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Bob Chessman

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Markus Ragger ist österreichischer Blitz- und Schnellschachmeister

Riehens Spitzenspieler GM Ragger war in seinem Heimatland im Einsatz, wo er mit 10,5/11 souverän österreichischer Blitzschachmeister wurde, mit 1,5 Punkten Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger (124 Teilnehmende). - Auch im Schnellschach zeigte sich Markus Ragger mit acht Punkten aus neun Partien nahezu fehlerfrei und siegte vor dem Überraschungsmann Marco Dietmayer-Kräutler und vor Georg Halvax.

Bericht: Peter Erismann

An der Schach-Einzelmeisterschaft (SEM) in Lenzerheide gewann Sebastian Bogner in souveräner Art erstmals den Meistertitel. Riehen ist mit 7 Spielern gut vertreten.

Der aus Deutschland stammende und seit einigen Jahren für die Schweizer Nationalmannschaft spielende Sebastian Bogner konnte erstmals um den Titel mitspielen, weil er seit ein paar Monaten im Besitz der dafür nötigen Niederlassungsbewilligung C ist. Er gewann denn auch in souveräner Manier und stand schon eine Runde vor Schluss als Sieger fest.

Schlussrangliste nach 9 Runden: 1. GM Bogner 7½. 2. GM Georgiadis 5 (22,25). 3. GM Jenni 5 (19,75). 4. GM Pelletier 4½ (19,50). 5. GM Gallagher 4½ (19,25). 6. IM Gähwiler 4½ (19,00). 7. IM Ekström 4 (17,50). 8. GM Studer 4 (15,50). 9. IM Kurmann 3½. 10. IM Bänziger 2½.

Die Resultate der Riehener:

Die meisten der Riehener Spieler nahmen im Hauptturnier 1 teil, welches mit 76 Teilnehmenden ein sehr starkes Feld stellte. Es gewann IM Heinrichs vor GM Stojanovic. Die Riehener: 12. Gregor Haag 5,5/9, 28. Kirsten Achatz 5, 30. Xaver Dill 5, 35. Robert Luginbühl 5, 60. Michael Achatz 3,5. Im Hauptturnier 2 erzielte Wilfried Burkhardt den 21. Rang mit 4,5 Punkten. Im Seniorenturnier erreichte der Klubpräsident Ruedi Staechelin den 3 Rang (3,5/7) und holte Bronze.

Bericht: Peter Erismann

Mittwoch, den 18. Juli 2018 um 10:44 Uhr

SEM Lenzerheide: Das Bild zum Text

Hier das Bild zum Bericht von Ruedi Staechelin über die SEM.

Lenzerheidekleiner


Deutlicher Sieg gegen Aufsteiger St. Gallen

Riehen besiegt in der NLA das Schlusslicht St. Gallen erwartungsgemäss klar und befindet sich zur Sommerpause in der Verfolgergruppe. Riehen 2 gewinnt auswärts gegen Sion einmal mehr und befindet sich ebenfalls in der in einer sehr guten Position. Riehen 3 siegt im Lokalderby gegen Birsfelden.

Riehen konnte erneut praktisch in Bestbesetzung antreten. Aufsteiger St. Gallen hat eine starke NLB-Mannschaft, für die NLA reicht es aber deutlich nicht, sie werden wieder absteigen. Dies zeigt sich denn auch in den Resultaten: Es gelang ihnen, vier Partien unentschieden zu gestalten, doch kein einziger Sieg. Wenn man nur verteidigt ohne Tore zu schiessen so reicht es eben in der Regel nicht. Von den Riehenern vermochte Starspieler Ragger mit einem sehenswerten Figurenopfer zu überzeugen. Und Ioannis Georgiadis liess seinem jungen Opponenten von Anfang an keine Chance. Zur Sommerpause haben alle fünf Titelaspiranten ihre Chancen gewahrt, sie liegen nur einen Mannschaftspunkt auseinander.

Die favorisierte zweite Riehener Mannschaft spielte auswärts im Wallis solide undentschied den Wettkampf gegen Aufsteiger Sion klar. Einmal mehr war es Altmeister Heinz Wirthensohn, welcher einen ganzen Punkt zu diesem Vollerfolgt beisteuerte. Auch die dritte Mannschaft vermochte zu überzeugen, nach hartem Kampf behielt sie im Lokalderby gegen Birsfelden/Beider Basel knapp die Oberhand.

