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Ruedi Staechelin

Ruedi Staechelin

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Samstag, den 22. September 2018 um 21:04 Uhr

1. Liga Sieglein in der Schlussrunde

Michel - R. Staechelin 0:1

Perret – Rüfenacht 1:0

Furrer - Ditzler  ½ : ½

Gertsch – Brait 1:0

Nobs - Ernst 1:0

K. Achatz 0:1 FF

M. Achatz 0:1 FF

Schmahl 0:1 FF

In einer bedeutungslosen Schlussrundenbegegnung kam Riehen3 trotz dreier Forfait-Siege nur zu einem knappen und sehr glücklichen Sieg. Jura stand bereits vor dem Match als Absteiger fest und Riehen3 verzichtet nach einer Mannschaftsumfrage auf ein eventuelles Aufstiegsspiel in die NLB.

Jean-Michel Nobs der ML von Jura hatte uns am Freitag bestätigt, dass er nur mit fünf Spielern antreten kann, so dass wir die Weitreiser zu Hause liessen. Danke für die Fairness! Dafür nahm Matthias die weite Reise von Grächen auf sich.

Jürg steuerte einen schnellen halben Schwarzpunkt zum Resultat bei; wir benötigten also aus vier Partien nur noch einen Punkt.

Matthias machte in leicht schlechterer Stellung noch einen Fehler, indem er den oppositionslosen weissfeldrigen Läufer- er selbst hatte stattdessen einen etwas verirrten Springer – eindringen liess, der dann etliche Bauern abräumte. Eine überraschende Niederlage gegen einen stark spielenden Gegner.

Rolf zog in einer wechselhaften Partie auch den kürzeren – ich habe wenig davon mitbekommen - und Wolfgang hatte nach gutem Beginn den Faden verloren und stand schlechter.

So hing der Match an meiner Partie: Ich kämpfte und lehnte zwei Remisangebote ab, der Gegner als ELO-schwächster an Brett 1 hatte etwa 200 Punkte weniger als ich. Im von mir angesteuerten Bauernendspiel kam der Durchbruch unter Bauernopfer im 41. Zug zustande, was zur sofortigen Aufgabe führte. Zum Glück, denn die Schlussstellung war Remis!

Dass Wolfgang dann auch verlor hatte auf die Verteilung der MP keinen Einfluss mehr.

Samstag, den 08. September 2018 um 20:03 Uhr

SMM 1. Liga Sieg gegen Bern 1

Riehen 3 - Bern 1 5 - 3

Ruedi Staechelin – Igor Schlegel 1-0

Michael Pfau – Jean-Marc Horber 0-1

Jürg Ditzler – Jonathan Gast -½-½

Stephan Schmahl – Volker Radt 1-0

Rolf Ernst – Samuel Schneider 1-0

Kirstin Achatz – David Schaffner 0-1

Wolfgang Brait – Klaus Monteforte ½-½

Michael Achatz – Arshavir Musaelyan    1-0

Siehe auch den Bericht von Michael Achatz auf der Seite des Schachclubs Lambsdorf (mit Bildern!! und seiner Partie!)

http://www.schachclub-lambsheim.de/wordpress/?p=6772

Ein verrückter Match begann mit dem Treffen der Teams vor der Tür im Freien, da drinnen schon die NLA-Begegnung Riehen 1 gegen Echallens seit über einer Stunde lief.

Als erster steuerte Jürg in einem kurzen Seniorenduell den ersten halben Punkt zum Ergebnis bei (Katalanisch). Es endeten die weiteren drei Weisspartien zu unseren Gunsten: Wolfgang mit einem weiteren halben Punkt (Damenbauernspiel) und zwei Siegen von Rolf in einem Semislaven und von mir gegen einen aufstrebenden U-14 Spieler, der sich in einem Sizilianer in guter Stellung verkombinierte und eine Qualität verlor.

3:1 nach den vier Weisspartien, was sollte noch geschehen? Leider sah es in unseren Schwarzpartien gar nicht gut aus: Matthias Rüfenacht als kompetenter Beobachter rechnete mit unserer Niederlage.

