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Die Medaille für den Schweizermeister U-20 Patrik Grandadam

Das Highlight unserer Riehener Delegation in Leukerbad ist sicher der U-20-Schweizermeistertitel von Patrik Grandadam. Herzliche Gratulation! Auch die übrigen Spieler schlugen sich wacker! Hier folgen alle Resultate der Riehener Spieler:

Nationalturnier: 18. Patrik Grandadam 6  (U-20 Schweizermeister)  (Startrangliste 34!!) 30. Ralph Buss 5.5   56. Xaver Dill 4.5  (Startrangliste 80!!)  59. Ruedi Staechelin 4.5  63. Ruth Bohrer 4.5  (Startrangliste 90!!) 69. Röbi Luginbühl 4  74.  René Deubelbeiss 4   92. Lars Nägelin 3.5

Hauptturnier 2: 44. Beat Spielmann 3.5  46. Luis Nägelin 3.5

Hauptturnier 3: 15. Alexander Uhlmann 5  (Startrangliste 57!!)

Bericht: Bob Chessman

Sonntag, den 28. Juni 2015 um 18:06 Uhr

SMM 2. Liga: Ein weiterer Sieg für Riehen 4

Birseck 2 - Riehen 4  2½:3½

Sterkmann - Luginbühl ½:½
Sperzel - Polanyi 0-1
Fischli - Jeker remis
Radlingmayr - Balg ½:½
Marti - Berweger 0-1
Saboz - Schmidt 1-0

Wir haben am Freitag knapp mit 3.5-2.5 gegen Birseck gewonnen und sind damit alle Abstiegssorgen los. Wichtig könnte dieser Sieg für unsere Kollegen von Riehen 5 sein, um noch 2 Mannschaften hinter sich zu lassen. Matchwinner war am Freitag Ivo Berweger, der aus schwieriger (vielleicht sogar verlorener) Stellung seinen Gegner noch taktisch überlistet und den vollen Punkt gebucht hat. Ebenso einen ganzen Punkt hat Peter Polanyi beigesteuert der seinen Gegner im Mittelspiel druckvoll überspielte, bravo! Die Partien von Matthias Balg und Beat Jeker sahen so aus, als hätten sie die Remisbreite nie ganz verlassen und endeten dann auch folgerichtig mit der Punkteteilung. Heiko Schmidt  musste seinem Gegner einen starken Bauern in der C-Linie zugestehen und geriet danach gehörig unter Druck, von dem er sich nicht mehr befreien konnte. Ich hoffe meine Beobachtungen Eurer Partien sind einigermassen korrekt, denn ich, Röbi Luginbühl,  hatte mit meiner Partie eigentlich selbst genug zu tun. In meiner Gurkeneröffnung gegen d4 geriet ich früh unter Druck und musste eine Qualität geben, um im Spiel zu bleiben. Kurz vor der Zeitkontrolle gelang es mir, genügend Gegenspiel zu erreichen und am Schluss hätte ich sogar noch gewinnen können. Mit noch ca. 2 Minuten auf der Uhr war ich aber so froh über die Zugwiederholung, dass ich gar nicht mehr nach einem Gewinn Ausschau hielt. 

Nun wünsche ich Euch allen eine schöne Sommerpause und freue mich auf die beiden noch ausstehenden Wettkämpfe.

