SG Riehen

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Bob Chessman

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Gre­gor Haag ent­schied das Open in Bet­tin­gen

Der für die SG Rie­hen spie­len­de 23-jäh­ri­ge Deut­sche Gregor Haag, Num­mer 2 der Star­trang­lis­te, holte als ein­zi­ger der 43 Teil­neh­mer das Punk­te­ma­xi­mum.

Die Ka­te­go­rie U14 (45 Teil­neh­mer) wurde eine Beute von Niels Stij­ve (Vil­lars-sur-Glâne), bei der U12 (63 Teil­neh­mer)  belegte Pa­paux (Yver­don-les-Bains)  den ers­ten Po­dest­platz, bei der U10 (59 Teil­neh­mer) ge­wann Kala Kis­han Udipi (Zü­rich).

Die Resultate der Riehener SpielerOpen:  27. Elio Jucker 2  U14: 15. Krithik Chockalingam  3  43. Kerim Bilecen 0.5 U 12:  7.  Nicos Doetsch-Thaler 4  27. Lukas Spinnler 3   48. Sophia Brait 1. U 10: 51. Schruti Rajesh 2

Gregor Haag 02

Sonntag, den 10. September 2017 um 13:05 Uhr

Roland Baier ist Schweizer Meister im Lösungsschach

An der Of­fe­nen Schwei­zer Lö­sungs­meis­ter­schaft in Bern mit 17 Teil­neh­mern aus neun Län­dern ge­wann der weiss­rus­si­sche IM Aleksan­dr Bu­lav­ka nach sechs Run­den über­le­gen vor dem ma­rok­ka­ni­schen IM Ab­de­la­ziz On­koud und dem hol­län­di­schen GM Dolf Wiss­mann. Vier­ter und somit zum 21. Mal Schwei­zer Meis­ter wurde Vor­jah­res­sie­ger und Ex-Welt­meis­ter GM Ro­land Baier – noch vor dem als Fa­vo­ri­ten ge­star­te­ten bel­gi­schen GM Eddy van Beers.

SLM 2017 Siegerfoto CH

Vom 8.-10. September 2017 findet das 1. Qualifikationsturnier für die Schweizer Juniorenschachmeisterschaft 2018 auf dem Chrischona-Campus statt (Chrischonarain 200, 4126 Bettingen, Nr. 3 rot markiert auf dem Plan). Es nehmen rund 200 JuniorInnen teil. Der Spielplan: Freitag, 8. September 2017, ab 18.30 Uhr, Samstag, 9. September 2017 ab 09.00 Uhr bis ca. 16 Uhr, Sonntag, 10. September 2017 ab 08.30 Uhr bis 17.00 Uhr (Preisverleihung). Gleichzeitig findet auch ein Open statt. ZuschauerInnen sind herzlich willkommen. Siehe unten den Link:

https://www.dropbox.com/s/rj3o6ue47mon8pl/Ausschr%20Quali%20Riehen-Bettingen%202017%20d%20aktuell.docx?dl=0

AXchrischona-campus-besucherplan 26012015.pdf


Dienstag, den 05. September 2017 um 07:37 Uhr

SMM NLB: Ueberraschender Erfolg von Riehen 2

Einen überraschenden 5:3 Erfolg errang die zweite Riehener Mannschaft gegen den Leader Schwarz-Weiss Bern. Die ganze Mannschaft kämpfte vorbildlich und kein Riehener verlor eine Partie. Wichtig war der Sieg des bisher in dieser Saison glücklos kämpfenden José Perez, der uns in Führung brachte. Prächtig schlugen sich an den beiden Spitzenbrettern Clemens Werner gegen den internationalen Meister Markus Klauser und Hartmut Metz gegen den Grossmeister Vadim Milov. Sie hielten nicht nur stand, sondern waren sogar beide ganz nahe am Sieg. Endgültig brachte Riehen II Christof Herbrechtsmeier auf die Siegerstrasse, der aus einer schlechten Stellung heraus Komplikationen schaffen und seinen jungen Gegner im Konterangriff überlisten konnte. Arnd-Rüdiger Schwarz hatte ebenfalls gute Gewinnchancen und verpasste den ganzen Punkt nur knapp. Sichere Unentschieden erzielten Niklaus Giertz, Xaver Dill und Matthias Rüfenacht. Dank diesem zweiten Erfolg in 6 Runden konnte der Schachklub Bern I überholt und die Abstiegsränge verlassen werden. Der Weg zum  Ligaerhalt ist zwar noch immer schwer und lang, doch dieser Sieg hat der Moral gut getan.

