SG Riehen

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Bob Chessman

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Freitag, den 05. September 2014 um 10:27 Uhr

Riehen 4 siegt in extremis nach starker Mannschaftsleistung

Riehen 4 – Therwil 2 3.5 – 2.5

Brett 1: Matthias Balg (2005) -  Pascal Mäser (2243)  0:1
Brett 2: Robert Luginbühl (2099) -    Marcel Schmid (1922)  1:0
Brett 3: Peter Polanyi (1972) -    Gerhard Göttin (1893) 1:0
Brett 4: Heiko Schmidt (1776) - Stephan Koller (1887) 1:0
Brett 5: Frank Schambach (1915) - Rolf Haag (1833) 0:1
Brett 6: Peter Jakobs (1746) - Werner Koch (1734) remis

Gegen die stark angetretene Mannschaft von Therwil 2, welche erstaunlicherweise ohne Mannschaftspunkte im Gepäck angereist war, sah es lange Zeit nicht gut aus:

Als erster musste Frank Schambach die Waffen strecken. Ihm will in dieser Saison einfach nichts gelingen, es ist wie verhext. Frank wird mit seinem Kämpferherz aber bald wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren!

Matthias Balg bekam es mit Pascal Mäser, dem stärksten Therwiler, zu tun. Er opferte einen Bauern, um seine Stellung konsolidieren zu können, blieb aber trotzdem unter Druck und musste sich dem Gegner schliesslich beugen.

Einen guten Einstand in unserer Mannschaft verzeichnete Peter Jakobs. Er war gegen Werner Koch mit Schwarz immer leicht in der Defensive, verteidigte sich aber umsichtig, so dass sein Gegner schliesslich ein Remisangebot unterbreitete. Aufgrund der Stellung (gedeckter Freibauer beim Gegner) nahm Peter korrekterweise an.

Somit stand es 0.5:2.5 bei 3 ausstehenden Partien, die Stimmung im Riehener Lager war gelinde ausgedrückt etwas gedämpft.
Dann aber kamen Ivo Berweger und Beat Jeker vorbei. Sie konnten beide nicht spielen, liessen es sich aber nicht nehmen, ihre Mannschaft so zu unterstützen. Dies gab uns nochmals einen Schub um richtig weiter zu kämpfen:

Ich selbst konnte mit Schwarz gegen Marcel Schmid in der Eröffnung höchstens knapp ausgleichen. Allerdings stellte er dann einen ganzen Bauern ein und befreite gleichzeitig meine Stellung. Die von ihm anschliessend angestrebten Komplikationen waren dann schlussendlich zu meinem Vorteil und er musste aufgeben.

Heiko Schmidt musste sich mit Schwarz gegen Stephan Koller auf engem Raum verteidigen. Als die Zeit etwas knapper wurde, gelang es ihm, eine Ungenauigkeit des Gegners auszunützen und ihm einen Läufer abzuluchsen. Die anschliessende Zeitnotphase spielte er sehr souverän, eroberte 3 wichtige Bauern und zwang den Gegner zum Händeschütteln.

Somit blieb einmal mehr Peter Polanyi als Zünglein an der Waage. Peter hatte gegen Gerhard Göttin immer leichten Druck und landete schliesslich in einem (für mich) schwer einzuschätzenden Turmendspiel mit je 4 Bauern. Peter zeigte einmal mehr sein Kämpferherz und wickelte gekonnt in ein gewonnenes Bauernendspiel ab, in dem sein aktiverer König den Unterschied ausmachte.

Allen Beteiligten mein herzliches Dankeschön. Jetzt sollte der Ligaerhalt eigentlich geschafft sein. Sogar Roger hat sich später in der Nacht von unserer Aufholjagd inspirieren lassen!