Bericht: Röbi Luginbühl

Liestal 1 - Riehen 5  3:3

Hans Grob (1952) - Jean-Claude Maeder (1833) ½:½

Paul Erzinger (2003)- Beat Spielmann (1790) 0:1

Tapio Hyötylä (1840) - Georges Barnicol (1722)  1:0

Michael Neis (1771) - Christian Schubert (1985) 0:1

Richard Janda (1772) - Werner Widmer (1968) ½:½

Stephan Zaugg (1826) - Eric Fingerhut (1762) 1:0

Der Wettkampf zweier Abstiegskandidaten verlief spannend und wurde auf Augenhöhe geführt, Liestal war ELO-mässig etwas stärker eingestuft.  Nach längerer Spieldauer musste Werner Widmer nach Zugswiederholung ins Remis einwilligen. ½:½  Kurz darauf endete auch die Partie von Jean-Claude Maeder am Spitzenbrett ohne Sieger 1:1   Georges Barnicol wurde von seinem Gegner von Anfang an unter Druck gesetzt, dem er schliesslich nicht mehr standhalten konnte. 1:2  Beat Spielmann ist im Moment in glänzender Spiellaune, wieder besiegte er einen auf dem Papier klar stärkeren Gegner. 2:2 Die beiden letzten Partien mussten also entscheiden, es wurde sehr lange an beiden Brettern gekämpft. Eric Fingerhut hatte leider schon früh einen Qualitätsverlust zu beklagen, fand aber trotzdem mit seinem taktischen Stil wieder zurück in die Partie. Nachdem er grossen Druck aufgebaut hatte, fand er leider  gegen Ende nicht mehr die besten Züge. 2:3 Christian Schubert stand zwar immer besser, konnte aber erst in einer beidseitigen Zeitnotphase punkten und den gegnerischen König mitten auf dem Brett matt setzen.3:3

Ein grosses Lob an die ganze Mannschaft, die wirklich verbissen um jeden Punkt gekämpft hat. Das Unentschieden ist leistungsgerecht, damit bleiben aber beide Mannschaften in akuter Abstiegsgefahr.  Nach der Sommerpause spielen wir gegen Birsfelden 2 und Birseck 2,  die ebenfalls noch im berühmten Zitterclub sind.

Rangliste nach 5 Runden: 1. Sorab 1 9/21½   2. Riehen 4 8/18    3. Jura 1 6/15  4. Birsfelden b/B 5/16   5. Birseck 2  4/14½   6. Riehen 5  3/12  7. Court 2 3/10  8. Liestal  2/13

Bericht: Bob Chessman

Riehen 5 - Court 2 4:2

Jean-Claude Maeder (1833)  - Ludovic Gerber (1908) 0:1

Andreas Lutz (1637) - Renaud Gerber (1966) 1:0  !!

Georges Barnicol (1722) - Nicolas Fortier (1844) ½:½

Beat Spielmann (1790) - Pascal Eschmann (1918) 1:0

Werner Widmer (1821) - Kurt Steiner (1696) ½:½

Eric Fingerhut (1762) - Alain Graber (1677) 1:0

Die Jurassier von Court waren ELO-mässig ein wenig stärker besetzt, aber sie waren nicht übermächtig. Bald stand Andreas Lutz besser und nach einem wichtigen Bauerngewinn konnte er voll punkten. 1:0 Jean-Claude Maeder war gesundheitlich etwas indisponiert und musste leider die Waffen strecken. 1:1 Beat Spielmann hatte in einer sehr taktischen Stellung weiter gerechnet als sein Kontrahent. 2:1 Bald folgte auch ein Vollerfolg von Eric Fingerhut, er hatte einen eingeklemmten Turm des jurassischen Juniors  erobern können. 3:1 Mit den Unentschieden von Werner Widmer und Georges Barnicol landeten wir erstmals in dieser Saison einen Sieg.  4:2 Eine tolle Leistung der ganzen Mannschaft!

Bericht: Bob Chessman

Mittwoch, den 03. Juni 2015 um 22:45 Uhr

SMM NLA: Weiteres Riehener Unentschieden

 

 

 

Riehen kommt gegen den letztjährigen Meister Réti Zürich, der dieses Jahr schwächer antritt, nicht über ein Unentschieden hinaus. Besser macht es Riehen 2, welches auch Bois Gentil Genève besiegt und sich in der NLB an die Tabellenspitze setzt.

 

Riehen hatte zu Hause gegen den letztjährigen Meister Réti Zürich anzutreten. Da sie ihren Sponsor verloren haben und dadurch einige Spitzenspieler weggingen, eigentlich eine lösbare Aufgabe. Doch Riehen erwischte einen schlechten Tag, nichts wollte so richtig gelingen. Einzig Altmeister Bela Toth stellte seine tolle Form unter Beweis, während die Grossmeister im Riehener Team nicht auf Touren kamen. So spielte Olivier Renet etwas gar unvorsichtig, was umgehend bestraft wurde, und Ognjen Cvitan vermochte seine vorteilhafte Stellung nicht in einen Vollerfolg umzuwandeln. Durchaus anzumerken bleibt, dass Réti Zürich ausgezeichnet kämpfte und eine tadellose Leistung ablieferte.