Bericht: Matthias Rüfenacht

Dienstag, den 05. September 2017 um 07:28 Uhr

SMM NLA: Rückschlag für Riehen 1

Die Schachgesellschaft Riehen ist die grosse Verliererin der ersten Nationalliga-A-Doppelrunde in der SMM. Sie kamen erst gegen Wollishofen nicht über ein 4:4-Unentschieden hinaus und verloren 24 Stunden später gegen Leader Winterthur 3:5. Der Vorjahresdritte geht damit mit drei Punkten Rückstand auf Winterthur, Zürich und Genf in die NLA-Doppelschlussrunde vom 14./15. Oktober in Regensdorf und muss seine Titelhoffnungen vorzeitig begraben.

Die drei anderen Co-Leader nach fünf Runden entledigten sich hingegen ihrer Aufgaben souverän und kamen ungeschoren durch die Doppelrunde. Von den drei Top-Teams haben die Genfer das leichteste Schlussprogramm. Sie treffen in der Doppelschlussrunde noch auf Mendrisio und Bodan. Winterthur bekommt es noch mit Luzern und Zürich zu tun, Zürich ausserdem noch mit Riehen.

Bei den Riehenern vermochte einzig Nicolas Brunner wirklich zu überzeugen, er befindet sich in blendender Form. Andreas Heimann spielte wie immer sehr solide, auch Jörg Hickl kämpfte gut. Der Unglücksrabe im Team war Ognjen Cvitan: In einer deutlich besseren Stellung wollte er gegen Winterthur einen sofortigen Gewinn realisieren und übersah in der taktischen Abwicklung einen Zwischenzug seines Gegners, womit anstelle des sicher geglaubten Punktes eine Niederlage resultierte. Nicht ganz den Erfordernissen der NLA gewachsen zeigten sich die an den hintersten Brettern eingesetzten Spieler.

Einen bemerkenswerten 5-3 Erfolg errang die zweite Riehener Mannschaft
gegen den Leader Schwarz-Weiss Bern. Die ganze Mannschaft kämpfte
vorbildlich und kein einziger Riehener verlor eine Partie. Wichtig war der Sieg
vom bisher in dieser Saison glücklos kämpfenden José Perez. Hervorragend schlugen sich an den beiden Spitzenbrettern Clemens Werner gegen den internationalen Meister Markus Klauser und Hartmut Metz gegen den Grossmeister Vadim Milov. Sie hielten nicht nur stand, sondern waren sogar beide ganz nahe am Sieg. Dank diesem Erfolg konnte der Schachklub Bern überholt und die Abstiegsränge verlassen werden.

In der ersten Liga konnte Riehen 3 sich mit einem Sieg gegen den bisherigen Leader Court an die Tabellenspitze setzen und hat nun einen Platz im Aufstiegsspiel auf sicher. Dies würde dann eine Rolle spielen, falls Riehen 2 wider Erwarten absteigen sollte. Würde sich das „Reserveteam“ von Riehen in der NLB halten können, so würde Riehen 3 auf das Aufstiegsspiel verzichten.

2. Liga Nordwest I: Riehen 4 - Trümmerfeld 2:4, 3. Liga Nordwest II: Riehen 5 - Muttenz 2:4

Zu den Einzelresultaten  siehe die Homepage des SSB.

Bericht: Peter Erismann

 

 

 

 

 

Xaver Dill BaZ


Hier der Link zum Artikel von Tobias Gfellner in der BaZ vom 19.6.2017

In zwei Minuten matt

Montag, den 12. Juni 2017 um 22:05 Uhr

SMM NLA: Riehen besiegt Mendrisio deutlich

Riehen besiegt Mendrisio deutlich

Die vier punktgleichen Spitzenteams kamen in der 5. Nationalliga-A-Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) allesamt zu hohen Auswärtssiegen. Winterthur schlug Bodan Kreuzlingen ebenso 6:2 wie Genf Luzern, das sich damit definitiv aus dem Titelrennen verabschiedete. Zürich entschied das Derby gegen Wollishofen gleich mit 6½:1½ für sich. Und Riehen gewann gegen Aufsteiger Mendrisio mit 5½:2½. Somit haben die Riehener ihre Pflicht erfüllt. Sie waren nicht nur der klare Favorit, sie stellten dies auch diskussionslos unter Beweis. Trotz der weiten Anreise klappte alles bestens. Andreas Heimann spielte etwas gewagt, doch souverän. Jörg Hickl vermochte ebenso zu überzeugen wie Nicolas Brunner, der sich in blendender Form befindet und auch die Frauen-Grossmeisterin Yelena Sedina klar besiegte. Einzig Olivier Renet riskierte zu viel, was sein Gegner, der aus Litauen stammende und in Como arbeitende Oleg Zujev eiskalt ausnutzte.

