SG Riehen

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Bob Chessman

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Sonntag, den 23. Juni 2013 um 10:40 Uhr

SMM 1.Liga: Klarer Sieg von Riehen 3

Schwarz-Weiss Bern III - Riehen III 1:7

Schmid - Bräunlin 0:1

Graf - Schwierskott ½:½

Marty - R. Staechelin 0:1

Rickly - Deubelbeiss 0:1

Dietiker - I. Toth 0:1

Sa. Schweizer - Ernst ½:½

Schädler - Stockert 0:1

Berger - M. Staechelin 0:1

Ein deutlicher Sieg, der nie in Frage stand. Am gleichen Ort, wo sich auch die beiden ersten Mannschaften in einem anderen Raum duellierten, erwies sich unser Team als deutlich stärker.

Als erstes waren die vier Schwarzpartien an den ungeraden Bretten beendet: Stand 4:0 für Riehen. Herbert wiederstand dem Minoritätsangriff im Damengambit und schlug auf h3 ein. Ruedi hatte nach einem zu langsamen Zug seines Gegners im wilden Trachsler Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lc4 Sf6 4 Sg5 Lc5?!) mit Schwarz bald nicht nur einen Bauern mehr, sondern auch eine riesige Stellung mit enormem Entwicklungsvorsprung. Ilona hatte ihre eigene Variante in Sizilianer bereit und Laurids (Schottisch) sammelte im Turmendspiel fleissig alle zersplitterten Bauen ein.

Aber auch die Weissen punkteten anschliessend: René (Englisch) hatte lange zu kämpfen, fuhr aber dann auch einen weiteren vollen Punkt für unser Team ein. Marc (Englisch)stand zwar lange besser, musste sich aber nach einigen guten Zügen seines Gegners mit einem Minusbauern mit 3:2 Bauen am Königsflügel ein Remis sichern, das er problemlos erreichte. Martin spielte ausgerechnet gegen Pirc und erledigte seine Aufgabe im Endspiel mit Mehrbauer souverän. Rolf (Nimzoindisch) liess als letzter Kämpfer mit einer Ungenauigkeit kurz vor Schluss seinen Gegner in s Remis entschlüpfen, nach einem Blockadezug wäre eine totale Zugzwangsstellung zu haben gewesen.

In der nächsten Runde gegen die Supermannschaft von Reichenstein II haben wir wohl wenig zu bestellen, aber die „Gefahr“ eines Aufstiegsspiels ist noch durchaus real!

Bericht: Ruedi Staechelin

Bâloise 1 - Riehen 5 1:5

Schepperle, Albert (1788) - Spielmann, Beat (1826) 0:1

Moesch, Hans (1694) - Widmer, Werner (1879) 0:1

Forster, Urs (1717) - Chevalier, Marco (1888) 0:1

Marti, Markus (1674) - Barnicol, Georges (1622) 0:1

Gurtner, Armin (1498) - Sutter-Somm, Thomas (1607) 1:0

Schüpbach, Fritz (1432) - Hunter, Damian (1639) 0:1

Der Abend im Restaurant "Zem Stänzler" begann ziemlich bizarr: Der Non-Playing-Captain musste feststellen, dass Bâloise in einem der sattsam bekannten "Fümoar"-Restaurants spielt. Vor der Bestellung von Tranksame musste man folglich Mitglied von Fümoar werden - der Mitgliederausweis, der einen Monat lang gültig ist, wurde von Bâloise bezahlt!  Unter saunaähnlichen Bedingungen begann dann der Wettkampf in dem recht lärmigen Lokal. - Es gab zuerst einen Fehlstart, denn Thomas Sutter-Somm griff fehl und büsste eine Figur und weiteres Material ein. 0:1 - Als Georges Barnicol ebenfalls eine Leichtfigur einstellte, begann der Mannschaftsleiter Böses zu ahnen. Doch Barnicols Gegner war sehr generös und gab das Material mit Zinsen zurück: 1:1. - Das war der Wendepunkt des Wettkampfs! - Damian Hunter gewann bald eine Figur, spielte dann die Partie seriös weiter und heimste verdient den ganzen Punkt ein: 2:1. - Marco Chevalier spielte druckvoll, zwei verbundene Freibauern garantierten schliesslich den Sieg: 3:1 - Werner Widmer konnte in ein Endspiel mit einem Mehrbauern einlenken, dank präzisem Spiel reichte dies für den Sieg: 4:1. - Beat Spielmann war diesmal unser Marathon Man. Albert Schepperle - vielen Riehenern noch wohl bekannt - war ein zäher Gegner, der am Ende aber in Zeitnot kam und nicht mehr die optimalen Züge spielte: 5:1 - Damit wurde ein wichtiger Vollerfolg gegen den Abstieg Tatsache. Noch sind wir aber nicht gerettet! Herzlichen Dank alle Mannschaftsmitglieder für Ihren Einsatz und ich wünsche allen einen schönen Sommer!  Die 6. Runde ist erst am Donnerstag, 5. September 2013 (Heimspiel).