 

Die zweite Mannschaft von Riehen siegte schon wieder, fast ist es ein bisschen unheimlich. Ob die „Reserven“ dem Fanionteam wohl zeigen wollen, dass sie auch noch da sind? Ebenfalls sehr befriedigend läuft es der dritten Mannschaft von Riehen, welche in der 1. Liga eigentlich den Klassenerhalt als Saisonziel gesteckt hatte. Doch nachdem auch hier die Tabellenführung Tatsache ist, wohl unbegründete Sorgen.

 

 4. Runde Nationalliga A

 

Genf - Echallens 7:1, Luzern - Schwarz-Weiss Bern 5½:2½,  Riehen - Réti Zürich 4:4 (Hickl - Stojanovic ½:½, Renet - Degtjarew 0:1, Cvitan - Wyss ½:½, Heimann - Maier ½:½, Georgiadis - Antognini ½:½, Schmid-Schäffer - Brandt ½:½, Toth - Pfister 1:0, N. Grandadam - Wagner ½:½), Neuenburg - Winterthur 2:6,  Wollishofen - Zürich 1½:6½.

 

Rangliste nach 4 Runden: 1. Genf 8 (23½). 2. Luzern 8 (21). 3. Riehen 6 (19½). 4. Echallens 6 (16). 5. Zürich 5 (19). 6. Winterthur 5 (18½). 7. Réti 2 (13½). 8. Schwarz-Weiss 0 (11½). 9. Wollishofen 0 (11). 10. Neuenburg 0 (6½).

 

Partien der 5. Runde (28. Juni): Winterthur - Genf, Echallens - Luzern, Schwarz-Weiss - Riehen, Zürich - Neuenburg, Réti - Wollishofen.

 

 3. Runde Nationalliga B, West

 


Riehen II - Bois-Gentil Genf 4½:3½
 (Rüfenacht - Tschernjajew 0:1, Werner - Masserey 0:1, Herbrechtsmeier - Schmid ½:½, Lutz - Cadei ½:½, Seitz - Kupalov 1:0, Pérez - Bogousslavsky ½:½, Schwierskott - De La Rosa 1:0, Ernst 1:0 f.), Amateurs Genf - Birsfelden/Beider Basel/Rössli 3½:4½, Trubschachen - Nyon 3½:4½, Solothurn - Schwarz-Weiss Bern II 4½:3½, Therwil - Grand Echiquier Lausanne 6½:1½.

 

Rangliste nach 3 Runden: 1. Riehen II 6 (16½). 2. Birsfelden/Beider Basel/Rössli 6 (13½). 3. Nyon 4 (13½). 4. Therwil 4 (13). 5. Solothurn 4 (12½). 6. Trubschachen 2 (13½). 7. Bois-Gentil 2 (11½). 8. Schwarz-Weiss II 2 (11). 9. Amateurs 0 (8). 10. Grand Echiquier 0 (7).

 

Partien der 4. Runde (14. Juni): Amateurs - Riehen II, Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Schwarz-Weiss II, Nyon - Bois-Gentil, Solothurn - Therwil, Trubschachen - Grand Echiquier.

 

 3. Runde 1. Liga, Nordwest

 

Riehen III - Bern II 4:4 (Erismann - Schaffner ½:½, R. Staechelin - Schneider 1:0, Ditzler - Novalic ½:½, Deubelbeiss - Mauerhofer ½:½, Dill - Wälti 0:1, Lu. Nägelin - Tolev 1:0, La. Nägelin - Stadler ½:½, M. Staechelin - Avaria 0:1), Basel - Court 1½:6½, Trubschachen II - Schwarz-Weiss Bern III 4:4, Birseck - Echiquier Bruntrutain Porrentruy 2½:5½.

 

Rangliste nach 3 Runden: 1. Riehen III 5 (16½). 2. Court 4 (14½). 3. Schwarz-Weiss III und Echiquier Bruntrutain je 4 (13½). 5. Basel 3 (11½). 6. Birseck 1 (10). 7. Bern II 1 (8½). 8. Trubschachen II 1 (8).

 

Partien der 4. Runde (13. Juni): Riehen III - Basel, Echiquier Bruntrutain - Court, Schwarz-Weiss III - Birseck, Bern II - Trubschachen II.

 

 2. Liga Nordwest: Riehen IV – Court   3-3, Riehen V – Jura 2,5-3,5

 

 Bericht: Peter Erismann

 


 

Sonntag, den 31. Mai 2015 um 08:18 Uhr

SMM 2. Liga: Riehen 5 - Jura 1 2½:3½

Riehen 5 - Jura 1  2½:3½

Andreas Lutz (1637) - Daniel Simon (2039) 1:0 (!!)