In der NLB-Westgruppe erlitt Riehen 2 eine knappe und ärgerliche Niederlage, womit der Kampf gegen den Abstieg in die Nähe rückt. Einzig Gregor Haag und René Deubelbeiss vermochten zu überzeugen. In der ersten Liga verlor Riehen 3 mit viel Pech gegen den Spitzenreiter Therwil. Aufgrund eines Verkehrsstaus war ein Riehener Spieler nicht rechtzeitig vor Ort, was eine Forfaitniederlage bedeutete.

Riehen vier siegte einmal mehr und behielt somit den Platz an der Tabellenspitze. Riehen 5 war spielfrei. Für Riehen 1 und 2 beginnt nun die Sommerpause, Anfang September geht es wieder weiter in die zweite Saisonhälfte. Die anderen drei Mannschaften haben noch eine Runde vor den den langen Sommerferien.

Nationalliga A

Mendrisio - Riehen 2½:5½ (Patuzzo - Heimann 0:1, Zujew - Renet 1:0, Mantovani - Hickl 0:1, Sedina - Brunner 0:1, Aranovitch - Georgiadis ½:½, Salvetti - Cvitan ½:½, Paleologu - Flückiger 0:1, Cacciola - Buss ½:½), Bodan Kreuzlingen - Winterthur 2:6, Wollishofen - Zürich 1½:6½ Luzern - Genf 2:6, Neuenburg - Réti Zürich 3:5.

Rangliste nach 5 Runden: 1. Winterthur 8 (29). 2. Zürich 8 (26½). 3. Riehen 8 (26). 4. Genf 8 (23). 5. Réti 5 (19½). 6. Luzern 4 (19). 7. Wollishofen 4 (16). 8. Mendrisio 3 (15½). 9. Bodan 2 (15). 10. Neuenburg 0 (10½).

Partien der 6. Runde (2. September): Mendrisio - Winterthur, Zürich - Bodan, Riehen - Wollishofen, Genf - Réti, Neuenburg - Luzern.

 Nationalliga B, West

Vevey - Riehen II 4½:3½ (Lamoureux - Metz 1:0, Burnier - Haag 0:1, Kolly - Seitz ½:½, Boog - Rüfenacht 1:0, Pomini - Wirz 1:0, Jacot - Riehle ½:½, Bigler - Schwierskott ½:½, Chervet - Deubelbeiss 0:1), Trubschachen - Schwarz-Weiss Bern II 4:4,  Bern - Echallens 1½:6½, Nyon - Payerne 1½:6½, Sorab Basel - Bois-Gentil Genf 5:3.

Rangliste nach 5 Runden: 1. Schwarz-Weiss II 8 (24½). 2. Vevey 8 (23½). 3. Trubschachen 8 (22½). 4. Echallens 7 (23½). 5. Payerne 5 (19½). 6. Sorab 5 (19). 7. Bern 4 (17½). 8. Nyon 3 (17½). 9. Riehen II 2 (18). 10. Bois-Gentil 0 (14½).

Partien der 6. Runde (3. September): Schwarz-Weiss II - Riehen II, Vevey - Nyon, Echallens - Trubschachen, Payerne - Bois-Gentil, Sorab - Bern.

 1. Liga, Nordwest

Therwil - Riehen III 4½:3½ (Häner - Lutz ½:½, Müller 1:0 f., Schröter - R. Staechelin ½:½, Jud - Brait 0:1, Faraone - Pao ½:½, Grünberger - Berweger ½:½, Lo Presti - Häring ½:½, Seitz - Jucker 1:0), Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Biel 6:2, Echiquier Bruntrutain Porrentruy - Court 3:5, Trubschachen II - Bern II 5:3.

Rangliste nach 4 Runden: 1. Therwil 8 (20). 2. Court 6 (19). 3. Riehen III 5 (17½). 4. Birsfelden/Beider Basel/Rössli 4 (17). 5. Biel 4 (16). 6. Trubschachen II 3 (13½). 7. Echiquier Bruntrutain 1 (13½). 8. Bern II 1 (11½).

Partien der 5. Runde (24. Juni): Trubschachen II - Therwil, Court - Bern II, Riehen III - Biel, Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Echiquier Bruntrutain.