Michael (Pfau) hatte in sehr guter Stellung eine Figur verloren und auch Kirstin verlor erstmals diese Saison (Sizilianisch). Es stand 3:3 und auch die beiden anderen Schwarzpartien standen alles andere als gut; 

Aber plötzlich wendete sich das Blatt: Michael (Achatz) konnte aus kritischer Stellung (Grünfeld) einen Gegenangriff lancieren, der zum einem schönen Endspielmatt führte; die Niederlage war abgewendet! Alles lag jetzt in den Händen unseres Neulings Stephan, der in den Seilen gehangen hatte. Aber seinem Gegner gelang es einfach nicht, den Sack zuzumachen und plötzlich stand Michael im Zeitnotduell besser und besser. Als dann unerwartet die Uhr ausstieg, war die Partie wohl schon vorentschieden und lange wusste niemand, wie man eine neue Uhr richtig einstellt. Beiden Spielern sei für ihre Fairness gedankt! Mit dem Sieg stand unser 5:3 Sieg fest!

Sonntag, den 22. Juli 2018 um 11:11 Uhr

SEM Turniertagebuch

Hier der Link zum Turniertagebuch von Michael Achatz.

http://www.schachclub-lambsheim.de/wordpress/?p=6656

Seinen Text habe ich hierhin kopiert, aber schaut auch das Original an!

Ruedi

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Vom 12.07 – 20.07 fanden die Schweizer Einzelmeisterschaften auf der Lenzerheide statt. Gespielt wurde in mehreren Turnieren, wo insgesamt ca. 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Start waren.

Weitere Infos auf der Homepage der SG Riehen.

Offizielle Seite des Schweizer Schachbunds

Die für die SG Riehen spielenden Kirstin und Michael Achatz waren hierbei im Hauptturnier 1 am Start, wo zugleich die Schweizer Damenmeisterschaften ausgetragen wurden. In diesem Turnier wurden 9 Runden gespielt.

Runde 1 (12.07.2018)

Zum Auftakt spielte Kirstin an Brett 18 gegen den an 18 gesetzten Vincent Kriste (EloI 2181/EloN 2196). In einer ausgeglichenen Englischen Partie konnte Kirstin im Endspiel ein Remis erspielen. Somit schaffte Kirstin direkt einen guten Start ins Turnier

Michael musste an Brett 16 gegen den Schweizer Jugendspieler Elias Giesinger (EloI 2128/EloN 2210) antreten. In einer lange ausgeglichenen Partie verpasste Michael im Endspiel einen entscheidenden Zug, welcher die Partie ins Remis geführt hätte. So stand am Ende eine Auftaktniederlage.

Runde 2 (13.07.2018)

Kirstin musste gegen die spätere Schweizer Einzelmeisterin WIM Dr. Gundula Heinatz (EloI2148 /EloN 2158)antreten. In einer stark geführten Angriffspartie setzte Kirstin die Gegnerin gewaltig unter  Druck, so dass diese, um die Partie zu halten, zur Entlastung eine Qualität opfern musste. In einer komplizierten Stellung einigte man sich auf die Punkteteilung.

Michael hatte es wieder mit einem Jugendspieler zu tun. Diesmal durfte er mit Schwarz gegen Igor Schlegel (EloI 1905/EloN 1983) antreten. In einer scharf gespielten Russisch Partie schenkten sich beide Seiten nichts, doch nach wilden Manövern fand man sich in einem ausgeglichenen Endspiel wieder, so dass man sich auf ein Remis einigte.

Runde 3 (14.07.2018)

Gegen Gendre Stephane (EloI 2041/ EloN 2118) unterlief Kirstin eine Ungenauigkeit in der Eröffnung, welche zu einer unangenehmen Stellung führte. In der Folge musste sie sich schließlich geschlagen geben.

