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Bob Chessman

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In Abwesenheit des letztjährigen Gesamtsiegers Gregor Haag hat Arnd-Rüdiger Schwarz  in der ersten Runde der Blitzmeisterschaft den Tarif durchgegeben und aus 16 Partien starke 14 Punkte geholt, ganze 4 Punkte mehr als Peter Erismann und Röbi Luginbühl. Herzliche Gratulation den drei Erstplatzierten. - Die zweite Runde findet am 20.6.2019 statt - bitte notieren!

Rangliste: 1. Arnd-Rüdiger Schwarz  14  2.-3. Peter Erismann und Röbi Luginbühl  10  4.-6. Rolf Ernst, Wolfgang Brait und Ruedi Staechelin 8.5  7. René Deubelbeiss 7.5  8. Ivo Berweger 4  9. Beat Spielmann 1

 

 

Bericht: Ivo berweger

Montag, den 06. Mai 2019 um 10:26 Uhr

SMM: Erfolgreiches Riehener Wochenende

Erfolgreiches Riehener Wochenende

In der ersten von insgesamt drei Nationalliga-A-Doppelrunden in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) hielt sich das verlustpunktfreie Spitzentrio Genf/Luzern/Riehen schadlos. Riehen kam gegen den Neuling Nyon zu einem ungefährdeten 7:1-Erfolg, und gegen Winterthur, den Meister des Jahres 2017 (Partien siehe http://www.swisschess.ch/smm-live.html) zu einem tollen 5½:2½-Erfolg. Riehen 2-4 gewannen ebenfalls, und Riehen 5 kam zu seinem ersten Mannschaftspunkt.

Wegen des Ende Mai/Anfang Juni im slowenischen Radenci stattfindenden Mitropa-Cups war in der Nationalliga A eine Doppelrunde angesetzt worden, die 5. Runde findet am 30. Juni statt.

Riehen hatte zuerst gegen den Aufsteiger Nyon anzutreten. Es war klar, dass das mit seinem Top-Team angetretene Riehen gewinnen würde, jedoch täuscht das Resultat etwas über den Spielverlauf, es war ein harten Kampf bis in den Abend hinein. Ioannis Georgiadis gewann leicht, doch alle anderen mussten lange kämpfen. Schlussendlich setzten sich jedoch die Klasse und die Routine durch.

Am Sonntag kam es zur ersten „grossen“ Begegnung dieser Saison, welche im Internet live übertragen wurde. Winterthur musste auf seinen Spitzencrack, den Inder Harikrishna, verzichten, er war in Schweden an einem Turnier im Einsatz. Somit war Riehen leicht favorisiert. Die Begegnung spielte sich auf einem sehr hohen Niveau ab, es wurde leidenschaftlich gekämpft. Den ersten Erfolg nach drei Stunden konnte Ognjen Cvitan vermelden. Doch Ioannis Georgiadis hatte eine sehr zweischneidige Stellung, und auch bei Gregor Haag war es sehr unklar. Als Georgiadis den Überblick in seiner sehr taktischen Stellung behielt und punkten konnte, war der Erfolg in Griffnähe. Und dank zäher Verteidigung konnte Gregor Haag schlussendlich auch noch in den Remishafen einlaufen. Bemerkenswert an dieser Saison ist insbesondere, dass keiner den Riehener Spieler bisher eine Partie verlor, ein sehr gutes Zeichen für eine starke Mannschaft!

Die zweite Mannschaft von Riehen konnte sich erfreulicherweise weitere Mannschaftspunkte sichern, da sticht insbesondere der souveräne Sieg von Xaver Dill hervor. Riehen 3 überfuhr in der ersten Liga die Birsecker, welche wohl absteigen werden. Riehen vier konnte ebenfalls weitere Mannschaftspunkte einsammeln, während das in die zweite Liga aufgestiegene Riehen 5 auswärts gegen Spiez seinen ersten Mannschaftspunkt ins Trockene bringen konnte.