Bericht: Bob Chessman

Samstag, den 08. Juni 2013 um 22:01 Uhr

SMM 1. Liga Runde 4: Knapper Sieg von Riehen 3!

Riehen 3 - Birsfelden/Beider Basel/Rössli 2  4.5 - 3.5

1 Marc Schwierskott - Zoran Bojic 1-0

2 Herbert Bräunlin - Dimitar Serafimov 0-1

3 Ruedi Staechelin - Vlatko Duilovic 1-0

4 Rolf Ernst Christoph - Berberich ½-½

5 Peter Widmer - Uwe Wehrle ½-½

6 Ilona Toth - Philip Müller 1-0

7 Thomas Häring - Jürg Ditzler ½-½

8 Martin Staechelin - Philippe Morath 0-1

Gegen das Team mit dem einprägsamen Namen Birsfelden/Beider Basel/Rössli 2 gelang uns nach langem intensivem Kampf ein etwas glücklicher Sieg.

Alles begann mit zwei Kurzremisen von Peter und Thomas, über die ich nicht viel sagen kann…. und wohl auch muss. Es war zu diesem Zeitpunkt völlig unklar, wem dies nützen würde, andererseits waren es zwei Weissbretter.

Marc stand schon bald etwas besser, während Ilonas Stellung wenig versprach. Martin stand eher eine Spur besser, aber Herbert war unter Druck. Rolf stand zweischneidig und ich hatte zwar die Initiative, aber noch nicht unbedingt grossen Vorteil.

Nach ungefähr drei Stunden konnte Herbert seine Stellung nicht mehr halten, nachdem sein Gegner, der Vater des GM, im Damenflügel eingedrungen war. Marc hingegen verwertete sein Stellungsplus souverän – Gratulation. Unterschiedliche Resultate aus der Familie Staechelin: Martin verlor leider durch einen eher dummen Fehler in ausgeglichener Stellung eine Figur, während ich gegen den im Zentrum steckengebliebenen König ein tödliches taktisches Feuerwerk losliess, wobei wir beide einige Fehler machten, wie die Analyse und Onkel Fritz zeigte.

Matchwinner war eindeutig Ilona: Mit grossartigem Kampfgeist gewann sie eine Partie, die beinahe schon abgeschrieben war. Ein wenig Glück durch Mithilfe des Gegners war dabei nötig. Dieser unerwartete Sieg erlaubte es Rolf - unter Verzicht auf Gewinnchancen - ein Remis zu forcieren – der siegsichernde halbe Punkt.

