SG Riehen

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Peter Erismann

Peter Erismann

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Montag, den 04. Juni 2012 um 18:01 Uhr

4. Runde NLA: Klarer Sieg gegen Mendrisio

Mendrisio ist als stark einzuschätzen, wenn alle Stammspieler zur Verfügung stehen. Doch dies war nicht der Fall. Ihr Spitzenmann GM Fressinet war in der französischen Mannschaftsmeisterschaft engagiert, ihre Nummer 2 am Mitropacup in Kroatien. Unter diesen Umständen war es klar, dass wir gewinnen musste. Dies war den auch der Fall, schlussendlich mit einem deutlichen Score. Der Sieg war nie gefährdet, doch lange war nicht klar, dass er so deulich ausfallen würde. 

Nachdem freundlicherweise mehrere der Verfolger Mannschaftspunkte liegen liessen, konnten wir unsere Spitzenposition festigen. Wie schon zu Anfang der Saison zu vermuten war, schält sich Genf als direkter Konkurrent um den Titel heraus. Das direkte Aufeinandertreffen wird erst Ende Oktober in der zweitletzten Runde stattfinden. Vor der Sommerpause gibt es noch einen Wettkampf, am 24.6. auswärts gegen Wollishofen.

Riehen - Mendrisio 6½:1½ (Milov - Mantovani 1:0, Cvitan - Bellini ½:½, Hickl - Vezzosi 1:0, Ekström - Aranovitch ½:½, Flückiger - Patuzzo 1:0, Buss - Pedrini 1:0, B. Toth - Karl ½:½, Kaenel 1:0), Genf - Reichenstein 4½:3½, Zürich - Winterthur 3½:4½, Luzern - Réti Zürich 4½:3½, Wollishofen - Neuenburg 4½:3½.

Rangliste nach 4 Runden: 1. Riehen 8 (22½). 2. Genf 7 (19). 3. Reichenstein 6 (17½). 4. Zürich 5 (17½). 5. Luzern 4 (16). 6. Réti 3 (16). 7. Winterthur 3 (15½). 8. Wollishofen 3 (14). 9. Mendrisio 1 (10½). 10. Neuenburg 0 (11½).

 

Mit dem jährlich vergebenen Sportpreis ehrt die Gemeinde Riehen Einzelwettkämpfer, Mannschaften oder Vereine für ihre herausragenden Verdienste. Basierend auf den jahrelangen Erfolgen im Spitzenschach, im Jugendschach und bei der Organisation von Anlässen wurde der Preis für das Jahr 2011 der Schachgesellschaft Riehen zugesprochen. In einer würdigen, von Musik umrahmten Feier hielt Jurymitglied Rolf Spriessler die Laudatio. Gemeinderätin Irène Fischer-Burri übergab den Preis dem Vereinspräsidenten Ruedi Staechelin. Anschliessend stellte Peter Erismann alle Teammitglieder der ersten Mannschaft in Wort und Bild vor. Ein schöner Erfolg für die SG Riehen und die Anerkennung von Schach als Sport. Details siehe unter der Rubrik Presse!

Sonntag, den 29. April 2012 um 20:46 Uhr

SMM NLA: Riehen schlägt Aufsteiger Neuenburg klar

Riehen 1 besiegt den Aufsteiger Neuenburg erwartungsgemäss sicher und bleibt an der Tabellenspitze. Da alle direkten Verfolger ebenfalls gewinnen, bleibt die Spitzengruppe eng beisammen. 

Neuenburg ist eher unerwartet in die NLA aufgestiegen und hat sich nur massvoll verstärkt, mit Spielern aus ihrer Region. Dies bedeutet, dass sie aller Voraussicht nach wieder absteigen werden. Einzig ihr Spitzenbrett, der ungarische Grossmeister Joszef Pinter, weist internationales Format auf. Zum ersten Mal in dieser Saison setzten sie ihn nun auch ein, doch dies reichte nicht. Bei uns geriet keiner der Spieler in Verlustgefahr, der Sieg hätte durchaus auch noch etwas höher ausfallen können. Jörg Hickl spielte wie gewohnt souverän, es war nur eine Frage der Zeit, bis dieser Punkt eingebracht würde. Auch Vadim Milov stand besser, doch schlussendlich musste er doch noch ins Remis einwilligen. An den hinteren Brettern hatte jedoch in der Zwischenzeit Oliver Brendel gewonnen und Schwächen der Eröffnungsbehandlung seines Gegners aufgezeigt. Als auch Nicolas Grandadam seine bessere Stellung verwerten konnte, war der Wettkampf definitiv klar. Da war es auch nicht weiter schlimm, dass Hansjürg Känel seinen Mehrbauern nicht zu verwerten vermochte.