5. Runde Nationalliga A

St. Gallen - Riehen 2:6 (M. Novkovic - Heimann 0:1, Fecker - Renet ½:½, Leutwyler - Ragger 0:1, Steiger - Breder ½:½, M. Potterat - Brunner ½:½, Giesinger - Georgiadis 0:1, Akermann - Cvitan ½:½, Salerno - Haag 0:1),

Rangliste nach 5 Runden: 1. Winterthur 9 (31). 2. Genf 9 (29). 3. Luzern 8 (25½). 4. Riehen 8 (25). 5. Zürich 8 (24). 6. Réti 6 (23). 7. Wollishofen 2 (15½). 8. Echallens 0 (12). 9. Mendrisio 0 (8½). 10. St. Gallen 0 (6½).

5. Runde Nationalliga B, West

Sion - Riehen II 3:5 (Emery - Metz ½:½, Morand - Wirthensohn 0:1, Terreaux - Rüfenacht ½:½, Paladini - Dill ½:½, Riand - Giertz ½:½, C. Philippoz - Ditzler ½:½, Roduit - R. Staechelin ½:½, Martic - Schneider 0:1)

Rangliste nach 5 Runden: 1. Nyon 9 (26½). 2. Trubschachen 9 (26). 3. Riehen II 8 (24). 4. Payerne 7 (24). 5. Schwarz-Weiss 7 (22½). 6. Vevey 6 (23). 7. Therwil 2 (17½). 8. Sion 1 (14½). 9. Biel 1 (12½). 10. Sorab 0 (9½).

Bericht: Peter Erismann

 

Nach hartem Kampf konnte Riehen 3 den Wettkampf, der immer leicht zu Gunsten von Riehen 3 stand, für sich entscheiden. Timothée Heinz am ersten Brett hatte mehr Mühe als erwartet, konnte aber den Vollerfolg schliesslich im Endspiel sicherstellen. Michael Pfau hatte einen sehr starken Gegner, lange war die Begegnung sehr offen, aber am Schluss war sie doch verloren. Peter Erismann traf wieder einmal auf Altmeister Eppinger, den nominell stärksten Birsfelder, die Partie war rasch im Gleichgewicht. René Deubelbeiss musste kämpfen, mit Erfolg! Schön auch die klaren Siege von Michael und Wolfgang. Kirstin hat irgendwann etwas übersehen, verlor in einer sehr geschlossenen Stellung die Qualität, bewies aber, dass die Stellung mit Läufer und Mehrbauer gegen Turm trotzdem noch remis war! Das war der entscheidende halbe Punkt für den Matchsieg. - Ein Bravo an die ganze Mannschaft!

Birsfelden/BB/Rössli - Riehen 3     3½ - 4½

Andjelkovic – Heinz 0-1,

Dorofeev – Pfau 1-0,

Eppinger - Erismann ½-½,

Ammann – Deubelbeiss ½-½,

Weidt – Ernst 1-0,

Jovanovic - M. Achatz 0-1,

Gogniat - K . Achatz ½-½,

Müller – Brait 0-1

 Bericht: Peter Erismann

 

Mittwoch, den 27. Juni 2018 um 18:36 Uhr

SMM 2. Liga Brugg 1 - Riehen 4: Knappe Niederlage

SMM 2. Liga Brugg 1 - Riehen 4  3.5 - 2.5

Nachdem an den Brettern 1, 2 und 4 relativ schnell Frieden geschlossen wurde, bewiesen Thomas Kösler, Matthias Balg und Peter Polanyi ihre kämpferischen Fähigkeiten:

Thomas zeigte, dass er nach seiner langen Wettkampfpause das Schachspielen nicht verlernt hat und setzte den gegnerischen Stonewall gehörig unter Druck. Nach einer Abwicklung im Zentrum war sein Vorteil jedoch Geschichte und er nahm das Remisangebot seines Gegners zu Recht an. Ein gelungenes Comeback für Thomas nach so langer Pause!

Matty missriet die Eröffnung so ziemlich, sein Gegner hatte bald eine Qualität mehr und auch die „Kompensation“. Matty kämpfte jedoch wie man ihn kennt, gewann die Qualität zurück und konnte am Ende einen halben Punkt mit nach Hause nehmen.

