SG Riehen

Ihr Schachverein

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Bob Chessman

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Website URL: http://karpow.blogspot.com

Sonntag, den 11. Januar 2015 um 14:53 Uhr

AGENDA JANUAR - MAERZ 2015

Unter AGENDA findet Ihr die Daten für Januar - März 2015.

Donnerstag, den 27. November 2014 um 17:23 Uhr

Schachtag 2014

Am 22. November 2014 fand in Münchenstein der Schachtag 2014 statt. Ich möchte mich noch bei allen bedanken, die trotz schönem Wetter für die SG Riehen gespielt haben. Wir haben sehr gut abgeschnitten. Obwohl wir nur in den Kategorien A und B vertreten waren, reichte es zu Platz 3 von 12 Mannschaften.

Im A kam Bela Toth nur wegen der Buchholzwertung knapp nicht auf das Podest, Platz 1 bis 4 erreichten 4.0 Punkte. Die Riehener Resultate:

4. Bela Toth 4.0 Pkte
7. Michael Pfau 3.0
8. Ruedi Staehelin 3.0
10. Jürg Ditzler 3.0

Im B waren wir auf dem Podest mit zwei Spielern gut vertreten, leider reichte es Fabrizio, Ronald und mir nicht ganz nach vorne. Bemerkenswert ist das Resultat von Ronald, der die letzten 20 Jahre kaum gespielt hat (aber offenbar heimlich trainiert :-). Nicht auszudenken, wo er stehen würde, wenn er regelmässig spielen würde).


2. Fabrizio Sartori 4.0
3. Ivo Berweger 4.0
4. Roland Hafner 4.0
20. Eric Fingerhuth 2.5
31. Ernst Ruh 2.0
40. Beat Spielmann 1.0

Wer noch mehr wissen will: http://www.skbirseck.ch/skb/schachtag-2014

Bericht: Ivo Berweger

Sonntag, den 26. Oktober 2014 um 10:05 Uhr

Riehen 5 hat den Aufstieg knapp verpasst

Jura 1- Riehen 5 3:3  (11:10 Brettpunkte)

Bruno Lachausse (1851) - Xaver Dill (1827) 1:0

Gilles Droux (1864) . Bea Spielmann (1800) ½:½

Jean-Pierre Barbey (1819) - Damian Hunter (1767) 0:1

Pierre Lachat (1807)  - Pranav Sriram (1700) 0:1

Bernard Menozzi (1806) - Thomas Arnold (1728) 1:0

Didier Schaller (1718) - Georges Barnicol (1685 ) ½:½

Wenig hat gefehlt, um den Aufstieg zu schaffen, genauer gesagt: ein Brettpunkt mehr hätte gereicht. Ich verzichte hier auf eine Einzelkritik, jeder hat aufopfernd gekämpft und sein Bestes gegeben. Der FC Basel hat am gleichen Tag - aber etwas später - schlechter ausgesehen.

Ich halte mich an Samuel Beckett, der einmal sagte: “Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better.”  Versuchen wir es also in der nächsten Saison wieder!

Bericht: Bob Chessman

Dienstag, den 21. Oktober 2014 um 08:23 Uhr

SMM NLB: Saisonschluss von Riehen 2

 Riehen besiegt in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft Gruppenfavorit Birsfelden/Beider Basel und schliesst die Saison mit einem Mittelfeldplatz ab. 

Nationalliga B, West, 8. Runde

Riehen II - Birsfelden/Beider Basel/Rössli 5:3 (Metz - Dobosz ½:½, Werner - Filipovic ½:½, Rüfenacht - Milosevic ½:½, Giertz - Gärtner 1:0, Herbrechtsmeier - Scherer 1:0, Schwierskott - Eppinger 0:1, Stockert - Ammann ½:½, Ernst - Weidt 1:0), Solothurn - Amateurs Genève 4½:3½, Birseck - Nyon ½:7½, Vevey - Schwarz-Weiss Bern II 3½:4½.