Da die direkten Verfolger Reichenstein, Zürich und Genf alle gewannen, präsentiert sich die Tabellenspitze praktisch unverändert. Einzig der amtierende Meister Réti Zürich verlor, doch dieses Jahr haben sie eine deutlich schwächere Mannschaft als letzte Saison und zählen nicht mehr zu den engsten Titelfavoriten.

Nach einer kleinen Wettkampfpause geht es am 3. Juni weiter, wir werden zu Hause gegen Mendrisio anzutreten haben. Aufgrund der Festivitäten im Haus der Vereine wird dieser Wettkampf im Saal des Landgasthofes ausgetragen werden.

 3. Runde Nationalliga A

Neuenburg - Riehen 2½:5½ (Pinter - Milov ½:½, Kolly - Hickl 0:1, Fejzullahu - Flückiger ½:½, Ermeni - Buss ½:½, Berset - N. Grandadam 0:1, Bex - Kaenel ½:½, Terraz - Brendel 0:1, Reich - Schmidt-Schäffer ½:½), Reichenstein - Réti Zürich 4½:3½, Winterthur - Genf 3½:4½, Wollishofen - Zürich 3½:4½, Mendrisio - Luzern 1½:6½.

Rangliste nach 3 Runden: 1. Riehen 6 (16). 2. Reichenstein 6 (14). 3. Genf 5 (14½). 4. Zürich 5 (14). 5. Réti 3 (12½). 6. Luzern 2 (11½). 7. Winterthur 1 (11). 8. Wollishofen 1 (9½). 9. Mendrisio 1 (9). 10. Neuenburg 0 (8).

 

 

Mittwoch, den 18. April 2012 um 18:59 Uhr

Deutlicher Sieg gegen Luzern

Luzern hatte sich letztes Jahr als ein schwieriger Gegner erwiesen, brachten sie uns doch eine empfindliche Niederlage bei und verhinderten dadurch unseren ersten Riehener Meistertitel. Also galt es, diese Scharte auszuwetzen und ein klares Zeichen zu setzen. Dies gelang denn auch souverän. Beim sich in blendenden Form befindlichen Christian Flückiger zeichnete sich schon früh ab, dass er wohl den ganzen Punkt würde heimbringen können. Und auch Hansjürg Känel stand schon bald sehr gut, er vermochte einen unvorsichtigen Zug seines Gegners richtig zu kontern, hatte jedoch noch einige taktische Klippen zu umschiffen. Dies war sehr erfreulich, doch die beiden mit Schwarz spielenden Riehener Sebastian Schmidt-Schaeffer und Georg Danner standen beide stark unter Druck, mit entsprechenden Verlustpartien musste gerechnet werden. Der Riehener Erfolg zeichnete sich in der vierten Stunde ab, als Ognjen Cvitan seine bessere Stellung zum Sieg ummünzen und der neue Riehener Spitzenspieler Vadim Milov seine Position sukzessive verstärken konnte. Dank dem schlussendlich sehr klaren Erfolg setzten wir uns an die Tabellenspitze der NLA.

2. Runde Nationalliga A

Réti Zürich - Winterthur 4:4, Reichenstein - Mendrisio 4½:3½, Riehen - Luzern 6:2 (Milov - Bindrich 1:0, Buss - Züger ½:½, Cvitan - Kurmann 1:0, Danner - Almada 0:1, N. Grandadam - Weindl 1:0, Flückiger - Rusev 1:0, Kaenel - Räber 1:0, Schmidt-Schäffer - Gloor ½:½), Zürich - Neuenburg 5½:2½, Genf - Wollishofen 6:2.

 Rangliste nach 2 Runden:

1. Riehen 4 (10½)

2. Reichenstein 4 (9½)

3. Genf 3 (10).

4. Zürich 3 (9½).

5. Réti Zürich 3 (9)

6. Mendrisio und Winterthur je 1 (7½)

8. Wollishofen 1 (6)

9. Neuenburg 0 (5½)

10. Luzern 0 (5).

 

