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Bob Chessman

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Freitag, den 26. April 2013 um 05:29 Uhr

Riehen 5 verliert gegen Therwil 3

Riehen 5 - Therwil 3 1.5 - 4.5

Beat Spielmann (1814) - Peter Märki (1763) remis

Georges Barnicol (1559) - Hans Frischknecht (1786) 0:1

Urs Allemann (1816) - Wolfgang Ledermann (1736)  remis

Thomas Arnold (1761) - Kurt Steck (1749) remis

Heinrich Tschopp (1569) - Ernst Helfrich (1666) 0:1

Damian Hunter (1618) - Raynal Christen (1698) 0:1

Da ich an diesem Abend nur am Anfang dieser Begnung im Haus der Vereine war und dann ins Joggeli wechselte, kann ich leider über den Verlauf dieses Schachmatches nicht berichten!

Nach einer dramatischen Schlussrunde ist das Kandidatenturnier in London wie erwartet ausgegangen. Der Turnierfavorit Magnus Carlsen hat sich im Ringen über 14 Runden durchgesetzt, er wird im Herbst dem Titelhalter Viswanathan Anand im nächsten Zweikampf um die Schach-WM gegenübersitzen. Um ein Haar wäre es aber ganz anders gekommen.

Aufholjagd von Kramnik

Über weite Strecken wurde der junge Norweger der Favoritenrolle gerecht. Lewon Aronjan, der am längsten hatte mithalten können, brach ab Runde neun ein und verlor innert Kürze dreimal. Gleichzeitig erwachte jedoch Wladimir Kramnik, der vor 13 Jahren bereits Weltmeister geworden war. Waren dem Russen in der ersten Turnierhälfte mehrere Positionen aus der Hand geglitten, gewann er nun Partie um Partie. Einige Gegner griffen im Endspiel fehl, aber der Schwarzsieg gegen Aronjan zeigte ihn auch auf taktischer Höhe.

Als Carlsen dann in Runde 12 überraschend mit den weissen Steinen gegen den erratischen Ukrainer Wassili Iwantschuk einknickte, lag Kramnik allein und nicht unverdient an der Spitze. Doch nur kurz, denn postwendend holte Carlsen gegen den indisponierten Teimur Radjabow in einem langen Endspiel den Rückstand wieder auf, so dass die beiden Favoriten vor der letzten Runde punktgleich in Führung lagen.

Auf dem Blatt hatte Carlsen noch immer die besseren Aussichten, hatte er doch in seiner Begegnung mit Peter Swidler den Anzugsvorteil und, noch wichtiger, im Falle eines abschliessenden Gleichstands das bessere Tie-Break-Score. Kramnik hatte mit den schwarzen Steinen gegen Iwantschuk das schwierigere Los, dafür war klar, dass er auf Sieg spielen musste. Und weil bei Iwantschuk bekanntlich von grauenhaft schlecht bis absolut genial alles möglich ist, musste auch Carlsen seine Partie so anlegen, um bei Bedarf auf Gewinn zu spielen. Nach 13 anstrengenden Runden und der ärgerlichen Niederlage gegen Iwantschuk keine leichte Aufgabe für den 22-jährigen Weltranglistenersten.

Beide Leader zeigen Nerven

Am Ende hatte er die Nerven nicht. Carlsen erlangte das bessere Spiel, aber gegen einen erfindungsreichen Swidler verbrauchte der Norweger zu viel Zeit. Mit nur knapp zwanzig Sekunden für die letzten zehn Züge vor der Zeitkontrolle verlor er den Faden und musste sich nach 48 Zügen geschlagen geben. Damit wäre die Bahn für Kramnik frei gewesen, doch dieser hatte natürlich nicht wissen können, dass ein Remis reichen würde. Er war zu grosse Risiken eingegangen und traf zu seinem Pech auf einen Iwantschuk in Bestform, der die aggressive Partieanlage des Russen eindrücklich zerschmetterte. So kam es, dass beide Leader im entscheidenden Moment strauchelten. Doch während für Kramnik der Traum vom neuerlichen WM-Kampf vorbei ist, kam Carlsen mit dem Schrecken davon.

 

 

Samstag, den 16. März 2013 um 23:31 Uhr

Auch Riehen 3 gewinnt das Startspiel!

SMM 1. Liga Runde1

Therwil 1 Riehen 3 3½ - 4½

1 Jörg Fiedler Gregor Haag 0-1

2 Heinz Wirz Marc Schwierskott 0-1

3 Werner Müller Peter Erismann ½-½

4 Peter Gentsch Ruedi Staechelin ½-½

5 Thomas Waldmeier Thomas Häring ½-½

6 Michael Schröter Ilona Toth 1-0

7 Marc Jud Martin Staechelin 1-0

8 Stephan Suter Laurids Stockert 0-1

Mit etwas Glück haben wir gewonnen, aber warum nicht!? Entscheidend waren unsere nördlichen Nachbarn: Gregor, Marc und Laurids holten zu dritt drei Punkte! Bravo!

