von Bob Chessman Dienstag, den 15. November 2016 um 00:31 Uhr
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Zum zweiten Mal nahm die Schachgesellschaft Riehen am Europäischen Klubcup teil und mass sich dabei mit der Weltspitze. Nach einem sehr erfolgreichen Start mit vier Runden ohne Niederlage folgte das Unvermeidliche: Als Gegner wurde Odlar Yurdu aus Aserbeidschan zugelost, ein absolutes Weltklasseteam. Dass da ein Sieg eher unwahrscheinlich war ist klar. Riehen stieg mehrheitlich erfolgreich in den Wettkampf ein, einzig an den hinteren Brettern zeichneten sich die Niederlagen schon eher früh ab. Trotz grosser Gegenwehr musste schliesslich auch Riehens Spitzenmann Andreas Heimann die Waffen strecken. Sein Gegner Tejmour Radjabov ist in der Schachwelt sehr bekannt, vor ein paar Jahren wurde er als heisser Kandidat für den Weltmeistertitel gehandelt, dies wurde dann jedoch vom Norweger Magnus Carlsen erfolgreich verhindert. Einen Ehrenpunkt erzielte Riehen trotzdem: Ioannis Georgiadis konnte den Seriensieger von offenen Turnieren und frühere Nummer 1 von Deutschland, Arkadij Naiditsch gar besiegen! Die Sechste Runde brachte gegen das holländische Team von IntelliMagic die einzige Enttäuschung des Turniers, diese Niederlage wäre vermeidbar gewesen. Doch in der Schlussrunde wurden die Griechen bezwungen, sodass von einem versöhnlichen Abschluss berichtet werden kann. Rang 20 entspricht genau dem Startranglistenplatz. Herausragend bei Riehen waren der frischgebackene Grossmeister Andreas Heimann am Spitzenbrett sowie Ioannis Georgiadis an Brett 3, welche je 5 Punkte aus 7 Partien erzielten. Detaillierte Resultate und die Schlussrangliste findet Ihr unter: www.euroclubcup2016.com 


Es gewann das Team Alkaloid aus Mazedonien und konnte somit das Team Sibirien erfolgreich entthronen. Mazedonier wurden nur an den beiden Reservebrettern eingesetzt, die Spieler der Spitzenbretter kamen aus China, aus Russland und der Ukraine. Fast die ganze Weltspitze war vor Ort, nur ein paar wenige Cracks fehlten, da gleichzeitig die Einzelweltmeisterschaft zwischen Magnus Carlsen und Sergej Karjakin begann.

Bericht: Peter Erismann

Zuletzt geändert am: Dienstag, den 15. November 2016 um 00:44 Uhr
Bob Chessman

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