 

Nationalliga A, 3. Runde

Nyon - Riehen 1:7 (Ondozi - Renet ½:½, Netzer - Heimann 0:1, Rasch - Ragger 0:1, N'Guyen - Georgiadis 0:1, Guex - Breder ½:½, Rochat - Cvitan 0:1, Vilaseca - Haag 0:1, Ferrier - Wirthensohn 0:1). Winterthur - Réti Zürich 2½:5½ Wollishofen - Zürich 3:5, Solothurn - Genf 1½:6½, Luzern - Echallens 6:2.

Nationalliga A, 4. Runde

Riehen - Winterthur 5½:2½ (Ragger - N. Georgiadis ½:½, Heimann - Kaczmarczyk ½:½, Renet - Forster ½:½, Cvitan - Balcerak 1:0, Breder - Hasenohr 1:0, I. Georgiadis - Ballmann 1:0, Haag - Schärer ½:½, Brunner - Georgescu ½:½), Genf - Réti Zürich 5:3 Wollishofen - Luzern 1½:6½, Zürich - Solothurn 5½:2½ Nyon - Echallens 3:5.

Rangliste nach 4 Runden: 1. Luzern 8 (25½). 2. Genf und Riehen je 8 (24½). 4. Zürich 6 (18½). 5. Réti Zürich 4 (18½). 6. Winterthur 3 (13½). 7. Echallens 2 (12). 8. Wollishofen 1 (9½). 9. Nyon 0 (7). 10. Solothurn 0 (6½).

Partien der 5. Runde (30. Juni): Luzern – Réti Zürich, Genf - Winterthur, Riehen - Solothurn, Zürich - Nyon, Echallens - Wollishofen.

Die erfolgreichsten Punktesammler in der NLA: GM Andrei Sokolow (Genf) 4 Punkte aus 4 Partien, GM Ognjen Cvitan, Gregor Haag (beide Riehen), IM Oliver Kurmann, FM Davide Arcuti (beide Luzern) und FM Quentin Burri (Genf) je 3½/4, IM Ioannis Georgiadis (Riehen) 3/3, GM Yannick Pelletier (Zürich), GM Noël Studer (Luzern), GM Jean-Noël Riff (Genf) und IM Valery Atlas (Luzern) je 2½/3.

 

Nationalliga B, West

Riehen II - Luzern II 5:3 (Flückiger - Rusev ½:½, Jäggi - D. Atlas ½:½, Dill - P. Lötscher 1:0, Schneider - Naarden ½:½, Deubelbeiss - Portmann 1:0, Schwierskott - Deuber 0:1, Ernst - Bucher ½:½, Pommerehne 1:0 f.), Tribschen – Trubschachen, Therwil - Payerne 2½:5½, Biel - Schwarz-Weiss Bern 3½:4½, Vevey - Court 4½:3½.

Rangliste nach 3 Runden: 1. Trubschachen 6 (18½). 2. Payerne 6 (16). 3. Schwarz-Weiss 6 (15). 4. Riehen II 4 (13). 5. Luzern II 2 (11). 6. Tribschen, Therwil und Vevey je 2 (9½). 9. Biel 0 (10½). 10. Court 0 (7½).

Partien der 4. Runde (26. Mai): Trubschachen - Therwil, Payerne - Schwarz-Weiss, Court - Riehen II, Luzern II - Vevey, Tribschen - Biel.

 

1. Liga, Nordwest

Birseck - Riehen III 1:7 (Aerni - Heinz ½:½, Amado-Blanco - Ammann 0:1, Fatzer - R. Staechelin 0:1, Matkovic - Pfau 0:1, Willimann - K. Achatz 0:1, Mattmann - Widmer 0:1, Bult - Brait ½:½, Eichenberger - M. Achatz 0:1), Entlebuch - Basel 5½:2½, Echiquier Bruntrutain Porrentruy - Olten 3½:4½ Trubschachen II - Bern 3:5.

Rangliste nach 3 Runden: 1. Olten 6 (17). 2. Riehen III 6 (16½). 3. Bern 4 (14½). 4. Trubschachen II 4 (13½). 5. Echiquier Bruntrutain 2 (11½). 6. Entlebuch 2 (11). 7. Basel 0 (8). 8. Birseck 0 (4).

Partien der 4. Runde (25. Mai): Olten - Trubschachen II, Bern - Riehen III, Echiquier Bruntrutain - Basel, Entlebuch - Birseck.