Als erste endete meine Partie (w, Sizilianisch), da sowohl mein Gegner als auch ich uns in der Stellung nicht wohl fühlten. Er war etwas beengt, ich sehr offen um den Monarchen, also lieber feig als tot - remis.

Ein weiteres Remis von Thomas (s), der mit dem Läuferpaar gegen einen stärkeren Gegner eher etwas besser gestanden hatte brachte den Stand auf 1:1 (Englisch -> angenommenes Damengambit).

Gregor (s) kassierte in einem Mittelgambit einen Bauern gegen allerlei Gegenspiel. Der Bauer blieb, das Gegenspiel verschwand… 2:1.

Ilona (w, Caro-Kann) geriet langsam, langsam immer mehr unter Druck, bis die Stellung im 40. Zug verloren war, Ausgleich 2:2.

Peter (s) erreicht in seinem Sizilianer knappen Ausgleich und hielt das Endspiel problemlos remis.

Jetzt kam die Stunde von Laurids (w, Sizilianisch) der gegen den furchterregend angreifenden Stephan Suter, die Gefahren umschiffte, und ein Doppelturmendspiel mit a und b Bauern gegen g e und d Bauern schön gewann, da hier die Qualität (=Speed) und nicht die Quantität der Bauern entschied. 3½ : 2½ .

Martin (s, Pirc) mit nur noch Sekunden auf der Uhr endete im 41. Zug in einer verlorenen Stellung, die nicht mehr zu halten war und so musste die letzte Partie bei Gleichstand den Match entscheiden.

Marc (w, Englisch) gelang es aus einer geschlossenen, zumindest mir sehr passiv scheinenden Stellung, plötzlich in ein klar gewonnenes Bauernendspiel abzuwickeln, das Heinz sofort aufgab und so errangen wir gegen einen ebenbürtigen Gegner beide MP.

Ruedi Staechelin ML Riehen 3

Freitag, den 15. März 2013 um 22:25 Uhr

Klarer Startsieg von Riehen 5

Birseck 3 - Riehen 5   1.5:4.5

Ernst Fatzer (1839) - Jean-Claude Maeder (1799)  0:1

Andrea Huber (1252) - Werner Widmer (1884)  0:1

Daniel Kratzer (1607) - Thomas Arnold (1761) 0:1

Ivan Danko (1594) - Damian Hunter (1645) 0:1

Dominique Eichenberger (1482) - Heinrich Tschopp (--) 1:0

Tobias Marti (1726) - Thomas Sutter-Somm  (1603)  0.5:0.5

Auf den Papier war Riehen 5 leicht favorisiert. -  Der Match entwickelte sich dann auch bald in die gewünschte Richtung. Der Gegner von Jean-Claude Maeder, der alte Fuchs Ernst Fatzer, frass einen vergifteten Bauern auf der  c-Linie, was Jean-Claude einen starken Angriff auf den gegnerischen König ermöglichte, 0:1. Werner Widmer gewann kurz danach durch einen Abzug auf die gegnerische Dame eine Figur. 0.2 - Damian Hunter hatte einen guten Einstand bei Riehen 5: Nach einem Figurenopfer erhielt er einen starken Angriff und gewann rasch entscheidend Material. Bravo!  0:3.  - Thomas Arnold gewann einen eingeklemmten Läufer seines Gegners, 0:4. Heini Tschopp - auch er Débutant bei Riehen 5 - landete schliesslich mit 2 Minusbauern im Endspiel, die Partie war dann leider verloren. 1:4. - Thomas Sutter-Somm hatte zwar Bauerngleichstand, aber zwei Doppelbauern; durch einen Fehler geriet  sein Gegner in Zugzwang, der Sieg schien in Griffweite, aber durch eine kleine Nachlässigkeit von Thomas entwischte der Birsecker ins Patt, schade!  Schlussstand: 1.5:4.5 - Fazit: Ein erfreulicher Auftakt und ein grosses Lob für die aufopfernd kämpfende Mannschaft! Weiter so!

Montag, den 11. Februar 2013 um 19:29 Uhr

Jung und Alt – eine Urgewalt!