Nationalliga B, West, 9. Runde

Echallens - Birseck 8:0, Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Bois-Gentil Genève 4:4, Riehen II - Solothurn 4:4 (Rüfenacht - Owsejewitsch 0:1, Herbrechtsmeier - Schwägli 0:1, Giertz - Flückiger ½:½, Pérez - M. Muheim 1:0, Pommerehne - Schenker 1:0, Erismann - Fischer 1:0, Ernst - Berchtold 0:1, Stockert - Post ½:½), Amateurs Genève - Vevey 5½:2½, Nyon - Schwarz-Weiss Bern II 4½:3½.

Riehen hatte in den letzten Runden teilweise ersatzgeschwächt antreten müssen, aufgrund von Terminkollisionen mit anderen Veranstaltungen hatten sich einige Probleme gestellt. Doch gegen den Gruppenfavoriten aus der Region konnte die „Reservemannschaft“ von Riehen gross auftrumpfen: Trotz papiermässig starker Unterlegenheit wurde Birsfelden/Beider Basel einmal mehr besiegt! Schön insbesondere der Sieg von Niklaus Giertz gegen den Internationalen Meister Guntram Gärtner aus Österreich, dank einer ausgezeichneten Endspielführung vermochte er seinen reputierten Gegner auf die Verliererstrasse zu schicken. Erwähnenswert auch der Sieg von Teamcaptain Christof Herbrechtsmeier gegen den mehrfachen Badischen Meister Max Scherer.

In der Schlussrunde vom Sonntag gegen Solothurn wurden dann wiederum einige Ersatzspieler eingesetzt. Trotzdem resultierte ein sehr beachtliches Unentschieden, auch dies ein klarer Erfolg.

Schlussrangliste nach 9 Runden: 1. Echallens 16 (50/Aufsteiger). 2. Amateurs Genève 11 (40½). 3. Birsfelden/Beider Basel/Rössli 11 (40). 4. Solothurn 11 (38½). 5. Riehen II 11 (37). 6. Nyon 10 (42½). 7. Schwarz-Weiss Bern II 7 (31½). 8. Bois-Gentil Genève 6 (27). 9. Vevey 4 (29/Absteiger). 10. Birseck 3 (23/Absteiger).

Bericht: Peter Erismann

Montag, den 20. Oktober 2014 um 08:51 Uhr

Riehen ist Vizemeister!

Nach einer dramatischen Nationalliga-A-Schlussrunde wurde der ASK Réti in Winterthur zum dritten Mal nach 2011 und 2013 Schweizer Mannschaftsmeister. 22 Stunden nach der 3½:4½-Niederlage im Derby gegen Rekordmeister SG Zürich gewann Réti den alles entscheidenden Match um den Titel gegen das nach acht Runden verlustpunktlos führende Riehen mit 4½:3½. Bei Punktgleichheit der beiden diese Saison dominierenden Teams entschied ein einziger Einzelpunkt Vorsprung Rétis über die Pokalvergabe.

Nationalliga A, 8. Runde

Winterthur - Riehen 2½:5½ (Georgiadis - Milov ½:½, Jussupow - Hickl ½:½, Forster - Cvitan ½:½, Jenni - Heimann 0:1, Ballmann  - Renet ½:½, Huss - Schmidt-Schaeffer 0:1, Nuri - Toth 0:1, Schiendorfer - Brunner ½:½), Réti Zürich - Zürich 3½:4½, Luzern - Genf 3:5, Trubschachen - Neuenburg 2½:5½, Mendrisio - Schwarz-Weiss Bern 2½:5½.

Nationalliga A, 8. Runde

Riehen - Réti 3½:4½ (Cvitan - Stojanovic ½:½, Hickl - Bogner 0:1, Heimann - Marciano ½:½, Renet - Gallagher ½:½, Toth - Fontaine ½:½, Brunner - Georgiadis ½:½, Buss - Papa ½:½, Schmidt-Schäffer - Ekström ½:½), Zürich - Luzern 4½:3½, Genf - Mendrisio 6½:1½, Winterthur - Trubschachen 7½:½, Neuenburg - Schwarz-Weiss 3½:4½.