2. Liga: Riehen 4 - Liestal 4-2    Spiez - Riehen 5  3-3

 Bericht: Peter Erismann

Das erste unserer beiden Turniere in Weggis, neu auf 7 Runden verkürzt, hatte mit 20 Spielern nicht die erhoffte Teilnehmerzahl. Als grosser Favorit startete Matthias Rüfenacht mit einem Abstand von 260 ELO auf Sigi Reiss, den Zweiten der Startrangliste. Auch die Vorstandsmitglieder unseres Vereins, Toni Brugger, Eugen Fleischer und Ueli Eggenberger, befanden sich auf aussichtsreichen Startplätzen.
Matthias gewann sechs Partien hintereinander. Besonders wichtig war sein Sieg gegen Sigi Reiss, wo er seine ausgefeilte Endspieltechnik zur Geltung brachte. Nach der sechsten Runde stand er - mit 1½ Punkten Vorsprung auf den Zweiten - schon als Turniersieger fest. Erst in der Schlussrunde gab er einen halben Punkt an Ueli Eggenberger ab.

Wegen des in einem Monat im slowenischen Radenci stattfindenden Mitropa-Cups steht am kommenden Wochenende in der Schweizerischen Mann-schaftsmeisterschaft (SMM) eine Nationalliga-A-Doppelrunde auf dem Programm.

Am kommenden Sonntag entscheidet sich, ob Riehen (im Bild GM Markus Ragger) gegen Winterthur seine weisse Weste behalten kann Dabei kommt es im 4. Durchgang am Sonntag zum Spitzenkampf zwischen den beiden noch ungeschlagenen Riehen (4 Punkte/3.) und Winterthur (3 Punkte/4.). Dieser Match wird ab 12.30 Uhr live auf der SSB-Homepage übertragen (http://www.swisschess.ch/smm-live-uebertragung.html).

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Nationalliga A

Partien der 3. Runde vom Samstag (12.30 Uhr): Solothurn - Genf, Luzern - Echallens, Nyon - Riehen, Winterthur - Réti, Wollishofen - Zürich.

Partien der 4. Runde vom Sonntag (12.30 Uhr): Genf - Réti, Wollishofen - Luzern, Riehen - Winterthur, Zürich - Solothurn, Nyon - Echallens.

Rangliste nach 2 Runden: 1. Genf und Luzern je 4 (13). 3. Riehen 4 (12). 4. Winterthur 3 (8½). 5. Réti 2 (10). 6. Zürich 2 (8). 7. Wollishofen 1 (5). 8. Echallens 0 (5). 9. Nyon 0 (3). 10. Solothurn 0 (2½).

Nationalliga B, Westgruppe

Partien der 3. Runde vom Sonntag (12.30 Uhr): Tribschen - Trubschachen, Therwil - Payerne, Biel - Schwarz-Weiss, Riehen II - Luzern II, Vevey - Court.

Rangliste nach 2 Runden: 1. Trubschachen 4 (13). 2. Payerne und Schwarz-Weiss je 4 (10½). 4. Luzern II und Riehen II je 2 (8). 6. Therwil und Tribschen je 2 (7). 8. Biel 0 (7). 9. Vevey 0 (5). 10. Court 0 (4).

Quelle: SSB-Homepage

 

Mittwoch, den 24. April 2019 um 08:41 Uhr

In Memoriam Jürg Ditzler (1953-2019)

Leider müssen wir Euch die traurige Mitteilung machen, dass unser lieber Schachkamerad und Freund Jürg Ditzler am Ostersonntag nach langer schwerer Krankheit verstorben ist.

Jürg Ditzler klein

Jürg Ditzler spielte viele Jahre in der Schachgesellschaft  Allschwil, wo er mehrere Male Schweizer Mannschaftsmeister wurde. Dieses Kunststück gelang ihm bereits vorher beim Schachklub Birseck.  Jürg war seit einigen Jahren Mitglied der SG Riehen und spielte in der SMM in der 3. und der 2. Mannschaft von Riehen. Noch in dieser SMM-Saison spielte er in der 1. Runde in der Nationalliga B am 24. März in der SMM-Mannschaft Riehen 2.

Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme. Die Trauerfeier findet am Montag, 29. April 2019 um 11.30 Uhr auf dem Friedhof Hörnli in Basel, Kapelle 5 statt . Schachkollegen und Freunde sind gerne eingeladen, an der Trauerfeier und am anschliessenden Imbiss teilzunehmen.

Bericht: Matthias Rüfenacht

Montag, den 15. April 2019 um 23:20 Uhr

SMM NLA, Runde 2: Kantersieg von Riehen 1 gegen Echallens

                               

Kantersieg gegen Echallens

Die sich in Topform befindliche Riehener Mannschaft deklassiert die Mittelfeldmannschaft Echallens und zeigt seine Ambitionen. Auch Genf und Luzern überzeugen, während sich der Rekordmeister Zürich geschlagen geben muss. Riehen 2 kann in der NLB die Scharte der ersten Runde auswetzen und besiegt Biel nach langem Kampf. Riehen 3 gewinnt in der ersten Liga auch die zweite Runde deutlich.

Riehen reiste als Favorit in die Westschweiz, wobei man vorgewarnt war: In der ersten Runde hätte Echallens beinahe gegen Zürich gewonnen! So gingen die Riehener seriös und vorbereitet in den Wettkampf. Der soeben von der Europameisterschaft zurückgekommene Teamleader Ragger startete furios, opferte einen Bauern und riss die Initiative von Beginn an sich. Auch Andreas Heimann erwischte eine starke Eröffnung und erzielte deutlichen Raumvorteil. Schlussendlich war es einzig Nicolas Brunner, der in Verlustgefahr geriet, da er seine Angriffsbemühungen etwas übertrieb. Nachdem auch er in den Remishafen einlaufen konnte kann erfreulicherweise festgehalten werden, dass auch in dieser Runde kein einziger Riehener eine Verlustpartie zu vermelden hatte.

Riehen 2 hatte auswärts gegen Biel anzutreten. Nachdem die Auftaktrunde missraten war, musste somit ein Sieg her. Dieser wurde nach hartem Kampf denn auch erzielt, wobei insbesondere der neu bei Riehen spielende Dorian Jäggi zu überzeugen vermochte. Riehen 3 spielte erneut stark und es bestand kein Zweifel, dass auch dieser Wettkampf gewonnen werden würde. Um die sehr erfreuliche positive Bilanz abrunden zu können, hatte auch die vierte Mannschaft bereits einen Sieg ins Trockene gebracht. Einzig Riehen 5 musste sich gegen das übermächtige Fanionteam von Kirchberg geschlagen geben. Speziell hervorzuheben ist jedoch der Sieg des Juniors Nicos Doetsch-Thaler, ein hoffnungsvolles Riehener Nachwuchstalent.

Nationalliga A

Echallens - Riehen 1½:6½ (Sermier - Ragger 0:1, Botta - Heimann 0:1, Buss - Breder ½:½, Colmenares - Renet 0:1, Willems - Cvitan 0:1, Bondar - Brunner ½:½, Pahud - Wirthensohn ½:½, Vianin - Haag 0:1), Winterthur - Zürich 4½:3½, Luzern - Nyon 7:1, Wollishofen - Genf 1:7, Réti Zürich – Solothurn 7½:½.

Rangliste nach 2 Runden: 1. Genf und Luzern je 4 (13). 3. Riehen 4 (12). 4. Winterthur 3 (8½). 5. Réti 2 (10). 6. Zürich 2 (8). 7. Wollishofen 1 (5). 8. Echallens 0 (5). 9. Nyon 0 (3). 10. Solothurn 0 (2½).

Partien der 3. Runde (4. Mai): Solothurn – Genf, Luzern – Echallens, Nyon – Riehen, Winterthur – Réti, Wollishofen – Zürich.

Nationalliga B, West

Biel - Riehen II 3½:4½ (Georg - Metz 0:1, Kudryavtsev - Rüfenacht ½:½, Lienhard - Herbrechtsmeier 0:1, Rohrer - Jäggi 0:1, Lucca - Giertz 1:0, Bohnenblust - Schwierskott 1:0, Wiesmann - Ammann ½:½, Corbat - Schneider ½:½), Court - Trubschachen ½:7½, Schwarz-Weiss Bern - Tribschen 5½:2½, Payerne - Vevey 6:2, Luzern II - Therwil 5½:2½.