Bericht: Röbi Luginbühl

Dienstag, den 02. September 2014 um 02:56 Uhr

SMM 3. Liga, Runde 6: Gundeldingen - Riehen 5 1½:4½

Gundeldingen - Riehen 5  1½:4½

Martin Blum (1782) - Xaver Dill (1917) 0:1

Peter Zobrist (1725) - Beat Spielmann (1800) ½

Stephan Hochkeppel (1676) - Werner Widmer (1839) ½

Bernhard Camenzind (--) - Robert Stritmatter (1685) ½:½

Marie Pachtova (1220) - Ernst Ruh (1672)  0:1

Daniel Bachofen (--) - Thomas Arnold (1728) 0:1

Gegen das Schlusslicht Gundeldingen waren wir klarer Favorit, doch der Gegner wehrte sich, so gut er konnte. Die Gundeldinger Bretter 5 und 6 waren ELO-mässig klar unterlegen und verloren rasch. Xaver Dill verwandelte eine verlorene Stellung mit List und Tücke im Endspiel in einem Sieg. Darauf bot der Mannschaftsleiter in ausgeglichener Stellung Remis an. Es wurde akzeptiert, so dass der Match gewonnen  war.  Auch Beat Spielmann und Werner Widmer beendete ihre Partien bald friedlich.

Bericht: Bob Chessman

Röbi Luginbühl und Matthias Rüfenacht gewannen das kombinierte Schach- Tennis-Turnier im Rahmen des Schachfestivals in Biel. Herzliche Gratulation! Vgl. die detaillierte Rangliste: Rangliste Schach-Tennis-Turnier. Unten folgt ein Bericht von Röbi Luginbühl!!

Chess-Tennis-Winners

 

Rüfenacht und Luginbühl gewinnen Schach-Tennis Turnier in Biel

Am Sonntag 13. Juli 2014 fand nicht nur der WM-Final zwischen Deutschland und Argentinien mit einem verdienten Sieger statt. In Biel wurde im Rahmen des jährlich stattfindenden Schachfestivals ein kombiniertes Schach-Tennis Turnier ausgetragen, das einen ebenso verdienten Sieger fand:

Als mich Matthias Rüfenacht Anfang Juli fragte, ob ich Lust habe, mit ihm zusammen an eben diesem Turnier teilzunehmen musste ich nicht lange überlegen. Mit einem derart starken Schachspieler, der auch das Tennisracket sehr erfolgreich schwingt, musste das einfach Spass machen. Dass Matthias erst seit kurzem mit zwei neuen Hüftgelenken unterwegs ist, sollte kein Hinderungsgrund sein. Ich persönlich sah es eher als Ausgleich zu meinem natürlichen Handicap beim Schach.

Nachdem an den letztjährigen Turnieren bis zu 8 Teams am Start waren, traten am 13. Juli um 9:30 im Tenniscenter Scheuren (bei Biel) nur gerade vier Teams an (Zahlen in Klammern sind ELO-Punkte):

Claudio Gloor (2098) / Thomas Tscherrig (2102) als bereits fünffache Turniersieger
GM Alexander Raetsky (2431) / Noam No (ehemaliger Schüler von Yannick Pelletier)
Olaf Stebahne (1974) / Hubert Eschle (1923) aus Deutschland
FM Matthias Rüfenacht (2314) / Robert Luginbühl (2100)

Im Tennis wurden 8 Games ausgetragen und im Schach 4 Partien mit 8 Minuten Bedenkzeit (jeweils gegen beide Spieler des Gegners), wobei für einen Sieg 2 Punkte gutgeschrieben wurden und für ein Remis 1 Punkt. Insgesamt war also in jeder Begegnung ein Resultat zwischen 16:0 und 0:16 möglich. Gespielt wurde vollrundig, wobei am Schluss die beiden Erstplatzierten den Final und die beiden Letztplatzierten den kleinen Final austrugen.