Bericht: Ruedi Staechelin ML Riehen 3

Jura 1 - Riehen 5  4.5-1.5

Bruno Lachausse (1879) - Werner Widmer (1879) remis

Pierre Lachat (1823) - Jean-Claude Maeder (1828) 1:0

François Klopfenstein (1834) - Thomas Arnold (1767) 1:0

Didier Schaller (1722) - Georges Barnicol (1622) 1:0

Bernard Menozzi  (1807) - Damian Hunter (1639) 1:0

Xavier Genet (1613) - Robert Stritmatter (1685) 0:1

Der Ausgang des heutigen Matches war leider zu erwarten, spielten wir doch gegen den spielstarken Tabellenführer Jura 1.  Werner Widmer kämpfte gegen einen Jurassier, der in den Runden 1-3 alle Partien gewonnen hatte. Da dieser auch die gleiche ELO-Wertung hat wie er, war das Remis die logische Folge: 0.5:0.5 - Thomas Arnold hatte - laut seinen eigenen Aussagen - die Damenbauerneröffnung suboptimal behandelt und geriet immer mehr unter Druck, dem er schliesslich nicht mehr standhalten konnte. 0.5-1.5. - Damian Hunter spielte gut, er hatte bald ein Bauernplus und eine gute Stellung. Leider griff er fehl und stellte  ohne Not eine Figur ein. Schade!  0.5-2.5. - Georges Barnicol war plötzlich nicht mehr im Spiellokal zu sehen - er hatte offenbar verloren und den für ihn ungastlichen Ort bereits verlassen: 0.5-3.5. - Der Mannschaftsleiter Robert Stritmatter spielte die Eröffnung mit Weiss viel zu passiv. Er machte deshalb ein Remisangebot, das der Gegner allerdings sehr verärgert und unwillig ablehnte - zum Glück! Denn der Jurassier überzog einige Zeit später seine Stellung völlig und übersah eine "petite combinaison" mit happigem Materialgewinn.  Der ersehnte volle Ehrenpunkt für Riehen war bald darauf  Tatsache: 1.5-3.5.  - Ich weiss nicht, wie es zur schlechteren Stellung von Jean-Claude Maeder kam - auf jeden Fall stemmte dieser sich sehr lange gegen die drohende Niederlage - leider umsonst. 1.5-4.5.

Herzlichen Dank an die ganze Mannschaft, die trotz strahlendem Sommerwetter wacker gekämpft hat.

Das Schicksalsspiel von Riehen 5 folgt nun sehr bald in Runde 5 gegen den Mitabstiegskandidaten Bâloise - dieser Match muss unbedingt gewonnen werden, damit es dann hoffentlich heisst: "Der Fahrstuhl nach unten ist besetzt, wir bleiben oben!!"

Bericht: Bob Chessman

Donnerstag, den 06. Juni 2013 um 08:20 Uhr

Rund ums Schach

Nadja hat vor kurzer Zeit die Rubrik "Rund ums Schach" geschaffen. Der jüngste Beitrag ist ein Nachruf auf den Verleger GM Lothar Schmid, der im Mai 2013 im Alter von 85 Jahren verstorben ist. Er wurde einer breiten Oeffentlichkeit als Schiedsrichter im Jahrhundertwettkampf Fischer-Spasski 1972 in Reykjavik bekannt

Sonntag, den 28. April 2013 um 03:07 Uhr

SMM 1. Liga Runde 2: Unerwartet klarer Sieg von Riehen 3

Riehen 3   -      Thun 1                   5½ -2½                     

Matthias Rüfenacht  -  Martijn Engelberts   0-1
Marc Schwierskott  - Bernhard Meyer   ½-½
Gregor Haag -  Dominik Sutter  1-0
Herbert Bräunlin  - Ramon Stucki  ½-½
René Deubelbeiss -  Martin Roth 1-0
Ruedi Staechelin -  Simon Künzli    ½-½
Dominik Altmann -  Reto Marti   1-0
Thomas Häring  - Thomas Bien  1-0