SGM Runde 5

Riehen 3            -     Langenthal 2              3½:½

Pranav Sriram (1627)       -    Heinz Lehmann (1441)        ½-½
Georges Barnicol  ( 1564)     -    Nicola Belfanti  (1654)        1-0
Robert Stritmatter (1675)     -    Werner Kurzen (---)            1-0
Ruth Bohrer (1880)          -     Werner Nellissen (1393)        1-0

Weil auf beiden Seiten die Mannschaftsleitung durch einen Stellvertreter ersetzt werden musste, konnte man wahrlich von einem Stellvertreterkrieg -  oder weniger martialisch - von einem Stellvertreterwettkampf sprechen. Nach Elo-Punkten war Riehen übrigens klar Favorit. Die beiden Junioren durften wie gewohnt wählen, an welchem Brett sie spielen wollten: Sie wählten die beiden vorderen Bretter.

Wegen einiger Absagen, durch die Schulferien bedingt,  bot die Mannschaft ein teilweise neues Bild. Sie war mit zwei erfahrenen SpielerInnen und mit zwei Rookies bestückt. Pranav Sriram stand lange Zeit besser, musste aber schliesslich ums Remis froh sein. Bald waren auch die Partien von Georges Barnicol und Ruth Bohrer zu Gunsten von Riehen beendet. Auch der Mannschaftsleiter hatte schon bald eine klar bessere Stellung, nach diversen Materialverlusten gab sein Gegner spät, aber nicht zu spät, auf.

Damit steht Riehen 3 weiterhin an der Tabellenspitze – eine hoffentlich unendliche Erfolgsgeschichte!

Sonntag, den 04. November 2012 um 06:26 Uhr

In memoriam Giacomo Huber

Unser lieber Schachkollege Giacomo Huber ist am 22. Oktober 2012 nach einer schweren Erkrankung im Alter von 79 Jahren verstorben. Er war schon vor 50 Jahren Mitglied der SG Riehen und hat seit einiger Zeit nach einem längeren Unterbruch wieder in Brombach und Riehen Turnierschach gespielt. Wir werden ihn als engagierten, freundlichen und sympathischen Kollegen in Erinnerung behalten. Seinen Angehörigen entbieten wir unsere aufrichtige Anteilnahme.

Donnerstag, den 20. September 2012 um 22:37 Uhr

Ein weiterer Kantersieg von Riehen 5: Riehen 5 - Birseck 4 6:0

Riehen 5 - Birseck 4 6:0

Christian Schubert (1974) -  James Lauterbach (1839) 1-0
Beat Spielmann (1828) - Reto Loeliger (1676) 1-0
Thomas Arnold (1742) -  Ivan Danko (1602) 1-0
Robert Stritmatter (1653) -  Daniel Wentz (1760) 1-0
Damian Hunter (1600) -  Andreas Sturat (--) 1-0
Werner Widmer (1881)- N.N. 1-0FF

Die Gäste konnten nur 5 Bretter besetzen, 1:0.  Damian Hunter machte mit seinem Gegner, der noch wenig Turniererfahrung besitzt, kurzen Prozess, bald hatte er zwei Figuren mehr, 2:0.  Robert Stritmatter liess sich vom Angriff seines Kontrahenten nicht beeindrucken, sein eigener Gegenangriff war dagegen bald erfolgreich,  schliesslich setzte er sein Gegenüber matt, 3:0. Thomas Arnold wickelte mit zwei Mehrbauern ins Endspiel ab, und so hiess es rasch 4:0. Der Kontrahent von Beat Spielmann gab zwei Züge vor dem Matt auf, 5:0. Schliesslich meldete auch Christian Schubert, der gegen den stärksten Birsecker spielte,  einen Vollerfolg, Schlussresultat 6:0.

Ein sehr erfreulicher Saisonabschluss! Riehen 5 erreichte einen guten Platz im Mittelfeld. Herzlichen Dank alle Mannschaftspieler, die zuverlässig und engagiert mitgemacht haben!

Schlussrangliste

1. Basel SG 2   14/31    2. Novartis 1 12/32    3. Riehen 5  8/28.5    4. Olten 4  7/20   5. Rhy 1  7/19  6. Birseck 4 3/15  7. Muttenz 1 2/14  8. Zofingen 2  1/8.5

Die Saisonbilanz der eingesetzten Spieler:

Christian Schubert 6/7, Werner Widmer 5/6, Beat Spielmann 5/7, Urs Allemann 2.5/5, Robert Stritmatter 3.5/6, Thomas Arnold 3/3, Thomas Sutter-Somm 1/3, Giacomo Huber 0/1, Marco Chevalier 1/1, Damian Hunter 1/1.