Peter musste Ende Eröffnung einen Bauern geben, um Schlimmeres zu verhindern. Es gelang ihm dann aber, eine gewisse Kompensation in einer dem Benkö-Gambit ähnelnden Stellung zu erreichen. Mit immer noch einem Bauern weniger, aber einem gefährlich weit vorgerückten Bauern auf b3 verpasste er leider einen Gewinn mit temporärem Turmopfer und musste sich dann in einer Zeitnotschlacht leider noch geschlagen geben.

Fazit: Etwas leichtfertig verlorener Wettkampf gegen einen Gegner auf Augenhöhe.
Der Mannschaftsleiter muss sich aber selbst an der Nase nehmen und künftig mehr Kampfgeist demonstrieren und auch einfordern.

Brugg 1 (1939) - Riehen 4 (1963) 3.5-2.5

Peter Gruner (2031) - Robert Luginbühl (2072) remis
Jörg Priewasser (2042) - Ivo Berweger (1984) remis
Marcel Jakob (2007) - Peter Polanyi (1885) 1 – 0
Frank Klein (1888) - Thomas Häring (1972) remis
Flemming Eriksen (1926) - Matthias Balg (1967) remis
Arthur Rudolf (1740) - Thomas Kösler remis

Bericht: Röbi Luginbühl:

An den Regionalen Einzelmeisterschaften (REM) des Nordwestschweizer Schachverbandes holte Röbi Luginbühl den Titel. Nach idealem Start mit 5 gewonnenen Partien konnte er den Turniersieg mit zwei Remisen in den beiden abschliessenden Runden sicherstellen.

Robert Luginbühlklein

Das Turnier wurde von Januar bis Juni erstmals als Open mit 63 Teilnehmern in Therwil nach dem  Schweizer System durchgeführt. Das Turnier war sehr gut organisiert und wird wohl im kommenden Jahr wieder im selben Format stattfinden.

Mit diesem Erfolg präsentiert sich die 1928 gegründete Schachgesellschaft Riehen auch als regional sehr aktiver Verein, der nebst dem Engagement in der nationalen Meisterschaft auch im Breitensport und insbesondere in der Juniorenförderung sehr gut aufgestellt ist. Röbi Luginbühl hat seine Schachkarriere vor 45 Jahren auch bei der Jugendschach-Gruppe der SG Riehen begonnen.


Neben dem Turniersieger waren noch drei weitere Vertreter der Schachgesellschaft Riehen am Start: Heinz Wirz, der sowohl bei Therwil, als auch bei der SG Riehen spielt, erreichte einen Podestplatz. Der Präsident des Nordwestschweizer Schachverbandes, Beat Spielmann, kam mit 4 Punkten aus 7 Partien auf den 18. und der Junior Kritik Chockalingam mit 2.5 Punkten auf den 47. Schlussrang.

Bericht: Röbi Luginbühl

Rangliste REM (7 Runden, 63 Teilnehmer)


1          Robert Luginbühl                    SG Riehen                6
2          Mosko Grünberger                 Trümmerfeld              5.5
3          Heinz Wirz                             Therwil                     5.5
4          Michael Schröter                    Therwil                      5.5
5          Jean-Pierre Lenders                SC Novartis               5
6          Marc Jud                                Therwil                     5
7          Philipp Häner                         Therwil                      5
8          Predrag Miletic                       SORAB Basel              5
9          Günther Gross                       Birsfelden BB              5

 

Montag, den 11. Juni 2018 um 20:37 Uhr

SMM: Kantersieg für Riehen II gegen Biel I!

Wir konnten in der 4. Runde SMM NLB auf eine starke Mannschaft zählen. 3 FM und 1 IM waren bereit, die Manschaftspunkte einzufahren. An allen Brettern waren wir ELO mässig besser besetzt. Nach etwa 2 Stunden machten unsere angeschlagenen M. Pommerehne und M. Schneider ohne grossen Kampf remis. Bald danach folgte Xaver mit einem ganzen Punkt nach. Im Mittelspiel verstärkte er die Stellung massiv und auch der Zeitvorteil von über einer Stunde gab Bohnenblust den Rest. Ch. Herbrechtsmeier meldete auch den vollen Punkt, in eher schlechterer Stellung überrumpelte er seinen Gegner, es stand bereits 3:1 für uns. H. Wirthensohn besass Bauernvorteil und einen starken Läufer. Trotzdem war die Stellung im Remisbereich, bis Lienhard grob fehlgriff und aufgab. 4:1. Chr. Flückiger besass Vorteil, der aber ins Turmendspiel verflachte: remis, 4½:1½, der Sieg war Tatsache. Gregor besass einen Mehrbauern aus der Eröffnung heraus, den er mit geduldigem Spiel ins Endspiel mit gleichfarbigen Läufern abwickelte und etwa nach 6 Stunden den nächsten Punkt einbrachte 5½:1½. H. Wirz hatte ein remisliches Turmendspiel ohne Mehrbauer auf dem Brett. Da Gregor solange spielte, dachte ich, versuche auch den jungen Gegner im Endspiel zu prüfen, um nach 81 Zügen doch noch zu gewinnen. 6½:1½ - ein komfortabler, mindestens um einen Punkt zu hoher Sieg, der uns bald eine ruhige Sommerpause bringen wird.