Jean-Claude Maeder (1833) - Marc Furrer (1981) ½:½

Beat Spielmann (1790) - Bernard Nappez (1868)  0:1

Werner Widmer (1821) - François Klopfenstein (1776) ½:½

Ernst Ruh (1686) - Pierre Lachat (1857) 0:1

Robert Stritmatter (1676) - Philippe Michel (1871) ½:½

Leider eine weitere Niederlage, die trotz grosser ELO-Differenz nicht unbedingt zwingend war.  Der Mann des Tages: Andreas Lutz, er  hat seinen starken Gegner in 5 Stunden niedergerungen! Chapeau!

Samstag, den 09. Mai 2015 um 22:47 Uhr

SJMM-Schlussrundenbericht 1. Mannschaft

 

Als wir heute morgen nach Winterthur in den Zug stiegen war eines klar: Unser Saisonziel  (Nichtabstieg) hatten wir übertroffen und jetzt spielten wir ums Zückerchen (Finalspiele). Wir hatten eine sehr komfortable Ausgangslage mit 7 MP. Vor uns lagen Gonzen mit mehr Einzelpunkten und Sprengschach Wil mit 8 MP. Unsere beiden Konkurrenten mussten am Morgen gegeinander spielen und es war klar, dass sie sich Punkte wegnehmen würden. Wir hatten also unser Schicksal in den eigenen Händen.

1. Runde: SG Riehen - St. Gallen 1:0

Xaver Dill(1971)-Elias Giesinger(1886) remis
Lars Nägelin(1923)-Yassine Chennaoui(1822) 1-0
Lucas Ping Pao(1869)-Leopold Wagner(1772) 1:0
Luis Nägelin(1854)-Benito Rusconi(1721)

Brett 1: Ich hatte im sizilianischen Drachen mit Weiss eine sehr gute Stellung. Ich verpasste jedoch einmal eine gute Möglichkeit, wonach mein Gegner in ein ausgeglichenes Damenendspiel einlenken konnte. Darum remis.
Brett 2: Lars Gegner spielte eine dubiose Eröffnung. Lars opferte einen Bauern, wofür der gegnerische König im Zentrum steckenblieb. Lars konnte bereits weniger Züge später eine Figur erobern. Sein Gegner spielte dann leicht unfair bis zum Matt weiter(liess die Zeit jeweils auf eine Sekunde runterlaufen..). Trotzdem gewann Lars natürlich.1.5-0.5 für und
Brett 3: Lucas bekam in der russischen Eröffnung bereits nach 4! Zügen eine vorteilhafte Stellung. Sein Gegner glaubte dann einen Bauern zu gewinnen(unter Aufgabe des Läuferpaars). Lucas widerlegte dies jedoch auf eine tolle taktische Art und Weise und gewann eine Qualität. Danach auch souverän die Partie. 2.5-0.5 für uns
Brett 4: Luis bekam im englischen Angriff der Najdorf-Variante grosse Probleme und stand lange Zeit sehr schlecht. Dann aber gelang die Befreiung und fast wäre es ihm noch gelungen den ganzen Punkt einzufahren. Leider verpasste er in Zeitnot den Gewinnweg.
Mit diesem 3:1 Sieg waren wir voll auf Kurs. Gleichzeitig stand es bei Gonzen-Sprengschach 1.5-1.5. Die letzte Partie war klar vorteilhaft für den Sprengschächler. Hätte er sie gewonnen, so hätte uns am Nachmittag ein Unentschieden gereicht, aber das Leben ist leider kein Konjunktiv.. Die Partie endete Remis und somit mussten wir am Nachmittag gewinnen, das Sprengschach und Gonzen beide eher schwache Team zum Gegner hatten.
Der finale Showdown:

Riehen 1 - Sprengschach 2 1.5-2.5

Xaver Dill(1971)-Felix Bahl(2204)  0-1
Lucas Ping Pao(1869)-Lukas Meier (1892) 1-0
Luis Nägelin(1854)-Matthias Tezayak(1782) 0-1
Lars Nägelin(1923)-Ramon Gämperli(1692) remis