Gegen Andri Arquint (EloI 1945/ EloN 2001) hatte Michael mit den Weißen Steinen wieder schwer zu kämpfen. Sein Gegner spielte auf Angriff und erhöhte step by step den Druck. Leider verpasste auch hier Michael die Möglichkeit in ein augeglichenes Endspiel abzuwickeln und hatte stattdessen einen äußerst passiven Läufer. Ein versuchter Gegenangriff schlug ebanfalls fehl und Michaels Stellung brach auseinander.

Runde 4 (15.07.2018)

In dieser Partie konnte Kirstin gegen Bruno Zanetti (EloI 1964/EloN 1975)  in ein gutes Endspiel abwickeln, welches sie am Ende zum Sieg umwandeln konnte. Wie so oft hatte Kirstin im Endspiel alles im Griff.

Michael hatte es unterdessen mit Daniel Roth (EloI 1872/ EloN 1878)  zu tun. In einer Russichen Partie kamen beide Seiten gut aus der Eröffnung, allerdings verpassten beide je einen guten Angriffszug. Nachdem Michael mit dem Angriff am Damenflügel begonnen hatte verpasste er einen wichtigen Zwischenzug um g4 zu verhinden und kam gewaltig unter Druck. Am Ende war die Partie nicht mehr zu halten. Leider eine völlig unnötige Niederlage in dieser wichtigen Schlüsselpartie.

Runde 5 (16.07.2018)

Gegen den Vereinskameraden Robert Luginbuehl (EloI 2039/ EloN 2072) einigte sich Kirstin nach wenigen Zügen auf die Punkteteilung. Bei so einer langen Turnierdistanz ist es nicht verkehrt die Kräfte einzuteilen.

Bei Michael nahm unterdessen das Desaster seinen Lauf. Gegen den Jugendspieler Nicola Ramseyer (EloI 2025/ EloN1944) schaffte es Michael nicht in einer Königsindischen Partie einen Angriff am Damenflügel zu initiieren und kam stattdessen am Königsflügel unter Druck. In der Zeitnot verpasste er dann eine schwer zu sehende Chance die Partie doch noch ausgleichen zu können und verlor die Partie. Mit nun 0,5/5 stand er quasi mit dem Rücken zur Wand.

Runde 6 (17.07.2018)

Kirstin spielte gegen Zaza Ludovic (EloI 2028/ EloN2100) eine ausgeglichene  Partie, wo man sich in der Folge auf ein Remis einigte. Mit nun 3/6 Punkten war Kirstin weiterhin gut im Rennen.

Michael musste nun am letzten Brett gegen die Schweizer Jugendspielerin Gohar Tamrazyan  (EloI 1868/ EloN 1882) antreten. Für beide Spieler lief das Turnier bis jetzt deutlich unter den Erwartungen und die Verunsicherung war beiden anzumerken. Nach 10 Zügen hatte beide bereits über die Hälfte der Bedenkzeit verbraucht. In der Folge verpasste jeder seine Möglichkeiten Vorteil zu erzielen und in der Zeitnot war es schließlich Michael der in ein gewonnenes Endspiel abwickeln konnte. Leider unterlief auch hier wieder ein Fehler, so dass es am Ende nur Remis war. Als Fazit kann man aber festhalten zumindest nicht verloren.

Runde 7 (18.07.2018)

An Brett 21 durfte Kirstin gegen den an 36 gesetzten Simon Kuenzli (EloI 2006/ EloN 2068) antreten. Kirstin spielte hier voll auf Königsangriff und setzte Weiß gewaltig unter Druck. Ihrem Gegner war es nicht möglich diesem Druck stand zu halten, stattdessen stellte er glatt einen Läufer ein und gab die Partie auf.

Michael war speilfrei und nutzte die Zeit, um sich mental auf die letzten beiden Runden einzustellen.

Runde 8 (19.07.2018)

Voller Selbstvertrauen ging Kirstin gegen Michael Bühler (EloI 2106/ EloN 2107) ans Brett. Mit nun 4/7 hatte sie ihr angestrebtes Ziel bereits erreicht. Wieder setzte Kirstin auf Königsangriff und opferte Material. Schließlich befand man sich wieder in einem Endspiel, wo Kirstin die Oberhand behielt und konnte den ganzen Punkt einfahren. Mit  nun 5/8  auf dem Konto dufte sie sich auf ein vorderes Brett in der Schlussrunde freuen.