 2. Liga:          Birseck 2 – Riehen 4  2,5-3,5  3. Liga: Riehen 5 war spielfrei

Bericht: Peter Erismann

 

Donnerstag, den 08. Juni 2017 um 02:36 Uhr

Riehen, das Schachmekka der Region

 Riehen, das Schachmekka der Region

In Riehen wird Spitzenschach gespielt. Die Schachgesellschaft sehnt sich nach dem ersten Meistertitel.

Von Tobias Gfeller, Artikel in der Zeitung "Vogel Gryff",  8. Juni 2017

Vogel Gryff

Rechts die Riehener Junioren Elio Jucker und Krithik Chockalingam 


 Schach ist, wenn es während den Partien äusserst still ist, Spieler gedankenversunken auf das Brett starren und die Dame im Leben der Männer die Königin ist. Schach ist aber auch, wenn ein Kind gegen einen Pensionär um Meisterschaftspunkte spielt. So geschehen an einem Samstagnachmittag Ende Mai im Haus der Vereine. Die dritte und vierte Mannschaft der Schachgesellschaft Riehen tragen ihre Ligapartien aus. Bei der SG Riehen spielen auch Kinder und Jugendliche mit.

In jeder Liga

Das ist typisch für die SG Riehen, die sich seit der Gründung der Jugend- schachgruppe 1969 intensiv der Nachwuchsarbeit verschrieben hat. Die damaligen Vorstandsmitglieder seien sich bewusst gewesen, dass die Schachgesellschaft ohne Nachwuchsarbeit sterben würde, erklärt der aktuelle Nachwuchschef René Deubelbeiss. «Die Jugendschachgruppe ist sowohl qualitativ wie auch quantitativ enorm wichtig für uns. Dadurch wurde die SG Riehen immer mehr zum Magnet für junge Schachspieler aus der ganzen Region.» Bei der SG Riehen bekommen die Jungen früh die Chance, bei den Erwachsenen um Meisterschaftspunkte zu spielen. «Wir haben von der dritten Liga bis in die Nationalliga A in jeder Stufe eine Mannschaft. Das bietet den Jungen natürlich viele Chancen und ist zugleich eine grosse Motivation», sagt René Deubelbeiss.  

Schach wird unterschätzt


Was macht die Faszination von Schach für Kinder und Jugendliche aus, die heute scheinbar nur noch auf Action abfahren? «Schach ist wie ein Rätsel. Das fasziniert auch Junge», ist Vereinspräsident Ruedi Staechelin überzeugt. Schach sei überhaupt keine trockene Materie, wie es vielfach dargestellt wird. «Schach ist sehr vielseitig. Es   braucht Mathematik, Psychologie und Ausdauer. Dazu braucht es enorm viel Willen zum Lernen.» 

Schach werde von Aussenstehenden oft unterschätzt, glaubt Robert Stritmatter, Aktuar und so etwas wie der Chronist der SG Riehen. «Schach ist ein Mannschaftssport, was gerade bei Jungen seinen Reiz hat. Gemeinsame Reisen an Turniere sind oft mit unvergesslichen Erlebnissen verbunden.» Eine gute Nachwuchsförderung garantiert aber noch kein Spitzenschach. Während in den 1970er Jahren Allschwil und Basel den Ton im nationalen Schach angaben und Riehen keine nennenswerte Rolle spielte, kämpft die SG Riehen nun seit Jahren in der NLA um den Schweizermeistertitel mit, verpasste diesen aber gleich mehrfach knapp.

Diese Saison soll sich dies nun ändern. Zwar seien Genf und Zürich leicht zu favorisieren, doch zusammen mit Winterthur gehöre die SG Riehen zu den ersten Herausforderern, verrät Peter Erismann, Verantwortlicher für das Spitzenschach. Dieses ist finanziell strikte getrennt vom Rest des Vereins.

Dank Mäzenen können Spitzenspieler für die NLA-Mannschaft verpflichtet werden. «Das Niveau ist für die eigenen Spieler schlichtweg zu hoch», betont Erismann. Dass es irgendwann ein Riehener in die erste Mannschaft schafft, schliesst er aber nicht aus.


Konstante Personalpolitik
 
Das Kader besteht aus zehn Spielern. Davon haben drei den Schweizer Pass. Der Vorstand verfolge dabei seit Jahren eine klare Marschroute, beschreibt Präsident Staechelin. «Wir haben unsere Prinzipien, zahlen keine exorbitanten Summen und setzen vor allem auf eine konstante Personalpolitik und ein funktionierendes Mannschaftsgefüge. Wir möchten, dass sich auch die Spitzenspieler mit dem Verein identifizieren. Basiert das Ganze nur auf Geld, fehlt die Bindung zum Verein.» Und die Identifikation mit dem Verein wird gross geschrieben. Ein aktives Vereinsleben mit vielen kleinen Turnieren und Veranstaltungen zählt genauso wie die Erfolge in der Meisterschaft.