Rangliste nach 2 Runden: 1. Trubschachen 4 (13). 2. Payerne und Schwarz-Weiss je 4 (10½). 4. Luzern II und Riehen II je 2 (8). 6. Therwil und Tribschen je 2 (7). 8. Biel 0 (7). 9. Vevey 0 (5). 10. Court 0 (4).

Partien der 3. Runde (5. Mai): Tribschen - Trubschachen, Therwil - Payerne, Biel - Schwarz-Weiss, Riehen II - Luzern II, Vevey - Court.

1. Liga, Nordwest

Riehen III - Entlebuch 5:3 (Heinz - Man. Meier 1:0, Erismann - Küng ½:½, Pfau - Andenmatten ½:½, Ernst - Mar. Meier 0:1, R. Staechelin - Suter 1:0, Widmer - G. Schmid ½:½, Brait - Mau. Meier 1:0, Balg - D. Schmid ½:½), Bern - Echiquier Bruntrutain Porrentruy 3½:4½, Birseck - Olten 1:7, Basel - Trubschachen II 3:5.

Rangliste nach 2 Runden: 1. Olten 4 (12½). 2. Trubschachen II 4 (10½). 3. Riehen III 4 (9½). 4. Bern 2 (9½). 5. Echiquier Bruntrutain 2 (8). 6. Basel und Entlebuch je 0 (5½). 8. Birseck 0 (3).

Partien der 3. Runde (4. Mai): Echiquier Bruntrutain - Olten, Trubschachen II - Bern, Birseck - Riehen III, Entlebuch - Basel.

 

2. Liga

Roche 1 - Riehen 4                        2,5-3,5

Riehen 5 – Kirchberg 1                  2-4

 

Bericht: Peter Erismann

 

Ein mehr als gelungenes Comeback!

Als Marco Chevalier uns beim Abendessen erzählte, dass seine letzte gewertete Partie aus dem Jahr 2013 datiert, hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass gerade er den entscheidenden Punkt markieren würde. Aber genauso kam es, doch der Reihe nach:

Wilfried Burkhardt und der Schreibende konnten beide mit Schwarz gegen leicht stärker klassierte Gegner ausgleichen und brachten je einen halben Punkt ins Trockene.
Als auch Ivo als dritter Schwarzspieler mit einem Remisangebot bedacht wurde, hätte ich ihm wohl raten sollen, es anzunehmen!? Dies umso mehr als er wohl noch die lange Zahnoperation vom Vortag spürte. Prompt stellte er danach einen Bauern ein und musst in einem Endspiel mit 4 Läufern noch lange auf die „Zähne beissen“, bis das Remis gesichert war.
In der Zwischenzeit hatte Marco Chevalier seinem Gegner mit einer schönen Kombination die Dame abgeluchst und konnte mit Dame und Läufer gegen die zwei gegnerischen Türme spielen. In der Zeitnotphase stellte er sich etwas passiv auf und schaffte es sicher bis Zug 36. Danach nahm er sich genügend Zeit, aktivierte seinen Läufer und als dieser auf f5 seinen Platz gefunden hatte rückte die Dame nach, was den Gegner zur Aufgabe zwang.
Peter Polanyi hatte gegen seinen unorthodox spielenden Gegner am Damenflügel einigen Druck, den er mit einem temporären Bauernopfer noch erhöhte. Es kam dann allerdings auf der einzigen offenen Linie zu einem Generalabtausch und im daraus entstandenen Springerendspiel mit langen Bauernketten konnte keiner der beiden einen ernsthaften Gewinnversuch unternehmen.
René Deubelbeiss opferte Ausgangs Eröffnung einen Bauern und als drohte, einen zweiten ohne nennenswerte Kompensation zu verlieren, musste er seine ganze Schlitzohrigkeit aufbieten, um im Spiel zu bleiben. Er gab einen Läufer für ein paar Bauern und spielte in der (zumindest für mich) unübersichtlichen Stellung besser als sein Gegner. Am Schluss resultierte ein Endspiel mit 2 starken Freibauern für die Figur und es war nur noch René, der auf Gewinn spielen konnte. Er verzichtete im Interesse der Mannschaft auf dieses Risiko und sicherte uns mit einer Zugwiederholung den knappen Mannschaftssieg, Merci!

Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem mehr als gelungenen Comeback von Marco als Matchwinner!

Roche 1   (1952) -  Riehen 4  (1973)   2.5-3.5

Marcel Joray (2091) -   Robert Luginbühl (2060)   remis
Markus Hänggi (2009) - René Deubelbeiss  (2010) remis
Josef Koch (1968) -  Ivo Berweger (1994) remis
Christoph Nimptsch (1762) - Marco Chevalier (1891) 0–1
Ulrich Nyffeler (1884) - Wilfried Burkhardt (1850) remis
Carlo Bernasconi (1995) - Peter Polanyi (2030) remis

Bericht: Röbi Luginbühl

Montag, den 25. März 2019 um 22:31 Uhr

SMM Riehen 2: Missglücktes Regionalderby

 

Missglücktes Regionalderby

Eine ersatzgeschwächte Mannschaft von Riehen 2 startet in der NLB mit einer Niederlage gegen Therwil, während Riehen 3 einen erfreulichen Auftaktsieg gegen Porrentruy verbuchen kann. Riehen 4 trotzt dem deutlich höher eingestuften Team von Sorab ein Unentschieden ab. Riehen 5 verlor unglücklich

Das Fanionteam von Riehen war bereits vor zwei Wochen erfolgreich in die Saison gestartet. Doch Riehen 2 nahm sich kein Vorbild daran und verpatzte den Saisonstart. Zwar ersatzgeschwächt, doch immer noch als Favorit starteten die Riehener, einzig die sich in ausgezeichneter Form befindlichen Heinz Wirthensohn und Arnd Schwarz vermochten zu überzeugen. Besser die dritte Mannschaft: Mit grossem Kampfgeist vermochten sie Porrentruy zu schlagen, insbesondere der Sieg von Timothée Heinz gegen den starken Franzosen Hassler ist zu vermelden. Auch positiv in Szene zu setzen wusste sich Peter Erismann mit einem Schwarzsieg.

Die vierte Mannschaft überzeugte ebenfalls, Beat Jeker, Frank Schambach und Matthias Balg verbuchten jeweils einen Vollerfolg.

 Nationalliga B, West

Therwil - Riehen II 4½:3½ (Faraone - Wirthensohn 0:1, Müller - Metz ½:½, Häner - Giertz ½:½, Zaugg - Schwarz 0:1, Waldmeier - Pommerehne ½:½, Jud - R. Staechelin 1:0, Lo Presti - Deubelbeiss 1:0, Gauthier - Ditzler 1:0), Vevey - Schwarz-Weiss Bern 3:5, Biel - Payerne 3½:4½,Tribschen - Court 4½:3½, Luzern II - Trubschachen 2½:5½, 

1. Liga, Nordwest

Riehen III - Echiquier Bruntrutain Porrentruy 4½:3½ (Heinz - Hassler 1:0, Kiefer - Osberger 0:1, Ammann - Staub ½:½, Erismann - M. Desboeufs 1:0, Ernst - I. Retti ½:½, Widmer - Cé. Desboeufs ½:½, K. Achatz - Schneider 1:0, M. Achatz - A. Desboeufs 0:1), Birseck - Bern 2:6, Basel - Olten 2½:5½, Trubschachen II - Entlebuch 5½:2½ 

Bericht: Peter Erismann

 