Brett 1: Ich bekam an Brett 1 einen österreichischen Import vorgesetzt. Mein Ziel die Partie durch 1 Sf3 in ruhige Gewässer zu lenken, ging nicht ganz auf. Wir bekamen eine brutale scharfe Halbslawisch-Variante aufs Brett. Nach einem Riesenbock wollte ich bereits aufgeben, fand dann aber doch noch einen Weg für eine spielbare Stellung. Dann hätte ich eine Zugwiederholung forcieren können. Nun, schlussendlich spielte ich ein korrektes Figurenopfer, verrechnete mich einmal und verlor jämmerlich. Damit hatte ich meinen Manschaftskollegen schonmal eine schwere Hypothek aufgebürdet.
Brett 2 : Im Duell der beiden Luc(k)as kam die Sizilianische Kan-Variante aufs Brett. Lucas behandelte die Stellung höchstpräzise und konnte den wichtigen e4-Bauern einheimsen. Nach einigen Abtauschen kam ein Turmendspiel mit 4-3 Bauern am KF zustande, das remislich aussah.Lucas gelang es jedoch verbundene e und f Freibauern zu kreieren, die die Partie entschieden. Super gespielt und ausgeglichen!
Brett 3: Luis spielte gegen die allseits geliebte Französische Eröffnung. Sein Gegner verschenkte Zeit indem er einen nutzlosen Bauern auf c2 frass. Dies gab Luis Zeit sich für einen gewinnbringenden Angriff aufzustellen. Just in dem Moment als alles vorbei zu schien, hatte Luis Zeitnot. Er übersah eine Drohung wonach sein Gegner zum Mattangriff ansetzte, der nur unter hohen materiellen Verlusten abgewehrt konnte. Damit leider 1-2 und unsere Hoffnungen waren dahin.
Brett 4: Lars ging ans 4te Brett um dort einen weiteren Sieg einzufahren. Seine Eröffungswahl war perfekt dafür geeignet: Die Najdorf-Variante. Sein Gegner, der auf Remis spielte, versuchte alles abzutauschen. Dies ermöglichte Lars jedoch das thematische d5 nachdem er gut stand. Im Endspiel hatte er das Springerpaar gegen Läufer und Springer. Er probierte alles um noch zu gewinnen und war seeeeehr nahe dran. Schlussendlich machte er dann remis, als es um nichts mehr ging.
Damit werden wir leider nur Dritter in unserer Gruppe (dies als Aufsteiger.) Trotzdem können wir stolz auf eine Superleistung sein, Bùùrsche!! Danke an Luis und Lars Nägelin, Pranav Sriram und Lucas Ping Pao fürs Spielen und René Deubelbeiss für die tolle Betreuung.  Näxt Johr schaffe mers. „¡Hasta la victoria siempre!"

Bericht: Xaver Dill

 

Dienstag, den 05. Mai 2015 um 21:55 Uhr

SMM NLB 2. Runde: Kantersieg von Riehen 2

 

Riehen 2 - Therwil 1 7:1

Metz Hartmut - Wirz Heinz 1:0
Grandadam Nicolas - Häner Philippe 0,5:0,5
Herbrechtsmeier Christof - Jud Marc 1:0
Haag Gregor - Fehr Axel 1:0
Perez José - Schröter Michael 0,5:0,5
Seitz Benjamin - Faraone Ettore 1:0
Ernst Rolf - Sutter Stephan 1:0
Bräunlin Herbert - ?  1:0 forfait

In der zweiten Runde konnte Riehen 2 in der Nat. B mit 7:1 den zweiten klaren Sieg gegen den zweiten Neuling Therwil sicherstellen. Es war allerdings nicht so schwierig, da die Therwiler nur zu Siebt antraten (was sie fairerweise bereits am Samstagabend mitteilten - danke!) und auf ihren klar stärksten Spieler, Christoph Pfrommer verzichten mussten. So konnte ich Rolf Ernst, der normalerweise zur 3. Mannschaft gehört, eine Spielgelegenheit geben, die er prompt zu einem schönen Angriffssieg gegen Stephan Sutter nutzte. Christof Herbrechtsmeier überrannte förmlich Marc Jud, der unvorsichtig kurz rochiert hatte. Ohne Probleme kam Benjamin Seitz zum ganzen Punkt, indem er mit Schwarz den voreiligen Angriff seines Gegners Ettore Faraone am Königsflügel mit einer Konterattacke auf dem Damenflügel überzeugend widerlegte. Mehr zu kämpfen hatten Gregor Haag und Hartmut Metz, bis sie den ganzen Punkt gegen ihre guten Gegner Axel Fehr respektive Heinz Wirz errungen hatten. Nicolas Grandadam willigte etwas zu früh ins Unentschieden gegen Philippe Häner ein, während José Perez lange Zeit einen Minusbauern hatte, sich aber erfolgreich gegen eine drohende Niederlage stemmen konnte. Damit stehen wir nach 2 Runden an der Tabellenspitze und werden versuchen, uns möglichst lange in den vordersten Rängen zu halten."