Michael durfte mit Weiß (aktuell 0/3) gegen Andreas P. Klauser (EloI 1804/ EloN 1891) antreten. In einer Holländischen Partie griff sein Gegner am Königsflügel an und verpasste mehrere gute Optionen mit einem f-Bauern Vorstoß die Parie vermutlich zu entscheiden. Unterdessen suchte Michael nach Wegen ins Spiel zurück zu kommen. Schließlich konnte ein taktischer Springerzug die Partie wieder ins Gleichgewicht bringen. Das in der Folge entstandene Endspiel schätzte man als ausgeglichen ein, so dass man sich auf ein Remis einigte. Mit nun 2,5/8 (1,5/7) ging es mit der Schadensbegrenzung weiter.

Runde 9 (20.07.2018)

Es war fast geschafft und zum Abschluss dieser wunderschönen Schweizer Einzelmeisterschaften durfte Kirstin an Brett 8 gegen den an 7 gesetzten FM Bernhard Stiller (EloI 2295) antreten. Dieser setzte Kirstin von Beginn an unter Druck, so dass Kirstin in der Verteidigung Ungenauigkeiten unterliefen. Am Ende musste sie sich trotz zähem Widerstand geschlagen geben. Mit 5/9 war es für Kirstin ein super Turnier und bei einem Gegnerschnitt von 2121 Punkten dürfte sie eine sehr gute Leistung knapp unter 2200 Punkten erspielt haben. Im Endergebnis sicherte sie sich Platz 28 und war damit zugleich drittbeste Dame des Turniers.

Zum Abschluss des Turniers hatte Michael mit Fabian Pellicoro (EloI 1758/ EloN 1835)  seinen fünften Jugendspieler am Brett und dieser wollte ebenfalls seinen ersten Sieg des Turniers einfahren. Michael wählte erneut die Russiche Verteidigung und beide Spieler rochierten in entgegengesetzte Richtungen und begannen mit dem Königsangriff. Hier kam Michaels Gegner zunächste besser in die Partie und Michael hatte Mühe den Angriff abzuwehren. Wieder wurde die Zeit knapp, doch auf einmal kam es zu einem Generalabtausch aller Schwerfiguren und man befand sich in einem Endspiel mit jeweils 5 Bauern und schwarzfeldrigem Läufer. Hier übersah Weiß die schwarzen Optionen und verpasste den einzig möglichen Zug, um die Partie ausgeglichen zu halten. Michael erkannte diesmal die Chancen und spielte die Partie konsequent zu Ende, so dass es doch noch einen vollen Punkt gab. Mit 3,5/9 und Platz 60 (Setzlistenplatz 63) ist zumindest die Mission Schadensbegrenzung geglückt, auch wenn er mit dem Verlauf des Turniers und der eigenen Leistung nicht zufrieden sein kann.


Samstag, den 21. Juli 2018 um 09:24 Uhr

Bronzemedaille bei den Senioren

 

Die mittelgrosse Riehener Delegation, mit der Unterstützung einiger Tifosi, Matthias Rüfenacht, der so nebenbei das Problemlösungsturnier gewann, Michael Pommerehne, und Ivo Berweger schlug sich gut!

SEM 2018 Medaille Senioren

Unerwartetes Highlight war vor allem mein (Ruedi Staechelin) Podestplatz  im Senioren Titelturnier: Es war ein sonderbares Turnier, geprägt von zwei Dominatoren, dem Titelgewinner IM Branko Filipovic mit 6½ Punkten aus 7 Partien und dem gross aufspielenden FM Patrik Hugentobler mit 6 aus 7, der alles gewann, ....nur die Direktbegegnung und damit den Titel verlor! Der Rest des Feldes war sehr ausgeglichen und spielte ein eigenes Turnier um Platz Drei. Nach fünf Runden war ich noch sieglos mit 1½ Punkten: Drei Remisen, darunter in der Startrunde dem einzigen halben Punkt, den der Sieger im ganzen Turnier abgeben sollte, folgten zwei Niederlagen in den Runden 4 und 5. Doch ich konnte die beiden letzten Partien gewinnen und mir als «Sieger des Feldes» mit einem 50% Resultat und riesigem Abstand auf die ersten Beiden, den dritten Rang sichern. Gemäss FL 3/18 war ich nur die Nummer 7 von acht Teilnehmern.