Donnerstag, den 23. August 2012 um 22:41 Uhr

Kantersieg von Riehen 5: Riehen 5 - Olten 4 6:0

Riehen 5 - Olten 4 6:0

Werner Widmer (1881) - Daniel Roth (1563) 1:0 

Christian Schubert (1974) - Paul Fischer (1708) 1:0

Beat Spielmann (1828) - Stephan Büttiker (1742) 1:0

Thomas Arnold (1742) - Martin Christen(1602) 1:0

Urs Allemann (1808) - André Dumont (1692) 1:0

Thomas Sutter-Somm (1603) -  1:0ff                                                                                                                  

Olten war elomässig klar schwächer, wir konnten deshalb auf einen Sieg hoffen. Während des Matches herrschten  Sauna ähnliche Bedingungen. Das hielt unsere Spieler aber nicht davon ab, engagiert und sehr kämpferisch zu spielen. Der erste Punkt wurde schon zu Beginn  eingefahren: Olten 4 trat  nur mit 5 Spielern an und Thomas Sutter-Somm verbrachte daher einen ruhigen Abend.  1:0  Werner Widmer machte mit seinem Gegner kurzen Prozess und schon bald hiess 2:0. Es folgten rasch die Siege von Beat Spielamann und Christian Schubert, der ein Remisangebot seines Gegners bei überlegener Stellung natürlich abgelehnt hatte. 4:0  Thomas Arnold und Urs Allemann mussten etwas länger kämpfen. Thomas musste lange mit einem Minusbauern leben, doch im Endspiel kehrte er den Spiess um und gewann Bauern und damit die Partie. 5:0. Urs hatte lange eine unübersichtliche Stellung, doch die Waagschale neigte sich schliesslich zu seiner Gunsten. Unter Blitz und Donner beendete er die Partie erfolgreich, 6:0. Herzliche Gratulation an die ganze Mannschaft für den tollen Erfolg!!

Mit diesem Kantersieg ist das vielzitierte, aber nie fassbare Abstiegsgespenst gebannt.


 

Ruth Bohrer

 Ruth Bohrer (rechts)

 

Im Hauptturnier 1, das mit vielen internationalen Titelträgern sehr stark besetzt war, vermochte der Riehener Junior Nicolas Grandadam an der Spitze mitzuhalten, er verlor einzig gegen den Turniersieger GM Bauer (Frankreich) und gegen den Zweiten des Turniers, GM Miezis (Lettland). In der letzten Runde spielte er gar am Spitzenbrett, eine herausragende Leistung! Er erreichte mit  5½/9  9. Platz. Nicht weniger gut in Szene setzte sich sein jüngerer Bruder Patrik, der gegen zwei Grossmeister und gegen zwei Internationale Meister remisierte und sich nur einmal geschlagen geben musste. Er belegte mit 5½/9 den 20. Rang. Mit dieser tollen Leistung errang er die Silbermedaille in den Kategorien Junioren und Schüler.

Auch die Leistungen  der anderen Riehener Junioren darf sich sehen lassen: Luis Nägelin wurde im Hauptturnier II  guter 11., Pranav Sriram gewann grandios das Hauptturnier III, Georges Barnicol erreichte dort den guten 4. Platz, der Vorjahressieger Damian Hunter erreichte achtbare 5 Punkte.

Auch die drei "Aktiven" aus Riehen erzielten gute Resultate:  Ruth Bohrer gewann bei den Damen die Bronzemedaille, René Deubelbeiss und Beat Spielmann schlugen sich achtbar in ihren jeweiligen Kategorien.

Hauptturnier I: (117 Teilnehmer/ 9 Runden)

Schlussrangliste nach 9 Runden: 1. Bauer 7½. 2. Miezis 7 (50). 3. Cebalo 7 (49). 4. Sokolow 6½ (49½). 5. Tschernjajew 6½ (47½). 6. Moor 6½ (44½). 7. IM Josef Jurek (Tsch) 6½ (40½). 8. FM Ralph Axel Simon (D) 6½ (40). 9. Nicolas Grandadam 6 (47). 10. Raetsky 6 (46). Ferner:  20. Patrik Grandadam (Fr/Sz/2. Junior und Schüler) 5½ 101. Bohrer (3. Dame) 3 (33½). –  Weitere Resultate von Riehener Spielern: 71.  René Deubelbeiss René     4     

Hauptturnier II (107 Teilnehmer/7 Runden)

11. Nägelin Luis 4½     49.  Spielmann Beat  3½   106.     Nägelin Lars 1½   

Hauptturnier III (98 Teilnehmer/7 Runden)

1. Pranav Sriram (Basel) 6½. 4. Georges Barnicol (Fr) 5½ (28). 16. Hunter Damian 5   78. Dill Xaver 2½

Bericht: Karpow/Peter Erismann

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