Bericht: Matthias Rüfenacht

 

Montag, den 13. April 2015 um 10:54 Uhr

Brombach schafft den Aufstieg in die 2. Bundesliga

 

Brombach Aufstieg

Die siegreiche Mannschaft mit ihren zwei Begleitern Klaus Wielsch (2 v.r. unten) und Peter Erismann (ganz rechts oben)

 

SC Eppingen 2

2123

SC Brombach

2243

Raupp, Thomas

2318

Schmidt-Schäffer, S.

2411

½

½

Dudek, Richard

2180

Toth, Bela

2362

½

½

Welz, Thomas

2085

Seitz, Benjamin

2187

0

1

Schulte,Torsten

2072

Haag, Gregor

2278

½

½

Dekan, Hans

2100

Schwierskott, Marc

2142

0

1

Sandmeier,Toni

2121

Ruefenacht, Matthias

2266

½

½

Frey, Alisa

2088

Bräunlin, Herbert

2162

0

1

Beer, Markus

2017

Stolle, Volker

2137

½

½


Bericht von Matthias Rüfenacht

Der Sonntag, 12. April 2015 brachte dem Schachklub Brombach den grössten Erfolg in seiner 66-jährigen Vereinsgeschichte! Es gelang ihm als Neuling in der Oberliga, der eigentlich vor allem darauf bedacht war, im dritten Anlauf erstmals den Klassenerhalt in der Oberliga zu wahren, ein grosser Coup. Brombach gewann in der letzten Runde auswärts gegen Eppingen mit 5,5 : 2,5, womit der erste Schlussrang und der damit verbundene Aufstieg in die 2. Bundesliga erreicht werden konnte!

Die Schlussrangliste lautet wie folgt:

1. SC Brombach                  9 Spiele 14 Punkte

2. OSG Baden-Baden 3      9 Spiele 13 Punkte

3. SV Walldorf                    9 Spiele 13 Punkte

4. SK Ettlingen                    9 Spiele 11 Punkte

5. SGEM Dreisamtal           9 Spiele 10 Punkte

6. Karlsruher SF                  9 Spiele   9 Punkte

7. SC Emmendingen           9 Spiele   8 Punkte

8. SGEM Waldshut             9 Spiele   5 Punkte

9. SK FR Zähringen 1887 9 Spiele   4 Punkte

10. SC Eppingen 2               9 Spiele   3 Punkte

Die Wettkämpfe gegen Baden-Baden 3, Walldorf, Karlsruhe, Emmendingen, Waldshut, Zähringen und Eppingen wurden allesamt gewonnen. Einzig gegen Dreisamtal und Ettlingen  setzte es eine Niederlage ab!

Folgende Spieler trugen Punkte zu diesem grossartigen Erfolg bei:

Matthias Rüfenacht              5,5 Punkte (aus 8 Partien)

Herbert Bräunlin                  5,0 Punkte (aus 6 Partien)

Dorian Jäggi                          4,5 Punkte (aus 6 Partien)

Bela Toth                              4,5 Punkte (aus 9 Partien)

Gregor Haag                          4,0 Punkte (aus 7 Partien) +1 Forfaitsieg

Marc Schwierskott               4,0 Punkte (aus 8 Partien)

Volker Stolle                        3,0 Punkte (aus 4 Partien) +2 Forfaitsiege

Pascal Hell                            3,0 Punkte (aus 7 Partien)

Benjamin Seitz                     1,5 Punkte (aus 4 Partien)

Sebastian Schmidt-Schäffer 1,0 Punkte (aus 3 Partien)

Klaus Wielsch                      1,0 Punkte (aus 4 Partien)

Michael Pommerehne          0,5 Punkte (aus 1 Partie)