Im Hauptturnier 1 war Gregor Haag mit 5½ Punkten aus 9 Partien erfolgreichster Riehener auf dem 12. Platz. Kirstin Achatz spielte ein Superturnier und trat als Startnummer 57 in der Schlussrunde an Brett 8 gegen einen FM mit Startplatz 7 an! Trotz der Niederlage erreichte sie mit 5 aus 9, wie auch Xaver Dill und Röbi Luginbühl, die sich in der Schlussrunde «duellierten», mehr als 50%. Michael Achatz erreichte mit 3½ Punkten den 60. Rang, knapp besser als sein Startplatz (63.), konnte aber nicht restlos zufrieden sein, da er etliche Chancen ausgelassen hatte.

Ein wirklich ausführliches Turniertagebuch der Achatz findet ihr hier verlinkt! Danke Michael!      http://www.schachclub-lambsheim.de/wordpress/?p=6656

Im Hauptturnier 2 war Wilfried Burkhardt als Mitfavorit mit Startnummer 3 zu friedfertig und erreichte mit 4½ aus 7 den Rang 21.Er blieb dafür aber im ganzen Turnier ungeschlagen!

Ruedi Staechelin

    Ergänzungen zum eigenen Turnier der Teilnehmer sind erwünscht!

    Vollständige Resultate auf http://www.swisschess.ch/sem_2018.html

    Danke auch an Robert Stritmatter für die intensiven technischen Hilfen zur Homepage!

Samstag, den 26. Mai 2018 um 20:55 Uhr

SMM 1. Liga: Riehen 3 deklassiert Birseck

Riehen 3                       - Birseck                               6½:1½ 

R. Staechelin (2059)    - Mattmann (1684)               1:0

Pfau (2041)                  - Aerni (2192)                       0:1

Ditzler (2001)               - Lumsdon (1988)                 1:0

Deubelbeiss (2008)     - Schaetti (1998)                   1:0

Ernst (1972)                 - B. Zanetti (1975)                1:0

M. Achatz (1873)          - Fatzer (1800)                     ½:½

K. Achatz (1942)           - Herzig (1795)                     1:0

Brait (1871)                   - Amado-Blanco (1844)        1:0

Den wichtigen Match gegen den Lokalkonkurrenten gewannen wir über alle Erwartungen klar und wohl auch etwas zu hoch:

Als erstes waren unsere vier Weisspartien mit 4: 0 beendet:

Am schnellsten gewann Rolf gegen Bruno in nur 15 Zügen (1.d4 d5 2.Sf3 e6 3.e3 f5 4.c4 c6 5.Sc3 Sf6 6.Le2 Ld6 7.0-0 0-0 8.b3 Se4 9.Lb2 g5 10.Sxe4 dxe4 11.Se5 Sd7 12.Sxd7 Lxd7 13.d5 exd5 14.Dd4 Kf7 15.cxd5 1:0 (das ist viel stärker als Dg7+)

Am ersten Brett stellte Birseck, als Bauernopfer gegen Timothée geplant, ihren schwächsten Spieler auf. Die hohe ELO-Differenz erwies sich aber als bedeutsamer als der furchteinflössende Name Mattmann und meine Partie dauerte auch nur 25 Züge.

Als auch noch Jürg aus klar schlechterer Stellung heraus mit einem furiosen Gegenangriff (Bauernumwandlung/Königsangriff) den vollen Punkt einfuhr, schien der Match vorentschieden.

Kirstin hatte etwas länger zu arbeiten, aber sie brachte den vierten Punkt aus unseren vier Weisspartien ins Trockene.