Das vollrundige Turnier haben wir souverän gewonnen, wobei wir sowohl im Schach wie auch im Tennis alle Miniwettkämpfe für uns entscheiden konnten. Im Final trafen wir dann nochmals auf das Duo GM Raetsky / No, wo wir im Schach mit 5:3 in Führung gingen. Matthias wiederholte dabei meinen Effort aus der Vorrunde und trotzte GM Raetsky in besserer Stellung ein Remis ab. Es reichten uns also 4 Games im Tennis für den Turniersieg. Diese holten wir uns gleich am Anfang, gingen 4:0 in Führung und konnten dann die restlichen 4 Games noch richtig geniessen.

Bleibt als Fazit zu sagen, dass es ein sehr schöner polysportiver Tag in freundschaftlichem Rahmen war, bei dem wir unsere Ausgeglichenheit und den guten Teamgeist in einen schönen Erfolg ummünzen konnten.

Danke Partner und bis nächstes Jahr, falls wir nicht in den Ferien sind…

Robert Luginbühl

Samstag, den 28. Juni 2014 um 20:11 Uhr

SMM 3. Liga, Runde 5: Riehen 5 - Ajoie 1 3:3

Riehen 5 - Ajoie 1  3:3

Werner Widmer (1842)  - Jean-Michel Nobs (1998)  ½:½

Damian Hunter (1789) - Daniel Simon (2013)   ½:½

Ernst Ruh (1680)  - Hubert Perret (1996)   0:1

Eric Fingerhut (1722)  - Bernard Nappez (1912)   1:0

Georges Barnicol (1637) - Philippe Michel (1915) 1:0

Heinrich Tschopp (1546)   - Jaromil Frossard (1660)  0:1

Echiquier Bruntrutain 2 - Riehen 5 2:4

Alexandre Desboeufs (1950) - Lars Nägelin (1838) 0:1

Marc Furrer (1937) - Pranav Sriram (1830) 1:0

Cédric Desboeufs (1851) - Damian Hunter (1789) 0:1

Ivan Retti (1908) - Xaver Dill (1824) ½:½

Jean-Baptiste Vauthier (1794) - Luis Nägelin (1742) 0:1

Alec Schneider (1764) - Georges Barnicol (1637) ½:½

Wir traten gegen Echiquier Bruntrutain 2 mit einer reinen Juniorenmannschaft an. Die Jurassier waren auf Grund der ELO-Zahlen klar favorisiert. Aber es kam anders heraus. Damian Hunter verfolgte einen klaren Plan: Den Damenflügel blockieren und am Königsflügel angreifen.  Damit war er sehr erfolgreich, wobei sein Gegner schliesslich mit einigen schwachen Zügen kräftig mithalf. Als Damian eine Figur gewonnen hatte, gab sein Kontrahent sofort auf. 1:0. - Lars Nägelin stand lange Zeit unter Druck, ja sogar auf Verlust. Aber sein Gegner übersah freundlicherweise eine Abzugsdrohung, mit der Lars  die Dame gewann: 2:0. - Luis Nägelin konnte mit einer kleinen Kombination einen Turm gegen 3 Bauern gewinnen, das reichte zum Sieg. 3:0. - Xaver Dill stand in einem Damenendspiel völlig ausgeglichen. Auf Grund des Spielstandes bot er remis an, was sein Gegner akzeptierte. Damit war der Match gewonnen. 3½:½. - Pranav Sriram verpasste es, rechtzeitig zu rochieren und damit seinen König  in Sicherheit zu bringen. Eine kleine Kombination des Jurassiers, ein Scheinopfer, hätte Pranav mindestens 2 Bauern gekostet, so wie er spielte, war der Schaden noch viel grösser. 3½:1½. - Georges Barnicol schliesslich spielte sehr sicher, die ruhige Partie endete schliesslich unentschieden. - Schlusstand: 4:2. - Mit diesem Mannschaftssieg ist das Abstiegsgespenst weitgehend gebannt. Ein Bravo für die gute Mannschaftsleistung!!