Peter Erismann                     0,5 Punkte (aus 2 Partien)

Wegen der Wichtigkeit des letzten Wettkampfes reisten wir bereits am Samstag nach Eppingen, wo Klaus für uns Zimmer in einem gemütlichen Hotel in der Stille reserviert hatte. Der Präsident Markus Haag gab sein Einverständnis, dass die Übernachtungskosten zu einem grossen Teil vom Klub übernommen wurden (vielen Dank!). So stiegen wir am Sonntag ausgeruht und voller Tatendrang in den wegweisenden Match gegen Eppingen. Gemäss Plan der beiden Mannschaftsbetreuer, Klaus und Peter sollten die Schwarzspieler vorsichtig agieren und an den Weissbrettern hofften wir, eine oder zwei Partien gewinnen zu können. Der Plan ging voll auf, da Bela, Gregor und Matthias sehr sicher spielten, zeitweise sogar etwas besser standen und den halben Punkt problemlos erreichten. Einzig Volkers Stellung war kritisch, doch er konnte sich mit etwas Glück ins Unentschieden retten. Den Unterschied machten die Weissbretter aus. Während Sebastian am 1. Brett den stärksten Gegner in Schach hielt, gelangen Beni, Marc und Herbert die drei matchentscheidenden Punkte. Beni stand zuerst etwas schlechter, konnte den Spiess aber mit einem schönen Qualitätsopfer umkehren und uns in Führung bringen. Marc und Herbert spielte prächtige Angriffspartien, die würdig die beiden letzten Punkte zum Sieg und zum Aufstieg ergaben.

 Herzlichen Dank an alle Spieler für die denkwürdigen 9 Wettkämpfe und vor allem auch an den Mannschaftsführer Klaus, der die ganze Saison über für eine reibungslose Organisation und für eine gute Stimmung im Team sorgte. Dies war die Voraussetzung dafür, dass überdurchschnittlich gute Leistungen erbracht werden konnten und der Teamzusammenhalt vorbildlich war. Dafür gebührt Klaus ein spezieller Dank!

Bericht: Matthias Rüfenacht

Gekürzter Artikel von Gabriele Hauger in der Zeitung "Die Oberbadische", 12.04.2015

Es ist geschafft: Der Schachclub Brombach steigt in die zweite Bundesliga auf! „Dass wir so weit gekommen sind, ist für einen Verein unserer Größe einzigartig“, freute sich Klaus Wielsch, der die acht Spieler als Mannschaftsführer zum Wettkampf nach Eppingen begleitet hatte.  Die meisten der acht Spieler der 1. Mannschaft reisten schon tags zuvor in Eppingen an, um frisch und ausgeruht an den Start gehen zu können. Und das hat sich gelohnt. Allerdings gestaltete sich der Verlauf der Partien als äusserst nervenaufreibend. In den ersten drei Stunden ließen wesentliche Entscheidungen auf sich warten. Bis auf einen Sieg gab es ausschließlich Remis. Doch dann folgte der Durchbruch: Insgesamt gab es drei Siege (Benjamin Seitz, Marc Schwierskott, Herbert Bräunlin) und fünf Remis. „Keine einzige Partie verloren – das ist Wahnsinn“, zeigte sich Klaus Wielsch überwältigt.  Von den Spielern Gregor Haag, mit 21 Jahren der Jüngste, Bela Toth, der Älteste und Erfahrenste, sowie Sebastian Schmidt-Schäffer, Benjamin Seitz, Matthias Ruefenacht, Marc Schwierskott, Herbert Bräunlin und Volker Stolle war am Sonntag jedenfalls höchste Konzentration gefordert.  Jetzt wird jedenfalls erst mal gefeiert. Und natürlich macht man sich beim Schachclub schon mal Gedanken über die Herausforderungen der neuen Saison.


 

Montag, den 30. März 2015 um 21:04 Uhr

SMM NLA: Erfolgreicher Riehener Saisonstart

Erfolgreicher Riehener Saisonstart

Riehen besiegt in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft zum Saisonauftakt Aufsteiger Neuchâtel klar. Riehen 2 besiegt in der NLB ebenfalls auswärts spielend Lausanne, während Riehen 3 in der 1. Liga kampflos gewinnt.

enburg - Riehen 1½:6½ ermier - Renet 0:1, Kolly - Cvitan ½:½, Preissmann - Heimann 0:1, Bex - Georgiadis 0:1, Lienhard - Buss ½:½, Rohrer - Toth 0:1, Stoeri - Schmidt-Schäffer 0:1, Du Bois - N. Grandadam ½:½).