Jetzt galt es, mit Schwarz aus vier Partien noch einen halben Punkt zu ergattern, was Michael A. bald darauf tat. Sein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern gegen seinen erfahrenen Gegner war klar remis.

Am zweiten Brett hatte Michael P. den klar stärksten Spieler im Saal gegen sich und musste, gedrückt aus der Eröffnung herauskommend die Segel streichen.

Zum Schluss gewannen auch René und Wolfgang gegen ungefähr gleich starke Gegner ihre Schwarzpartien und ein Kantersieg wurde Tatsache, was einige noch bei einem Bier in der Amsel feierten; so läuft es ja nicht immer….

Mittwoch, den 16. Mai 2018 um 16:23 Uhr

Grossväter in Karlsbad

Auf der traditionellen Auffahrtsausfahrt der ACS Motorradgruppe übernachteten wir wie vor zwei Jahren im Imperial in Karslbad.

Was hat das mit Schach oder der SG Riehen zu tun? Nun, wie vor zwei Jahren trafen Francesco und ich Röbi und Alexandra Mesmer. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend, wobei Röbi und Alexandra als WERDENDE Grosseltern mir Karlsbad zeigten und Francesco, der Rückenprobleme hatte, den nächsten Tag betreuten und auf den Bus brachten.

2018-05-11 mesmer prag

Herzlichen Dank an unser Prager Ehrenmitglied!

Ruedi

Samstag, den 28. April 2018 um 18:46 Uhr

SMM: Riehen 3 holt die ersten beiden MP

Endlich kommt auch unsere Mannschaft zu den ersten Mannschaftspunkten! Gegen eine sehr ersatzgeschwächte BSG (an den Brettern 2 und 4 Spieler unter 1600 ELO) stand unser Mannschaftssieg nie ernsthaft zur Debatte.

Timothée gegen den stärksten BSGler (>2300) brachte am Spitzenbrett mit Schwarz als erster einen halben Punkt ins Trockene. Trotz der Niederlage Wolfgangs - es war, wie er sagte, nicht sein Tag, kamen wir dank zwei Siegen von Heinz und Michael Pfau schon bald in Vorteil, beide hatten wenig Mühe gegen ihre klar schwächeren Gegner.

Wir führten 2½: 1½ und standen nirgendwo wirklich schlechter. Michael Achatz verpasste einen klaren Gewinn und wiederholte die Züge zum 3:2. Ich selbst hatte schon seit dem 13. Zug mit Schwarz einen gesunden Mehrbauern und konnte «technisch» zum 4:2 erhöhen. Kirstin mit ihrer schönen Schlusskombination gewann eine Figur und ihr Sieg sicherte die beiden MP definitiv. Peter musste sich durch ein materialgleiches Leichtfigurenendspiel quälen, das er leider nach Raumnot durch Zugzwang verlor.

Ich verweise auch auf den Bericht von Michael Achatz auf der Homepage des Schachclubs Lambsheim mit Fotos!

Bravo und Danke! Hier der Link!

http://www.schachclub-lambsheim.de/wordpress/?p=6489

 

Basel - Riehen 3                3:5

Schwing - Heinz                ½-½,

J. Cuénod - Wirz               0-1

Melkumjanc - Erismann 1-0

Arnaiz - Pfau                      0-1

Jost- R. Staechelin           0-1

Baumann - Brait               1-0

Visnjic - K. Achatz            0-1

Gerschwiler – M.Achatz ½-½

Samstag, den 24. März 2018 um 21:41 Uhr

SMM Auftakt: Knappe Niederlage von Riehen3

Riehen 3 -Schwarz-Weiss Bern 2           3.5 - 4.5

Heinz-Ollenberger ½-½, Pfau – Nazarenus 0-1, Deubelbeiss – Klauser 0-1, Ditzler – Leutwyler ½-½, Ernst – Rickly ½-½, M.Achatz -Urwyler 0-1, K.Achatz -Holzgrewe 1-0, R.Staechelin 1-0 FF

Es begann gut mit einem Telefon am Morgen, dass SW Bern nur zu siebt antreten könne. Damit nicht einer der Achatzs, die aus Maxdorf (bei Ludwigshafen) beinahe 400 km angereist waren, zuschauen musste, setzte ich mich ans letzte FF-Brett und René rutschte ans Brett 3 vor, wo er auf Markus Klauser treffen sollte.