Sonntag, den 08. Juni 2014 um 15:09 Uhr

Michail Tal: Die Sprache des Schachspiels

Ein neuer Beitrag unter der Rubrik "Rund ums Schach".

Samstag, den 17. Mai 2014 um 10:23 Uhr

SMM 2. Liga, Runde 3: Knappe Niederlage von Riehen 4

Riehen 4 - Basel 1 2.5-3.5

 

1 380 Beat Jeker 212 Jürg Gerschwiler ½-½
2 1074 Robert Luginbühl 8984 Gerhard Prill 0-1
3 14420 Frank Schambach 16936 Hans-Elmar Schwing 0-1
4 4143 Ivo Berweger 8954 Benedikt Feldges 0-1
5 1274 Peter Polanyi 709 Mike Gosteli 1-0
6 21095 Heiko Schmidt 3097 Pietro Gervasoni 1-0
Freitag, den 16. Mai 2014 um 03:44 Uhr

SMM 3. Liga, Runde 3: Riehen 5 - Muttenz 1 3½:2½

Riehen 5 - Muttenz 1  3.5-2.5

Pranav Sriram (1830) -  Alexander Obolonkov (1900) 0-1
Damian Hunter (1789) - Erich Rudin (1577) 1-0
Xaver Dill (1824) - Gabriel Bischler (1565) 1-0
Beat Spielmann (1764) - Gustav Frei (1630) 1-0
Thomas Arnold (1746) - Sergio Brunella (1574) 0-1
Werner Widmer (1842) - Patrick Sigrist (1552) 0.5-0.5

Riehen 5 war auf dem Papier klarer Favoit, zwei Mannschaftspunkte waren also vorprogrammiert. Tasächlich meldete Damian Hunter schon rasch einen Sieg - ein weit vorgerückter Freibauer beendete die Partie. 1:0 - Xaver Dill gewann als Nächster,  auch hier entschied  ein Freibauer.   2:0  - Weil Thomas Arnold eine Figur gewonnen hatte, sah es nach einem klaren Mannschaftssieg aus. Dann aber geriet Sand  ins Getriebe. Pranav Sriram spielte gegen den stärksten  Baselbieter unerschrocken. Irgendwie forzierte er die  Stellung zu stark, nach grossem Materialverlust musste er die Segel streichen.  2:1 - Thomas Arnold geriet plötzlich  ins Trudeln, er verlor die Mehrfigur und dann auch die Partie. 2:2 -  Werner Widmer schien mir klar besser zu stehen, aber schliesslich endete der Kampf mt einem Remis 2.5:2.5 - Jetzt musste die Partie von Beat Spielmann entscheiden. Er erhöhte sukzessive den Druck und gewann schliesslich souverän. UFF, das war harte Arbeit. Gratulation an das ganze Team!  Endstand: 3.5:2.5

Bericht: Bob Chessman

Mittwoch, den 23. April 2014 um 10:54 Uhr

18. Internationales Neckar Open 17.-21.4.2014

Einige Riehener Spieler nahmen am hochkarätig besetzten A-Open beim 18. Neckar-Open in Deizisau teil. In der 9. Runde endete der Thriller Andreas Heimann - Richard Rapport remis. Siehe dazu den folgenden Link:

http://www.neckar-open.de/index.php/de/beitraege/1030-9-runde-thriller-endet-mit-einem-remis

 Rangliste A-Open (9 Runden)

13. Heimann, Andreas  7.0      44. Grandam, Nicolas 6.0   135. Grandadam, Patrik 5.0      214. Ernst, Rolf   4.0

 Bob Chessman


 

 

 

 

Freitag, den 18. April 2014 um 14:31 Uhr

José Raúl Capablanca (1888–1942)

Altes und Neues über den eleganten Schachweltmeister José Raúl Capablanca, unter der Rubrik "Rund ums Schach"

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