Zum Meistermacher für die Zürcher wurde Sebastian Bogner. Der in der Schweiz lebende 23-jährige deutsche Grossmeister blieb im Spitzenkampf als Einziger siegreich. Während die anderen sieben Partien allesamt remis endeten, gewann Sebastian Bogner am zweiten Brett mit Weiss gegen seinen Landsmann GM Jörg Hickl. Allerdings hätte Réti am Schluss 5:3 gewinnen müssen, denn Riehens IM Ralph Buss stand beim Stand von 4:3 für die Zürcher gegen IM Severin Papa klar auf Verlust, als er zu Recht eine dreifache Stellungswiederholung und damit ein Unentschieden reklamierte. Doch im Verlaufe des Wettkampfes hatte sich dies anders präsentiert: Andreas Heimann hatte eine Gewinnstellung, verpatzte sie jedoch ins Remis. Ralph Buss stand nach der Eröffnung besser, verpasste dann eine wichtige Fortsetzung und gab damit seinen Vorteil aus der Hand. Und Nicolas Brunner hatte eine taktisch äusserst anspruchsvolle Stellung mit den besseren Chancen, welche schlussendlich in einem Dauerschach und damit mit einem Remis endete. Alles in allem wäre das zum Titel notwendige 4-4 drin gelegen.

Tags zuvor hatte noch vieles für Riehens ersten Titel in der 63-jährigen Geschichte der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) gesprochen. Denn während Réti gegen den Stadtrivalen verlor, feierte Riehen gegen Schlussrunden-Organisator Winterthur einen ungefährdeten 5½:2½-Sieg und ging als erster NLA-Klub seit fünf Jahren (SG Zürich) mit dem Punktemaximum in den finalen Durchgang. Beim klaren Erfolg gegen Winterthur war Riehen erstmals in dieser Saison mit seiner Nummer 1 GM Vadim Milov (Remis gegen IM Nico Georgiadis) angetreten. Gegen Réti fehlte der Drittplatzierte der diesjährigen Schweizer Einzelmeisterschaft dann aber, weil er gegen seinen ehemaligen Klub nicht spielen wollte.

Bronze ging nach einem spannenden Zweikampf mit dem punktgleichen Genf an das in der Schlussrunde gegen Luzern (5.) siegreiche Zürich – dank 4½ Einzelpunkten Vorsprung auf die Genfer. In die Nationalliga B absteigen müssen Mendrisio und Trubschachen – die 2007 noch Meister gewordenen Tessiner drei Jahre nach ihrem Wiederaufstieg, die Emmentaler nach nur einer Saison.

Erfolgreichster Einzelspieler der diesjährigen Saison war der 44-jährige Sebastian Schmidt-Schaeffer aus dem Team von Vizemeister Riehen. Der promovierte Chemiker, der nicht einmal einen FM-Titel trägt, erreichte 8½ Punkte aus neun Runden und sorgte damit für das zweitbeste je erzielte Resultat in der Nationalliga A. Erfolgreicher war nur GM Vadim Milov, der 2004 das Maximum von 9 aus 9 geholt hatte. Sebastian Schmidt-Schaeffer schaffte damit die erste IM-Norm in seiner langen Karriere. Fast hätte es für einen Riehener Spieler und Landsmann von Schmidt-Schäffer auch noch eine Grossmeister-Norm gegeben. Doch dem 22-jährigen IM Andreas Heimann, der 2009 mit 8 aus 9 für das drittbeste Resultat in der NLA-Geschichte gesorgt hatte, fehlte ein halber Punkt. Er kam nach einem Remis gegen GM David Marciano in der Schlussrunde «nur» auf 6½ aus 9 – für seine zweite GM-Norm nach dem European Club Cup 2013 auf Rhodos wären 7 aus 9 nötig gewesen.

NLA-Schlussrangliste nach 9 Runden

1. Réti 16 (47½/Schweizer Meister 2014). 2. Riehen 16 (46½). 3. Zürich 14 (46½). 4. Genf 14 (42). 5. Luzern 10 (41). 6. Winterthur 7 (36). 7. Schwarz-Weiss 6 (30½). 8. Neuenburg 5 (27½). 9. Mendrisio 2 (24½/Absteiger). 10. Trubschachen 0 (18/Absteiger).