Sonntag, den 24. März 2019 um 16:02 Uhr

SMM: Schwarzer Samstag für Riehen 5

Schwarzer Samstag für Riehen 5

 Mannschaftsleiter Jean-Claude Maeder merkte schnell, dass es nicht sein Tag war. Nach mehreren Böcken in seiner Lieblingseröffnung, die sein Gegner jedoch nicht zu nutzen wusste, bot er mit Erfolg Remis an. Zu dieser Zeit stand Thomas Kösler prekär, an den anderen Brettern war alles noch okay. Danach verschafften sich Roland Baier sowie unsere Junioren Krithik Chokalingam und Nicos Doetsch-Thaler deutliche Vorteile. Irgendwie konnte sich Thomas aus seiner Verluststellung befreien und Beat Spielmanns Partie schien die Remis- breite nicht überschritten zu haben; allerdings lehnte sein Gegner ein entsprechendes Remisangebot ab. Der Sieg resp. Punktegewinn durfte zu diesem Zeitpunkt erwartet werden. Unglaublich, was sich dann vor der Zeitkontrolle abspielte. Ausgerechnet der erfahrene Taktiker Roland Baier und die bis anhin so reif spielenden Junioren waren sich wohl zu sicher und liessen sich taktisch übertölpeln. Drei sicher geglaubte Punkte waren weg und damit der Punktegewinn. Beat Spielmann war inzwischen ebenfalls auf die Verliererstrasse gedrängt worden, nur Thomas Kösler konnte noch einen halben Punkt einfahren. Diese Kanterniederlage ist bitter, vor allem weil unsere Junioren an den hintersten Brettern ihre weit höher eingestuften dominiert hatten, schliesslich aber Lehrgeld zahlen mussten.

Die Einzelresultate:

Riehen 5 (1742) - Bern 2 (1868) 1:5

Roland Baier (1899) - Fabian Pellicoro (1869) 0:1
Thomas Kösler (1750) - Nathalie Pellicoro (1910) ½:½
Jean-Claude Maeder (1810) - Jörg Brauchli (1856) ½:½
Beat Spielmann (1777) - Rudolf Stadler (1803) 0:1
Krithik Chokalingam (1524) - Nguyen Ly (1903) 0:1
Nicos Doetsch-Thaler (1694) - Robin Sobari (1867) 0:1

 

  Bericht: Jean Caude Maeder
 

 




 

Freitag, den 22. März 2019 um 10:32 Uhr

SMM Riehen 4: Kein Remis und trotzdem unentschieden!

Kein Remis und trotzdem unentschieden!

In einem spannenden und hartumkämpften Wettkampf kommt Riehen 4 gegen das um durchschnittlich 50 ELO stärkere Sorab 1 zu einem verdienten 3:3 Unentschieden.
Nachdem es Peter und dem Schreibenden leider nicht gelang, den beiden stärksten Sorabern Paroli zu bieten und Ivo gegen den zu tief eingestuften Pasagic (der in der NMM auch schon Marc Schwierskott geschlagen hat) auch die Segel streichen musste, war es an Beat, Frank und Matty, die Kastanien aus dem Feuer zu holen:

Beat behandelte den gegnerischen Steinhaufen (neudeutsch Stonewall) sehr geduldig und wickelte in ein gleichfarbiges Läuferendspiel ab, in dem sich der gegnerische Läufer die Zähne an den eigenen Bauern ausbiss. Eine starke Leistung!
Frank drückte den gegnerischen Mannschaftsleiter mit Weiss in die Defensive und knöpfte ihm als Folge eine Qualität ab, welche er in der Folge souverän verwertete.
Matty kam mit Schwarz relativ früh leicht in Vorteil und es gelang ihm, seine Schwerfiguren und einen Läufer besser zu positionieren. Als seinem Gegner einen Zug vor dem Matt die Zeit fiel, war der Mannschaftspunkt im Trockenen.

Einen Dank meinen Mannschaftskollegen für diese gute Leistung und einen hoffentlich weiterhin guten Verlauf für die Saison 2019.

Riehen 4 (1994)              -     Sorab 1 (2044)                 3-3

Robert Luginbühl (2060)    -     Zoran Bojic (2214)               0–1
Peter Polanyi (2030)          -     Zeljko Stankovic (2326)        0–1
Beat Jeker 2006)               -     Milorad Novosel (2005)         1–0
Ivo Berweger (1994)          -     Mirsad Pasagic (1861)          0–1
Frank Schambach (1950)    -    Alex Vuksanovic (1991)         1–0
Matthias Balg (1925)           -    Mario Hänggi (1866)             1-0

Bericht: Röbi Luginbühl

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