Biel - Riehen II 1½:6½ (Georg - Haag 0:1, Kudryavtsev - Flückiger ½:½, Rohrer - Herbrechtsmeier 0:1, Lienhard - Wirthensohn 0:1, Bohnenblust - Dill 0:1, Lucca - Wirz 0:1, Bürki - Pommerehne ½:½, Wiesmann - Schneider ½:½)

Bericht: Heinz Wirz

Montag, den 11. Juni 2018 um 20:08 Uhr

Deutlicher Sieg von Riehen I gegen Réti Zürich!

 Riehen kommt immer besser in Form und besiegt die bisher ungeschlagene Mannschaft von Réti Zürich klar. In der NLB siegte die zweite Riehener Mannschaft gegen Aufsteiger Biel noch deutlicher.

An diesem Wochenende kamen nur die beiden Nationalligamannschaften zum Einsatz, die unteren Ligen hatten ihre Wettkämpfe bereits zwei Wochen zuvor ausgetragen. Riehen konnte praktisch in Bestbesetzung antreten. Dies war auch nötig, hatte Réti doch zuvor den beiden Titelaspiranten Genf und Zürich je einen Mannschaftspunkt abgeknöpft. So vorgewarnt wussten alle um was es ging und traten mit dem nötigen Kampfgeist an. Einzig am Brett Eins kam es zu einer Kurzpartie: Der Teamleader von Réti hatte grossen Respekt und lenkte in eine Remisvariante ein, obschon er mit Weiss spielte. Es war ziemlich schnell klar, dass sich der Wettkampf an den hinteren Brettern entscheiden würde, wo Riehen stärker besetzt war. Ognjen Cvitan stand immer etwas besser, doch ob er die Stellung zum Gewinn zu verdichten vermochte war lange unklar. Dank geduldigem Spiel schaffte er es schlussendlich nach fünf Stunden Spielzeit. Ganz anders die Partie von Dennis Breder: Grosse Zeitnot, komplizierte Stellung und schlussendlich ein nicht mehr parierbarer Mattangriff. Erfreulich auch die Tatsache, dass kein einziger Spieler verlor. Riehen hat seine Stabilität wiedergefunden und befindet sich im Aufwärtstrend.

Die favorisierte zweite Riehener Mannschaft entschied den Wettkampf gegen Aufsteiger Biel in ziemlich brutaler Art und Weise: Mit einem solchen Kantersieg hatte niemand gerechnet, trotz der Favoritenrolle. Am Spitzenbrett vermochte sich Gregor Haag gegen den Bieler Teamleader nach langem geduldigem Spiel durchzusetzen, während Xaver Dill und Heinz Wirthensohn ihren ebenfalls renommierten Gegnern mit der Partieanlage schon früh signalisierten, den ganzen Punkt mitnehmen zu wollen, was sie denn auch taten. Alles in allem eine äusserst erfreuliche Runde für Riehen!

 

4. Runde Nationalliga A

Nationalliga A

Réti Zürich - Riehen 2½:5½ (Bogner - Ragger ½:½, Stojanovic - Heimann ½:½, Gallagher - Renet ½:½, Maier - Brunner ½:½, Gantner - Breder 0:1, Antognini - Georgiadis 0:1, Kappeler - Schmidt-Schäffer ½:½, Wagner - Cvitan 0:1)

4. Runde Nationalliga B, West

Biel - Riehen II 1½:6½ (Georg - Haag 0:1, Kudryavtsev - Flückiger ½:½, Rohrer - Herbrechtsmeier 0:1, Lienhard - Wirthensohn 0:1, Bohnenblust - Dill 0:1, Lucca - Wirz 0:1, Bürki - Pommerehne ½:½, Wiesmann - Schneider ½:½)

 Bericht: Peter Erismann

 

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