Die erfolgreichsten Punktesammler in der NLA: Sebastian Schmidt-Schaeffer (Riehen) 8½ Punkte aus 9 Partien (IM-Norm), GM Yannick Pelletier, GM Christian Bauer und GM Lothar Vogt (alle Zürich) je 7/9, IM Ioannis Georgiadis (Réti) 6½/8, GM Oliver Renet, IM Andreas Heimann (beide Riehen) und GM Robert Fontaine (Réti) je 6½/9, IM Jean-Noël Riff (Genf) 6/8, GM Robert Hübner, IM Beat Züger (beide Luzern) und IM Nicolas Brunner (Riehen) je 6/9, GM David Marciano (Réti) und FM Lars Rindlisbacher (Zürich) je 5½/8.

Einzelbilanz des Riehener NLA-Teams

Sebastian Schmidt-Schäffer 8½/9, GM Olivier Renet 6½/9, IM Andreas Heimann 6½/9, IM Nicolas Brunner 6/9, GM Jörg Hickl 3½/9, IM Bela Toth 5½/8, GM Ognjen Cvitan 4/8, FM Nicolas Grandadam 2½/6, IM Ralph Buss 2½/3, GM Vadim Milov ½/1, FM Matthias Rüfenacht ½/1.

 Bericht; Peter Erismann

 

Freitag, den 19. September 2014 um 07:51 Uhr

Riehen 5 gewinnt gegen Novartis 2 4:2

Riehen 5 - Novartis 2

Eric Fingerhut (1740) - John Richardson (1650) 0:1

Beat Spielmann (1800) - Gerold Schwarzwälder (1720) 1:0

Pranav Sriram (1700) - Jan Jungmann (1773) ½:½

Werner Widmer (1839) - Bernhard Rohde (1655) ½:½

Damian Hunter (1767) - Ivan Vuillioment (1612) 1:0

Thomas Arnold (1728) - Thomas Nyffenegger (1597) 1:0

Die Mannschaft kämpfte wie immer beherzt und das Resultat hätte auch höher ausfallen können. Damit sind wir in der Schlussrangliste auf Platz 2. Herzliche Gratulation an alle Spieler!!

Sonntag, den 07. September 2014 um 20:32 Uhr

Partie Michael Czwalina - Ivan Retti SMM 1. Liga 6. Runde

SMM 1. Liga, 6. Runde, Echiquier Bruntrutain Porrentruy - Riehen 3

Michael Czwalina - Ivan Retti


1. e4 c5 2. c3 Nf6 3. e5 Nd5 4. d4 cxd4 5. cxd4 Nc6 6. Nc3 Nb6 7. f4 e6 8. Nf3 d6 9. Be3 Be7 10. Bd3 O-O 11. O-O f6 12. Qc2 h6 13. Nh4 dxe5 14. fxe5 f5 15. Ng6 Rf7 16. Qf2 Kh7 17. Nxe7 Nxe7 18. Nb5 Ned5 19. Nd6 Rc7 20. Bd2 Rc6 21. g4 Rxd6 22. exd6 g6 23. Qg3 Bd7 24. Qe5 Qh4 25. Rf2 Qxg4+  26. Rg2 Qh4 27. Rf1 Qf6 28. Rf3 Qf7 29. Bxh6 Nf6 30. Rh3 Rg8 31. Qxf6 1-0

Eine sehr schöne Partie von Michael, Gratulation!

