SG Riehen

Ihr Schachverein

Neues
Bob Chessman

Bob Chessman

Website URL: http://karpow.blogspot.com

Donnerstag, den 23. Juni 2016 um 22:22 Uhr

SMM 3. Liga: Riehen 5 gewinnt gegen Muttenz 1 4:2.

Muttenz 1 - Riehen 5 2:4

Alexander Obolonkov (1937) - Beat Spielmann (1844) 1:0

Harry Marcel Bernhard (1877) - Christian Schubert (1977) 0:1

Stephan Bonauer (1629) - Werner Widmer (1819) remis

Micha Dill (-) - Ernst Ruh (1691) 0:1

Erich Rudin (1546) - Eric Fingerhut (1785) 0:1

Sergio Brunella (1542) - Robert Stritmatter (1680) remis

Damit sollte die böse Abstiegshexe hoffentlich gebannt sein. Die Rangliste ist unter "Turniere/SMM/Riehen 5" zu finden

Riehen 5 - Brugg 1:5

Beat Spielmann (1844) - Jörg Priewasser (1997) 0:1

Ernst Ruh (1691) - Peter Gruner (1988) 0:1

Werner Widmer (1918) - Flemming Eriksen (1998) remis

Jean-Claude Maeder (1815) - Marcel Jacob (1869)  0:1

Eric Fingerhut (1785) - Alois Kofler (1686) remis

Thomas Arnold (1739) - Rolf Steinmann (1790) 0:1

Der Tabellenführer Brugg 1 war eine Nummer zu gross, die ELO-Differenz war beträchtlich. Die Niederlage zeichnete sich schon bald ab.

Nach  zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen  müssen wir uns aus der Negativspirale befreien. Sonst geraten wir in den Abstiegsstrudel, der wesentlich weniger beliebt ist als sein entfernter Verwandter, der Apfelstrudel.

Bericht: Bob Chessman

Blitzturnier Runde 2

1. Arnd-Rüdiger Schwarz 10  2. Xaver Dill 8.5  3. Rolf Ernst und Sabina Hernandez Penna  8  5.  Peter Erismann und Röbi Luginbühl 7.5  7. René Deubelbeiss 7  8. Ruedi Staechelin 6  9. Roland Baier und Ivo Berweger 5  11. Matthias Balg 3  12. Beat Spielmann 1.5

Ranglistenspitze nach 2 Runden:

1.  Arnd-Rüdiger Schwarz  17.9  2. Xaver Dill 17.7  3.  Sabina Hernandez Penna  14.7  4.  Röbi Luginbühl 14.0 5. René Deubelbeiss 10.9 6. Ruedi Staechelin 10.0  7. Roland Baier und Matthias Balg 8.9  9. Ivo Berweger 8.5  10. Lucas Ping Pao 8.5 (total 17 Teilnehmer)

Resultate: Ivo Berweger

 

Zofingen 1 - Riehen 5  3.5:2.5

Andreas Tschöpe (1805) - Werner Widmer (1819) remis

Max Joss (1737) - Christian Schubert (1977) remis

Anton Bieri (1844) -  Eric Fingerhut (1785) 1:0

Lars Aecherli (1716) - Ernst Ruh (1691) 1:0

Aldo Cristiano (1676) - Thomas Arnold (1739) remis

N.N. - Robert Stritmatter (1680) 0:1 ff.

Schon zu Beginn des Matches teilte der Zofinger Mannschaftsleiter mit, dass ein Spieler kurzfristig abgesagt habe und er das 6. Brett nicht mehr  besetzen könne. So gewann Robert Stritmatter kampflos. Dass dieser Forfaitsieg der einzige Vollerfolg für Riehen sein würde, ahnen wir natürlich noch nicht. 1:0

Durch einen Fehler im 25. Zug im Rahmen eines längeren Abtausches verlor Eric Fingerhut eine Figur und wenig später auch die Partie. 1:1

Werner Widmer spielte die Drachenvariante der Sizilianischen Verteidigung solide. Die eher zähe Partie endete schliesslich remis 1.5:1.5

Ernst Ruh hatte eine Figur mehr, gab sie aber im falschen Moment zurück und verlor später das Endspiel mit einem Bauern weniger. 1.5:2.5