Neuenburg - Riehen 1½:6½
(Sermier - Renet 0:1, Kolly - Cvitan ½:½, Preissmann - Heimann 0:1, Bex - Georgiadis 0:1, Lienhard - Buss ½:½, Rohrer - Toth 0:1, Stoeri - Schmidt-Schäffer 0:1, Du Bois - N. Grandadam ½:½).

Riehen hat sich im Hinblick auf diese Saison einiges vorgenommen, nichts weniger als der Meistertitel wird angestrebt. So war es denn Pflicht, den Aufsteiger Neuchâtel zum Saisonauftakt in die Schranken zu weisen. Dies gelang denn auch in überzeugender Manier: Fünf Partien konnten zu Gunsten von Riehen entschieden werden, kein einziges Mannschaftsmitglied verlor. Besonders überzeugend spielte der neu zu Riehen gestossene und in Zürich lebende Grieche Ioannis Georgiadis: Er siegte überfallartig in einer hochtaktischen Stellung und konnte sich als Erster den ganzen Punkt gutschreiben lassen. Ein erstes Indiz, dass sich Riehen mit dem richtigen Spieler verstärkt hat! Ebenfalls diskussionslos siegte Altmeister Bela Toth, der sich in einer beneidenswerten Form befindet und seinem jugendlichen Gegner keine Chance liess. Ein erfreulicher Saisonauftakt, doch noch kein richtiger Gradmesser. Nun folgt am 25.4. als nächster Gegner Wollishofen, eine etwas stärkere Mannschaft, die sich jedoch auch in der hinteren Tabellenhälfte bewegen wird. Am 26.4. folgt dann der erste Härtetest, wenn Riehen zu Hause mit Winterthur auf eine der zum weiteren Favoritenkreis zählende Mannschaft treffen wird, Spielbeginn um 12.30 Uhr im Haus der Vereine, Zuschauer sind willkommen.

Riehen 2 hat sich auf diese Saison hin ebenfalls verstärkt, so sind mit Bernhard Lutz und Benjamin Seitz zwei spielstarke junge Spieler aus der Region dazu gestossen. Mit einer ebenfalls überzeugenden Leistung wurde Lausanne klar besiegt, auch dieses Jahr zählt Riehen 2 in der NLB zu den stärksten Teams. Seltsames ereignete sich in der 1. Liga: Die Mannschaft aus Porrentruy traf viel zu spät ein und verlor deshalb reglementsgemäss den Wettkampf 8-0 forfait. Damit können sie ihre allfälligen Aufstiegsambitionen bereits begraben, ohne die Saison richtig angefangen zu haben.

1. Runde Nationalliga A

Neuenburg - Riehen 1½:6½, Zürich - Schwarz-Weiss Bern 5½:2½, Winterthur - Luzern 3½:4½, Wollishofen - Genf 3½:4½, Echallens - Réti Zürich 4½:3½.

Partien der 2. Runde (25. April): Wollishofen - Riehen, Zürich - Genf, Luzern – Réti Zürich, Schwarz-Weiss Bern - Winterthur, Echallens - Neuenburg.

 

1. Runde Nationalliga B, West

Grand Echiquier Lausanne - Riehen II 3:5 (Bondar - Flückiger 1:0, Borzakian - Lutz ½:½, Leresche - Rüfenacht 0:1, Monteverde - Herbrechtsmeier 0:1, Laurella - Haag ½:½, Bur - Seitz 0:1, Marro - Giertz ½:½, Ruchat - Schwierskott ½:½), Schwarz-Weiss Bern II - Trubschachen 1½:6½, Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Solothurn 4½:3½, Therwil - Bois-Gentil Genf 5½:2½, Nyon - Amateurs Genf 5½:2½.

Partien der 2. Runde (26. April): Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Trubschachen, Nyon - Solothurn, Riehen II - Therwil, Bois-Gentil - Grand Echiquier, Schwarz-Weiss II - Amateurs.

1. Liga Nordwest: Riehen III – Porrentruy I   8-0 f

2. Liga Nordwest: Sorab I – Riehen V     5-1, Jura I – Riehen IV   3-3

Bericht: Peter Erismann

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