Freitag, den 05. September 2014 um 10:27 Uhr

Riehen 4 siegt in extremis nach starker Mannschaftsleistung

Riehen 4 – Therwil 2 3.5 – 2.5

Brett 1: Matthias Balg (2005) -  Pascal Mäser (2243)  0:1
Brett 2: Robert Luginbühl (2099) -    Marcel Schmid (1922)  1:0
Brett 3: Peter Polanyi (1972) -    Gerhard Göttin (1893) 1:0
Brett 4: Heiko Schmidt (1776) - Stephan Koller (1887) 1:0
Brett 5: Frank Schambach (1915) - Rolf Haag (1833) 0:1
Brett 6: Peter Jakobs (1746) - Werner Koch (1734) remis

Gegen die stark angetretene Mannschaft von Therwil 2, welche erstaunlicherweise ohne Mannschaftspunkte im Gepäck angereist war, sah es lange Zeit nicht gut aus:

Als erster musste Frank Schambach die Waffen strecken. Ihm will in dieser Saison einfach nichts gelingen, es ist wie verhext. Frank wird mit seinem Kämpferherz aber bald wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren!

Matthias Balg bekam es mit Pascal Mäser, dem stärksten Therwiler, zu tun. Er opferte einen Bauern, um seine Stellung konsolidieren zu können, blieb aber trotzdem unter Druck und musste sich dem Gegner schliesslich beugen.

Einen guten Einstand in unserer Mannschaft verzeichnete Peter Jakobs. Er war gegen Werner Koch mit Schwarz immer leicht in der Defensive, verteidigte sich aber umsichtig, so dass sein Gegner schliesslich ein Remisangebot unterbreitete. Aufgrund der Stellung (gedeckter Freibauer beim Gegner) nahm Peter korrekterweise an.

Somit stand es 0.5:2.5 bei 3 ausstehenden Partien, die Stimmung im Riehener Lager war gelinde ausgedrückt etwas gedämpft.
Dann aber kamen Ivo Berweger und Beat Jeker vorbei. Sie konnten beide nicht spielen, liessen es sich aber nicht nehmen, ihre Mannschaft so zu unterstützen. Dies gab uns nochmals einen Schub um richtig weiter zu kämpfen:

Ich selbst konnte mit Schwarz gegen Marcel Schmid in der Eröffnung höchstens knapp ausgleichen. Allerdings stellte er dann einen ganzen Bauern ein und befreite gleichzeitig meine Stellung. Die von ihm anschliessend angestrebten Komplikationen waren dann schlussendlich zu meinem Vorteil und er musste aufgeben.

Heiko Schmidt musste sich mit Schwarz gegen Stephan Koller auf engem Raum verteidigen. Als die Zeit etwas knapper wurde, gelang es ihm, eine Ungenauigkeit des Gegners auszunützen und ihm einen Läufer abzuluchsen. Die anschliessende Zeitnotphase spielte er sehr souverän, eroberte 3 wichtige Bauern und zwang den Gegner zum Händeschütteln.

Somit blieb einmal mehr Peter Polanyi als Zünglein an der Waage. Peter hatte gegen Gerhard Göttin immer leichten Druck und landete schliesslich in einem (für mich) schwer einzuschätzenden Turmendspiel mit je 4 Bauern. Peter zeigte einmal mehr sein Kämpferherz und wickelte gekonnt in ein gewonnenes Bauernendspiel ab, in dem sein aktiverer König den Unterschied ausmachte.

Allen Beteiligten mein herzliches Dankeschön. Jetzt sollte der Ligaerhalt eigentlich geschafft sein. Sogar Roger hat sich später in der Nacht von unserer Aufholjagd inspirieren lassen!

Bericht: Röbi Luginbühl

Dienstag, den 02. September 2014 um 02:56 Uhr

SMM 3. Liga, Runde 6: Gundeldingen - Riehen 5 1½:4½

Gundeldingen - Riehen 5  1½:4½

Martin Blum (1782) - Xaver Dill (1917) 0:1

Peter Zobrist (1725) - Beat Spielmann (1800) ½

Stephan Hochkeppel (1676) - Werner Widmer (1839) ½

Bernhard Camenzind (--) - Robert Stritmatter (1685) ½:½

Marie Pachtova (1220) - Ernst Ruh (1672)  0:1

Daniel Bachofen (--) - Thomas Arnold (1728) 0:1

Gegen das Schlusslicht Gundeldingen waren wir klarer Favorit, doch der Gegner wehrte sich, so gut er konnte. Die Gundeldinger Bretter 5 und 6 waren ELO-mässig klar unterlegen und verloren rasch. Xaver Dill verwandelte eine verlorene Stellung mit List und Tücke im Endspiel in einem Sieg. Darauf bot der Mannschaftsleiter in ausgeglichener Stellung Remis an. Es wurde akzeptiert, so dass der Match gewonnen  war.  Auch Beat Spielmann und Werner Widmer beendete ihre Partien bald friedlich.