Christian Schubert stand immer etwas besser und wir erhofften uns einen ganzen Punkt. Leider stellte Christian in Zeitnot einen Bauern ein und musste dann noch froh sein, die Partie remis zu halten. 2:3

Jetzt ruhte unsere Hoffnungen auf Thomas Arnold. Dieser hatte schon früh ein Remisangebot abgelehnt. In einem spannenden Turmendspiel mit Freibauern auf beiden Seiten fand er keinen Gewinnweg. Damit war die Niederlage leider perfekt. 2.5:3.5

Schade, aber noch kein Beinbruch. Nach drei Runden haben vier Mannschaften je 4 MP, u.a. Riehen 5. Tabellenführer ist Brugg 1 mit dem Punktemaximum; Brugg ist unser nächster Gegner in der 4. Runde!

Bericht: Bob Chessman

Dienstag, den 03. Mai 2016 um 15:09 Uhr

Andreas Heimann hat seine letzte GM-Norm erfüllt!

Andreas Heimann hat als Spitzenspieler der  OSG Baden Baden II in der 2. Bundesliga Süd  mit 6 Punkten aus 9 Partien seine letzte GM-Norm erzielt und wird demnächst  den GM-Titel von der FIDE erhalten. Vielleicht tröstet ihn dieser Ritterschlag über den Abstieg der 2. Bundesligamannschaft hinweg? Die vorletzte Norm hatte er sich übrigens erst vor kurzem in Karlsruhe beim Grenke Chess Open erspielt.

Wir gratulieren herzlich!

 

Riehen 5 - Olten 3  4.5:1.5

 

Beat Jeker (2037) - Thomas Thaumüller (1945) remis

Christian Schubert (1972) - Thomas Schmidt (1760) 1:0

Beat Spielmann (1836) - André Dumont (1652) 1:0

Jean-Claude Maeder (1816) - Paul Fischer (1691) 0:1

Eric Fingerhut (1770) - Martin Christen (1585) 1:0

Ernst Ruh (1671) - Fritz Jäggi (1574) 1:0

Wir hatten an allen Brettern mehr ELO-Punkte, der Match schien also eine einfache Sache. Das war ein Trugschluss, auch wenn der Match gut begann.

Ernst Ruh konnte sich aus einer schlechteren Stellung befreien,  die Partie drehen und gewinnen. 1:0

Jean-Claude Maeder verlor im Laufe der Zeit zuviel Material und musste die Segel streichen. 1:1

Beat Spielmann musste sich gegen einen vorgerückten Freibauern wehren. Er hätte die Qualität geben müssen, hätte aber eine gute Stellung erhalten. Der Gegner erleichterte ihm aber die Aufgabe, indem er eine kleine  Drohung übersah, die eine Figur kostete.  2:1

Die Stellung von Eric Fingerhut sah lange nicht gut aus.  Er konnte in ein Turmendspiel mit Freibauer abwickeln und gewann. 3:1

Jetzt fehlte noch ein halber Punkt zum Matchgewinn. Die beiden letzten Partien dauerten sehr lange, die Bedenkzeit wurde voll ausgeschöpft.

Beat Jeker hatte leider seine sehr gute Stellung mit einem einzigen Zug verdorben, konnte aber die Partie doch noch klar remis halten. 3.5:2.5

Der Gegner von Christian Schubert hatte früh ein Remisangebot seines Gegners bekommen. Weil viele Partien dubios standen, musste er das Angebot aber auf Wunsch des Mannschaftsleiters  ablehnen. Mit nur etwa 5 Minuten Bedenkzeit pro Spieler endete der Showdown dann zu unseren Gunsten. 4.5:1.5

Fazit: Ein Lob für die ganze Mannschaft, die aufopfernd kämpfte!