2. Runde – 2. Sieg! Nachdem wir in der letzten Saison gegen den Abstieg gekämpft haben, erzielten wir jetzt zwei Siege in den Startrunden!  Die Mannschaft, in letzter Minute noch durch Gregor und Dominik verstärkt, schlug den NLB-Absteiger Thun verdient und deutlich.
Es begann mit meinem feigen Schwarzremis, als nach 12 Zügen die Stellung bereits schon tot war, worauf es natürlich sehr lange dauerte, bis die nächsten Resultate eintrudelten:
Thomas sah sich einem furiosen Angriff mit g4 g5 etc. ausgesetzt und es galt, einige Züge lang die richtigen Züge zu finden. Dann blieb seinem Gegner aber eine positionelle Ruine zurück und Desperadozüge beschleunigten das Ende.
Gregor hatte bald viel Druck und konnte . einigen Ungenauigkeiten zum Trotz - bald den zweiten vollen Riehener Punkt einfahren.
Matthias stand ebenfalls bald sehr gut und hätte verschiedentlich gewinnen können. Er verlor aber leider den Faden und verlor ziemlich unnötig.
Dominik zeigte nach längerer Schachpause, dass er wenig verlernt hat. Sein Gegner lehnte ein frühes Remisangebot ab, kam aber immer systematischer unter Druck und wurde positionell und taktisch überspielt.
Herbert spielte eine hochtaktische Partie mit beidseitig gefährdeten Königen auf gegenseitigen Flügeln. Durch einige ungenaue Züge gegen Ende vergab er einen Sieg und konnte sich durch Dauerschach des Turmpaares nach Damenopfer das Remis sichern.
René hatte eine Qualität erobert und am Ausgang der Partie bestand wenig Zweifel.
Das beidseitig hart umkämpfte Remis im Läuferendspiel mit je zwei Bauern von Marc sicherte uns einen unerwartet klaren Sieg, der aber (Matthias, Herbert) sogar noch höher hätte ausfallen können.

Bericht: Ruedi Staechelin, ML Riehen III

Freitag, den 26. April 2013 um 05:29 Uhr

Riehen 5 verliert gegen Therwil 3

Riehen 5 - Therwil 3 1.5 - 4.5

Beat Spielmann (1814) - Peter Märki (1763) remis

Georges Barnicol (1559) - Hans Frischknecht (1786) 0:1

Urs Allemann (1816) - Wolfgang Ledermann (1736)  remis

Thomas Arnold (1761) - Kurt Steck (1749) remis

Heinrich Tschopp (1569) - Ernst Helfrich (1666) 0:1

Damian Hunter (1618) - Raynal Christen (1698) 0:1

Da ich an diesem Abend nur am Anfang dieser Begnung im Haus der Vereine war und dann ins Joggeli wechselte, kann ich leider über den Verlauf dieses Schachmatches nicht berichten!

Nach einer dramatischen Schlussrunde ist das Kandidatenturnier in London wie erwartet ausgegangen. Der Turnierfavorit Magnus Carlsen hat sich im Ringen über 14 Runden durchgesetzt, er wird im Herbst dem Titelhalter Viswanathan Anand im nächsten Zweikampf um die Schach-WM gegenübersitzen. Um ein Haar wäre es aber ganz anders gekommen.

Aufholjagd von Kramnik

Über weite Strecken wurde der junge Norweger der Favoritenrolle gerecht. Lewon Aronjan, der am längsten hatte mithalten können, brach ab Runde neun ein und verlor innert Kürze dreimal. Gleichzeitig erwachte jedoch Wladimir Kramnik, der vor 13 Jahren bereits Weltmeister geworden war. Waren dem Russen in der ersten Turnierhälfte mehrere Positionen aus der Hand geglitten, gewann er nun Partie um Partie. Einige Gegner griffen im Endspiel fehl, aber der Schwarzsieg gegen Aronjan zeigte ihn auch auf taktischer Höhe.

Als Carlsen dann in Runde 12 überraschend mit den weissen Steinen gegen den erratischen Ukrainer Wassili Iwantschuk einknickte, lag Kramnik allein und nicht unverdient an der Spitze. Doch nur kurz, denn postwendend holte Carlsen gegen den indisponierten Teimur Radjabow in einem langen Endspiel den Rückstand wieder auf, so dass die beiden Favoriten vor der letzten Runde punktgleich in Führung lagen.

Auf dem Blatt hatte Carlsen noch immer die besseren Aussichten, hatte er doch in seiner Begegnung mit Peter Swidler den Anzugsvorteil und, noch wichtiger, im Falle eines abschliessenden Gleichstands das bessere Tie-Break-Score. Kramnik hatte mit den schwarzen Steinen gegen Iwantschuk das schwierigere Los, dafür war klar, dass er auf Sieg spielen musste. Und weil bei Iwantschuk bekanntlich von grauenhaft schlecht bis absolut genial alles möglich ist, musste auch Carlsen seine Partie so anlegen, um bei Bedarf auf Gewinn zu spielen. Nach 13 anstrengenden Runden und der ärgerlichen Niederlage gegen Iwantschuk keine leichte Aufgabe für den 22-jährigen Weltranglistenersten.