Kirstin stand sehr bald gut mit einem Plusbauern und guter Stellung und gewann und Jürg erreichte ohne Probleme ein Remis mit Schwarz gegen einen leicht besseren Gegner.

2½:½ für uns, aber leider gings nicht so weiter; Kirstins Sieg sollte der einzige am Brett bleiben.

Beide Michael waren in Schwierigkeiten und konnten ihre Stellungen nicht halten. Michael Achatz gegen einen weitaus besser als seine ELO spielenden U-16 und Michael Pfau gegen den stärksten Maxdorfer, ML bei SW Bern. (Drei Spieler aus Maxdorf, keiner aus Riehen!)

René spielte sehr lange mit, aber am Ende setzten sich die 2400 Elo halt doch durch.

Rolf spielte eine verrückte Partie, die mal so und mal so hätte ausgehen können, ja müssen. Gegen Ende war der halbe Punkt glücklich, vorher war einmal der ganze fast da.

Timothée musste hart kämpfen, erreichte aber in der letzten noch laufenden Partie den Remishafen.

Dienstag, den 04. April 2017 um 23:39 Uhr

SMM Riehen 4 - - Knapper Sieg gegen Roche

Roche 1   - Riehen 4    2 ½ : 3 ½

Marcel Joray          - Ruedi Staechelin           remis    

Markus Hänggi       - Frank Schambach         1 :0       

Bernhard Willin       - Beat Jeker                     0:1

Ulrich Nyffeler         - Matthias Balg                1:0

Volker Wessely        - Peter Polanyi                0:1

Philipp Kilchling         - Martin Staechelin         0:1


Ein seltsamer Match!

Beat hatte mit Schwarz gegen Englisch nach einem Fingerfehler-Patzer seines Gegners im 10. Zug nur noch vier Züge Arbeit. Eine Mehrfigur war zuviel.

Martin hatte gegen Philidor schon bald eine traumhafte Druck- und Angriffsstellung. Der zweite Punkt war absehbar und schon bald im Trockenen.

Dann aber wurde es unklar: Frank stand nach einem Tempoverlust im geschlossenen Sizilianer leicht schlechter und verlor in einer Kombination eine Figur.

Nachdem auch Matti (Damengambit) nach einem Turmeinsteller (Schach und weg war er!) einen Nuller eingefahren hatte, war unser klarer Vorteil im Match dahin; entscheiden mussten die beiden letzten Partien.

Mir selbst (Ruedi) gelang es, mich aus einer extrem gedrückten Stellung (1. g3 etc.) mit sehr verdächtiger Raumnot im 36. Zug mit dem Ende der Zeitnot zu befreien. Mein Gegner, der dem Sieg sehr nahe gestanden hatte, bot mir kurz darauf Remis an, da das letzte Brett 5 eher günstig für Roche stand. Eine Fehleinschätzung!

Peter stand nämlich keineswegs schlechter, im Gegenteil! Er hatte im Wolgagambit seinen c-Freibauern weit vorgeschoben und konnte ihn schliesslich umwandeln. In Absprache mit  Frank, der als Ersatzcaptain den Überblick hatte, konnte ich mir den Luxus erlauben, meine Uhr laufen zu lassen, bis Peters Sieg unvermeidlich geworden war, und nahm dann gerne das siegsichernde Remis an. Ein Weiterspielen wäre, falls nötig, möglich gewesen, hätte aber sowohl Siegchancen als auch Verlustrisiken beinhaltet.

Ruedi ML im Austausch; (hopp Röbi mit Riehen 3 in Bern!)