Bericht: Bob Chessman

 

Trümmerfeld 1 (2032) – Riehen 4 (1939) 4-2

Edwin Bhend (2201) - Robert Luginbühl (2078)  0-1
Mario Kobler (2078) - Matthias Balg (1994) 1-0
Benedikt Feldges (2018) - Peter Widmer (1979) 1–0
Martin Birchmeier (1876) -  Ivo Berweger (1938) 0–1
Franz Meier (1988) -  Frank Schambach (1925) 1-0
Leo Scheller - Heiko Schmidt (1719) 1–0

Am Montag Abend mussten wir die Reise ins Kleinbasel zu unseren Schachfreunden von Trümmerfeld antreten. Es wurde die erwartet schwere Aufgabe gegen den wohl stärksten Gegner in unserer Gruppe:

Frank Schambach musste mit Schwarz gegen Franz Meier antreten, was eine spannende und taktische Partie erwarten liess. Nach einer unglücklichen Entscheidung (La5 statt Lb4) kam f7 unter Druck und Frank musste Material geben, um weiterspielen zu können. Er versuchte noch alles, um das Blatt zu wenden, musste aber letztlich doch die Waffen strecken.  1-0

Ivo Berweger spielte mit Weiss gegen Martin Birchmeiers Sizilianisch eine sehr saubere Partie. Er verschaffte sich in der Eröffnung ein grosses Bauernzentrum und erzeugte mit dessen Hilfe viel Druck auf des Gegners Stellung. Diese Dominanz konnte Ivo schlussendlich sicher in einen ganzen Punkt verwandeln.  1-1

Peter Widmer gelang es, mit Schwarz gegen Benedikt Feldges auszugleichen und am Damenflügel Druck zu erzeugen. In einer Stellung mit langen Bauernketten und ungleichfarbigen Läufern war lange unklar, wer den Vorteil auf seiner Seite hat. Nicht zuletzt auf Anraten des Mannschaftsleiters (die restlichen Partien sahen nicht sehr vielversprechend aus) versuchte Peter die Stellung zu gewinnen. Dabei geriet sein König in Schwierigkeiten und er musste sich geschlagen geben.    2-1

Heiko Schmidt hatte Weiss gegen seinen (noch) ELO-losen Gegner Leo Scheller. Dieser spielte stark und brachte Heiko mit kleinen taktischen Nadelstichen in Schwierigkeiten, so dass der weisse König sich etwas zu lange in der Brettmitte aufhalten musste. Dort geriet er dann ins Kreuzfeuer der schwarzen Figuren und musste sich geschlagen geben.  3-1

Matthias Balg behandelte mit Weiss gegen Mario Kobler die Eröffnung etwas ungenau und gab einen Bauern für Raumgewinn. Nachdem der liechtensteinische Olympionike nicht optimal fortsetzte, erhielt Matty tatsächlich angemessene Kompensation für den Bauern. Leider verpasste er in Zeitnot eine Möglichkeit zum kompletten Ausgleich und musste sich schliesslich mit Turm und ungleichen Läufern so stark zurückdrängen lassen, dass nur noch die Aufgabe blieb. 4-1

Ich hatte die schwere Aufgabe gegen Altmeister Edwin Bhend anzutreten. Edwin erwies sich denn mit Weiss auch als der klar bessere Spieler und machte mir mit druckvollem Spiel am Damenflügel das Leben schwer und die Zeit knapp. Mit Turm, gleichfarbigen Läufern und 2 Minusbauern konnte ich mich knapp über die erste Zeitkontrolle retten, wobei ich im 36. Zug eine taktische Möglichkeit übersah, welche komplett ausgeglichen hätte. In der Verlängerung musste dann Edwin doch seinem Alter (85) Tribut zollen und ermöglichte mir nach Turmtausch mit zwei schlechten Zügen, das Läuferendspiel sogar noch zu gewinnen. 4-2

Fazit: Trümmerfeld wird in dieser Gruppe sicher vorne mitspielen, und wir sollten nun langsam aber sicher den ersten Vollerfolg einfahren, um nicht schon frühzeitig in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Der ML: Robert Luginbühl

 

Freitag, den 08. April 2016 um 14:19 Uhr

NMM Aufstiegsspiel 3. in 2. Liga

Riehen 2 (1989) – Reinach-Reichenstein 1 (1812) 3.5–1.5

18518  Xaver Dill (2125) - 230 Hanswerner Finck (1971) remis
1074 Robert Luginbühl (2080) - 18078 Dirk Weber (1913) 1-0
4162 Matthias Balg (1969) -  823 Christoph Erhardt (1783) 1–0
4143  Ivo Berweger (1943) - 3484  Karl Sommeregger (1722) 1–0
11663 Michael Czwalina (1826)- 6866 Konrad Krug (1670)  0–1