Beide Leader zeigen Nerven

Am Ende hatte er die Nerven nicht. Carlsen erlangte das bessere Spiel, aber gegen einen erfindungsreichen Swidler verbrauchte der Norweger zu viel Zeit. Mit nur knapp zwanzig Sekunden für die letzten zehn Züge vor der Zeitkontrolle verlor er den Faden und musste sich nach 48 Zügen geschlagen geben. Damit wäre die Bahn für Kramnik frei gewesen, doch dieser hatte natürlich nicht wissen können, dass ein Remis reichen würde. Er war zu grosse Risiken eingegangen und traf zu seinem Pech auf einen Iwantschuk in Bestform, der die aggressive Partieanlage des Russen eindrücklich zerschmetterte. So kam es, dass beide Leader im entscheidenden Moment strauchelten. Doch während für Kramnik der Traum vom neuerlichen WM-Kampf vorbei ist, kam Carlsen mit dem Schrecken davon.

 

 

Samstag, den 16. März 2013 um 23:31 Uhr

Auch Riehen 3 gewinnt das Startspiel!

SMM 1. Liga Runde1

Therwil 1 Riehen 3 3½ - 4½

1 Jörg Fiedler Gregor Haag 0-1

2 Heinz Wirz Marc Schwierskott 0-1

3 Werner Müller Peter Erismann ½-½

4 Peter Gentsch Ruedi Staechelin ½-½

5 Thomas Waldmeier Thomas Häring ½-½

6 Michael Schröter Ilona Toth 1-0

7 Marc Jud Martin Staechelin 1-0

8 Stephan Suter Laurids Stockert 0-1

Mit etwas Glück haben wir gewonnen, aber warum nicht!? Entscheidend waren unsere nördlichen Nachbarn: Gregor, Marc und Laurids holten zu dritt drei Punkte! Bravo!

Als erste endete meine Partie (w, Sizilianisch), da sowohl mein Gegner als auch ich uns in der Stellung nicht wohl fühlten. Er war etwas beengt, ich sehr offen um den Monarchen, also lieber feig als tot - remis.

Ein weiteres Remis von Thomas (s), der mit dem Läuferpaar gegen einen stärkeren Gegner eher etwas besser gestanden hatte brachte den Stand auf 1:1 (Englisch -> angenommenes Damengambit).

Gregor (s) kassierte in einem Mittelgambit einen Bauern gegen allerlei Gegenspiel. Der Bauer blieb, das Gegenspiel verschwand… 2:1.

Ilona (w, Caro-Kann) geriet langsam, langsam immer mehr unter Druck, bis die Stellung im 40. Zug verloren war, Ausgleich 2:2.

Peter (s) erreicht in seinem Sizilianer knappen Ausgleich und hielt das Endspiel problemlos remis.

Jetzt kam die Stunde von Laurids (w, Sizilianisch) der gegen den furchterregend angreifenden Stephan Suter, die Gefahren umschiffte, und ein Doppelturmendspiel mit a und b Bauern gegen g e und d Bauern schön gewann, da hier die Qualität (=Speed) und nicht die Quantität der Bauern entschied. 3½ : 2½ .

Martin (s, Pirc) mit nur noch Sekunden auf der Uhr endete im 41. Zug in einer verlorenen Stellung, die nicht mehr zu halten war und so musste die letzte Partie bei Gleichstand den Match entscheiden.

Marc (w, Englisch) gelang es aus einer geschlossenen, zumindest mir sehr passiv scheinenden Stellung, plötzlich in ein klar gewonnenes Bauernendspiel abzuwickeln, das Heinz sofort aufgab und so errangen wir gegen einen ebenbürtigen Gegner beide MP.

Ruedi Staechelin ML Riehen 3

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