Montag, den 29. August 2016 um 08:00 Uhr

SMM Riehen III sichert den Klassenerhalt

Riehen III - Birseck 5:3

R. Staechelin - N. Zanetti 1:0, Pfau - Hänggi 0:1, Pao - Lumsdon 1:0, Deubelbeiss - Paul 0:1,

La. Nägelin - B. Zanetti 1:0, Brait - Schaetti 1:0, Lu. Nägelin - Amado-Blanco 0:1, Widmer 1:0 f.

Die Überraschung war gross, als die Birsecker zu ihrem Match der letzten Chance nur zu siebt antraten und dazu noch am ersten Brett ein «Damenopfer» brachte, indem dort Nadja Zanetti gegen einen Gegner mit fast 500 mehr ELO-Punkten anzutreten hatte. Die Ausgangslage für unseren Klassenerhalt war also recht gut, aber es sollte sich zeigen, dass das Fell des Bären allzu vorzeitig verteilt wurde.

Zwar gewann ich am Spitzenbrett nach kleineren Ungenauigkeiten meiner Gegnerin erwartungsgemäss schnell und als auch Lars einen weiteren ganzen Punkt gegen die Familie Zanetti ergatterte führten wir mit Peters Forfaitpunkt schnell 3:0.

Dann aber war der Wurm drin: Luis verlor und die übrigen Partien standen alle zwischen schlechter und unklar. Es dauerte noch eine Weile, dann musste auch René, der nach einem Fingerfehler im zweiten Zug in eine falsche eher zweifelhafte Variante geraten war, die Waffen strecken. Lucas und Wolfgang hatten beide eine Qualität zu wenig und auch Michael stand schlechter!

Lucas mit enormen Kampfgeist sorgte für den klassensichernden vierten Punkt und auch Wolfgang konnte seine Partie nicht nur retten, sondern sogar den vollen Punkt einfahren. Michael verlor leider die letzte Partie. Ein verrückter Match ohne ein einziges Remis!

Der Abstiegskampf bleibt weiterhin spannend, da – für mich sehr überraschend – Birsfelden/Beider Basel/Rössli, die uns im letzten Match noch mit 6½ Punkten so klar geschlagen hatten, gegen die BSG verlor, gegen die wir mit 5½ Punkten triumphieren konnten.

Der Abstiegskampf bleibt spannend – zum Glück aber nicht für uns!

 

1. Liga, Nordwest

Sorab Basel - Court 4½:2½ (Benkovic - Aguettaz 1:0, Milosevic - Veys ½:½,

Stankovic - Unternährer 1:0, Matovic - Wenger 0:1, Bojic - A. Graber 1:0,

Hänggi - Ch. Graber 1:0, Stankovic - Fortier 0:1. – Nur an 7 Brettern gespielt).

Biel - Echiquier Bruntrutain Porrentruy 2½:5½ (Georg - Hassler 0:1, Kudryavtsev - Burri 0:1, Lucca - Staub 0:1, De Jonckheere - Osberger 0:1, Wiesmann - Schneider 1:0, Bürki - Paci ½:½, Castagna - Elezi 1:0, Tiersbier - Vauthier 0:1).

Basel - Birsfelden/Beider Basel/Rössli 5:3 (Jost - Ammann ½:½, Gerschwiler - Scherer 1:0, Melkumjanc - Buttenmüller 0:1, Arnaiz - Eppinger 0:1, Schwing - Weidt 1:0,

T. Rosebrock - Müller 1:0, Prill - Morath ½:½, Baumann - Scheffler 1:0).

 

Rangliste nach 6 Runden: 1. Sorab 11 (31/für Aufstiegsspiel qualifiziert). 2. Echiquier Bruntrutain 9 (25½). 3. Biel 7 (25). 4. Riehen III 7 (23½). 5. Court 5 (22½). 6. Birsfelden/Beider Basel/Rössli 4 (26). 7. Basel 3 (19). 8. Birseck 2 (18½).

Partien der 7. und letzten Runde (10. September): Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Sorab,

Echiquier Bruntrutain - Riehen III, Court - Biel, Birseck - Basel.

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