Ueber Pfingsten gewann unser Junior Nicos Dötsch-Thaler das mit 4,5/5 und einem halben Buchholz-Punkt Vorsprung vor Lev Virovets U12-Qualifikationturnier in Belp. Damit ist er für das Finalturnier Ende Juni in Solothurn qualifiziert. Wir gratulieren!

Mittwoch, den 24. Mai 2017 um 08:53 Uhr

Riehen verliert den Nationalliga-A-Spitzenkampf gegen Genf

Zusammenschluss an der Tabellenspitze

 In der 4. Runde der Schwei­ze­ri­schen Mann­schafts­meis­ter­schaft (SMM) er­wisch­te es auch uns: Bis­her ver­lust­punkt­lo­s verloren wir gegen den Meisterschaftsfavoriten Genf mit 3:5 Einzig Nicolas Brunner konnte einen Vollerfolg melden, während Andreas Heimann und Ioannis Georgiadis ihre jeweils vorteilhaften Stellungen nicht zu einem Vollerfolg verdichten konnten. Erwähnenswert ist das hart umkämpfte Remis von Olivier Renet am zweiten Brett, wo er gegen den neuen Starspieler der Genfer anzutreten hatte, einen Weltklassespieler aus der Ukraine. Ein sauberes Remis mit Schwarz konnte Ognjen Cvitan beisteuern. Die drei übrigen Spieler verloren leider.

Riehen - Genf 3:5 (Heimann - Fontaine ½:½, Renet - Kryworuschko ½:½, Hickl - Petrow 0:1, Cvitan - Sokolow ½:½, Georgiadis - Vuilleumier ½:½, Buss - Riff 0:1, Brunner - Burri 1:0, Flückiger - Mirallès 0:1).

Damit kam es an der Ta­bel­len­spit­ze zum gros­sen Zu­sam­men­schluss. Denn neben Genf schlos­sen auch Win­ter­thur (5½:2½-Sieg gegen Réti Zü­rich) und Ti­tel­ver­tei­di­ger Zü­rich (6:2 gegen Neu­ling Neu­en­burg) zu Rie­hen auf. Dank der bes­ten Ein­zel­punk­te eta­blier­te sich Win­ter­thur als neuer Lea­der.

Riehen - Genf 3:5 (Heimann - Fontaine ½:½, Renet - Kryworuschko ½:½, Hickl - Petrow 0:1, Cvitan - Sokolow ½:½, Georgiadis - Vuilleumier ½:½, Buss - Riff 0:1, Brunner - Burri 1:0, Flückiger - Mirallès 0:1).

 Rang­lis­te NLA nach 4 Run­den: 1. Win­ter­thur 6 (23). 2. Rie­hen 6 (20½). 3. Zü­rich 6 (20). 4. Genf 6 (17). 5. Lu­zern 4 (17). 6. Wol­lis­ho­fen 4 (14½). 7. Réti 3 (14½). 8. Men­d­ri­sio 3 (13). 9. Bodan 2 (13). 10. Neu­en­burg 0 (7½).

Rie­hen II trat in der NLB ersatzgeschwächt an und musste eine unglückliche Niederlage hinnehmen. Erwähnenswert der Sieg von Gregor Haag am Spitzenbrett, zudem vermochten auch Michael Pommerehne und Rolf Ernst zu überzeugen.

Na­tio­nal­li­ga B, West

Rie­hen II - Pay­er­ne 3½:4½ (Haag - Duruz 1:0, Giertz - S. Stoeri ½:½, Pérez - Stij­ve 0:1, Dill - Zarri 0:1, Pom­mer­eh­ne - Bon­fer­ro­ni 1:0, Schwiers­kott - Schneuw­ly 0:1, Ernst - Mégret 1:0, Ditz­ler - Hof­mann 0:1)

Rang­lis­te nach 4 Run­den: 1. Schwarz-Weiss II 7 (20½). 2. Trub­scha­chen 7 (18½). 3. Vevey 6 (19). 4. Echal­lens 5 (17). 5. Bern 4 (16). 6. Nyon 3 (16). 7. Sorab 3 (14). 8. Pay­er­ne 3 (13). 9. Rie­hen II 2 (14½). 10. Bo­is-Gen­til 0 (11½).

Bericht: Peter Erismann

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