Bericht: Bob Chessman

Röbi Luginbühl und Matthias Rüfenacht gewannen das kombinierte Schach- Tennis-Turnier im Rahmen des Schachfestivals in Biel. Herzliche Gratulation! Vgl. die detaillierte Rangliste: Rangliste Schach-Tennis-Turnier. Unten folgt ein Bericht von Röbi Luginbühl!!

Chess-Tennis-Winners

 

Rüfenacht und Luginbühl gewinnen Schach-Tennis Turnier in Biel

Am Sonntag 13. Juli 2014 fand nicht nur der WM-Final zwischen Deutschland und Argentinien mit einem verdienten Sieger statt. In Biel wurde im Rahmen des jährlich stattfindenden Schachfestivals ein kombiniertes Schach-Tennis Turnier ausgetragen, das einen ebenso verdienten Sieger fand:

Als mich Matthias Rüfenacht Anfang Juli fragte, ob ich Lust habe, mit ihm zusammen an eben diesem Turnier teilzunehmen musste ich nicht lange überlegen. Mit einem derart starken Schachspieler, der auch das Tennisracket sehr erfolgreich schwingt, musste das einfach Spass machen. Dass Matthias erst seit kurzem mit zwei neuen Hüftgelenken unterwegs ist, sollte kein Hinderungsgrund sein. Ich persönlich sah es eher als Ausgleich zu meinem natürlichen Handicap beim Schach.

Nachdem an den letztjährigen Turnieren bis zu 8 Teams am Start waren, traten am 13. Juli um 9:30 im Tenniscenter Scheuren (bei Biel) nur gerade vier Teams an (Zahlen in Klammern sind ELO-Punkte):

Claudio Gloor (2098) / Thomas Tscherrig (2102) als bereits fünffache Turniersieger
GM Alexander Raetsky (2431) / Noam No (ehemaliger Schüler von Yannick Pelletier)
Olaf Stebahne (1974) / Hubert Eschle (1923) aus Deutschland
FM Matthias Rüfenacht (2314) / Robert Luginbühl (2100)

Im Tennis wurden 8 Games ausgetragen und im Schach 4 Partien mit 8 Minuten Bedenkzeit (jeweils gegen beide Spieler des Gegners), wobei für einen Sieg 2 Punkte gutgeschrieben wurden und für ein Remis 1 Punkt. Insgesamt war also in jeder Begegnung ein Resultat zwischen 16:0 und 0:16 möglich. Gespielt wurde vollrundig, wobei am Schluss die beiden Erstplatzierten den Final und die beiden Letztplatzierten den kleinen Final austrugen.

Das vollrundige Turnier haben wir souverän gewonnen, wobei wir sowohl im Schach wie auch im Tennis alle Miniwettkämpfe für uns entscheiden konnten. Im Final trafen wir dann nochmals auf das Duo GM Raetsky / No, wo wir im Schach mit 5:3 in Führung gingen. Matthias wiederholte dabei meinen Effort aus der Vorrunde und trotzte GM Raetsky in besserer Stellung ein Remis ab. Es reichten uns also 4 Games im Tennis für den Turniersieg. Diese holten wir uns gleich am Anfang, gingen 4:0 in Führung und konnten dann die restlichen 4 Games noch richtig geniessen.

Bleibt als Fazit zu sagen, dass es ein sehr schöner polysportiver Tag in freundschaftlichem Rahmen war, bei dem wir unsere Ausgeglichenheit und den guten Teamgeist in einen schönen Erfolg ummünzen konnten.

Danke Partner und bis nächstes Jahr, falls wir nicht in den Ferien sind…

Robert Luginbühl

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