Als klarer Favorit mit einem durchschnittlichen Vorteil von 177 ELO-Punkten musste unser Team lange und hart kämpfen, bis der Aufstieg realisiert war:
Michi kam etwas verschlafen aus der Kabine und musste ein frühes Gegentor zulassen. Er tappte seinem Gegner mit Weiss in eine Eröffnungsfalle (Spanisch mit f5) und musste leider schon früh die Waffen strecken: 0–1.
Xaver kontrollierte das Spielgeschehen und gestand seinem Gegner keine einzige Torchance zu. Er spielte gegen den klar besten Reinacher eine solide Partie und versuchte mit Weiss alles, um zu gewinnen, musste aber letztlich einsehen, dass das Endspiel mit Läufer gegen Springer nicht zu gewinnen war: 0.5–1.5
Röbi setzte mit einem konsequenten Pressing seinen Gegner schon am Strafraum unter Druck und zwang ihn zu Fehlern. Er konnte mit Schwarz eine Ungenauigkeit ausnutzen und schon früh etwas mehr als Ausgleich erreichen. Das Spiel mit Läuferpaar gegen Isolani drängte den Reinacher in die Defensive und als der zentrale Bauer geschlagen werden konnte, wäre mindestens noch eine Figur mit in die Schachtel gewandert: 1.5 – 1.5
Matty Balg hatte wie gewohnt viel Ballbesitz und schnürte seinen Gegner im Stile eines Handballers am eigenen Strafraum ein. Er konnte am Damenflügel dominant aufmarschieren, brauchte aber sehr viel Geduld, um den Widerstand seines zähen Gegners in den letzten Minuten der Nachspielzeit zu brechen:      2.5–2.5
Ivo setzte auf schnelles Umschaltspiel, kam aber in Schwierigkeiten, weil sein Stossstürmer isoliert wurde. Er spielte mit Schwarz ambitioniert und versuchte, mit einem weit vorgerückten Turm Material zu erobern. Dieser Turm kam aber in die Bredouille und Ivo musste schliesslich sein Glück mit 2 Bauern für einen Springer im Endspiel versuchen. Dort gelang es ihm mit zähem Widerstand seine Bauern am Königsflügel nach vorne zu werfen und als sein Gegner die Zeit überschritt, wäre auch die Stellung gewonnen gewesen:   3.5–1.5

Fazit:

Der Aufstieg ist geschafft und für ein schnelles Bier in der Amsel hat es auch noch gereicht!

Der ML Stv Röbi Luginbühl

Sonntag, den 03. April 2016 um 21:02 Uhr

Schach an Ostern mit einer GM-Norm für Andreas Heimann

Einige Riehener Spieler suchten an Ostern keine Eier, sondern die besten Züge auf dem Schachbrett:

GRENKE Chess Open (Karlsruhe)

Aus der Rangliste des A-Turniers: 20. GM Andreas Heimann 6.5 234, FM Hartmut Metz 4.5 452. Xaver Dill 3.5 (566 Teilnehmer)

Andreas Heimann "übererfüllte" mit seinen 6,5 Punkten eine GM-Norm um einen ganzen Punkt. Wir gratulieren!!


Bad Ragazer Osteropen 2016

Aus der Rangliste: 41. Ren

Sonntag, den 03. April 2016 um 09:49 Uhr

SGM Klassenerhalt für Riehen 1

In der Schweizer Gruppenmeisterschaft mussten wir in der zentralen Schlussrunde gegen Bern die SGM Meisterschaft zwar mit einer Niederlage beenden, konnten jedoch mit dem sehr befriedigenden 5. Schlussrang abschliessen. Unser Saisonziel des Klassenerhaltes wurde damit erreicht, eine gelungene Hauptprobe für die schweizerische SMM! Riehen 1 tritt  in der SGM hauptsächlich mit Spielern der zweiten SMM-Mannschaft an. Sieger 1. Bundesliga wurde verdientermassen die Mannschaft von Gonzen, welche mit Ex-Weltmeister Rustam Kasimdschanow einen Weltstar in seinen Reihen hat. Absteiger ist die Mannschaft von Bodan, die Entscheidung war äusserst knapp, in der Schlussrunde im direkten Duell verloren sie gegen Wollishofen.

Bericht: Peter Erismann

Seite 9 von 22