Montag, den 19. März 2012 um 20:31 Uhr

Auftaktsieg gegen Winterthur

Winterthur hat den jungen Grossmeister Fabiano Caruana in seinen Reihen, er ist Italiens Nummer 1. Doch nicht nur das, er ist in absoluter Hochform und hat sich im Verlaufe des letzten Jahres in die Top Ten hervorgearbeitet, aktuell ist er die Nummer 6 der Welt! Er kam gerade von einem sehr starken Turnier in Rejkiavik, welches er gewonnen hatte. Somit trafen gleich in der ersten Runde der mit Abstand beste Spieler der Schweizer Liga und der beste Schweizer aufeinander. Obschon sich der neu zu Riehen gestossene GM Vadim Milov ausgezeichnet wehrte, konnte er schlussendlich dem Druck nicht mehr standhalten. Doch kein weiterer Riehener verlor seine Partie, wobei Georg Danner sich kräftig gegen die Niederlage wehren musste, schlussendlich jedoch mit Zugswiederholung in der Remishafen segeln konnte. Schon von Anfang an gut stand Christian Flückiger, in einem ihm bestens bekannten System baute er Druck auf, was den Gegner zu langem Nachdenken zwang. Mit besserer Stellung und mehr Zeit zeichnete sich dieser Vollerfolg ab. Bela Toth  am letzten Brett hatte eine sehr unübersichtliche und komplizierte Endspielstellung, doch solche Positionen liegen ihm. In der Zeitnotphase gelang es ihm, eine Figur zu erobern, die Mehrbauern seines Gegners erwiesen sich als ungenügende Kompensation. Dieser knappe Sieg gegen das kampfstarke Team aus Winterthur stellt die Weichen von Riehen gleich zu Saisonbeginn in die richtige Richtung. Am 15. April findet gegen Luzern das erste Heimspiel statt, Spielbeginn um 12.30 Uhr im Haus der vereine, Zuschauer sind willkommen.

 

1. Runde Nationalliga A

Winterthur - Riehen 3½:4½ (Caruana - Milov 1:0, Jussupow - Hickl ½:½, Ballmann - Cvitan ½:½, Schiendorfer - Danner ½:½, Forster - N. Grandadam ½:½, Nuri - Flückiger 0:1, Georgiadis - Kaenel ½:½, Huss - B. Toth 0:1),

Sonntag, den 16. Oktober 2011 um 08:22 Uhr

Schachfestival Basel

In der Zeit vom 1.1.2012 bis zum 5.1.2012 werden wiederum das Meisterturnier, das Allgemeine Turnier, ein Blitzturnier und das Jugendturnier (Jugendschachkönig Nordwestschweiz) ausgetragen. 

 

Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass das letztjährige herausragende Niveau nochmals übertroffen wird. Bereits zugesagt haben die Grossmeister Boris Grachev (RUS, 2682), Maxim Turov (RUS, 2643), Mateusz Bartels (POL , 2627),  Titelverteidiger Yannick Pelletier (SUI, 2584), Ehsan Ghaem Maghami (IRI, 2583), Evgeny Vorobiov (RUS, 2581), Momchil Nikolov (BUL, 2578),  Peter Prohaszka (HUN, 2553), Imre Hera (HUN, 2533), Krasimir Rusew (BUL,2530), Miso Cebalo und Alexander Cherniaev (RUS, 2456). 

Wir freuen uns, in Basel wiederum zahlreiche Schachspieler aller Spielklassen und Altersklassen aus nah und fern begrüssen zu dürfen.  Nehmt die Chance wahr, im schönen Basel und in einem tollen Ambiente das neue Jahr mit interessanten Partien und Siegen zu beginnen (www.schachfestivalbasel.ch).

Die Ausgangslage vor der zentralen Nationalliga-A-Schlussrunde vom 22./23. Oktober in Genf (Hotel «Crowne Plaza», Avenue Louis-Casaï 75-77, Cointrin) präsentiert sich so spannend wie noch nie zuvor in der 60-jährigen Geschichte der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft. Mit Aufsteiger Réti Zürich, Genf (je 11 Punkte aus sieben Runden), Reichenstein, Riehen (je 10) und Titelverteidiger Zürich (9) können theoretisch noch fünf Teams Meister werden.

Für zusätzliche Spannung sorgt der Spielplan. Vier der fünf Meisteranwärter – Réti, Genf, Reichenstein und Zürich – spielen in der zentralen Doppel-Schlussrunde ausnahmslos gegeneinander. Einzig Riehen hat mit den beiden Letztplatzierten und voraussichtlichen Absteigern Joueur Lausanne und Echallens zwei leichte Gegner.

Zwar ist Réti als Leader mit 3½ Einzelpunkten Vorsprung auf das mannschaftspunktgleiche Genf (die beiden treffen zum grossen Finale in der Schlussrunde aufeinander) in der komfortabelsten Situation. Die Zürcher können aus eigener Kraft als erster Neuling in der SMM-Geschichte und erstmals in ihrer Vereinsgeschichte Meister werden. Doch Réti-Captain GM Mihajlo Stojanovic ist realistisch: «Unsere Ausgangslage mit den beiden starken Gegnern Reichenstein und Genf, das zu Hause spielen kann, ist sehr schwierig. Es ist damit zu rechnen, dass alle drei Topteams noch Punkte gegeneinander abgeben, und dann wird Riehen mit seinem einfachen Restprogramm Meister.» Für Riehen-Captain Peter Erismann wiederum, für dessen Verein der Meistertitel ebenfalls eine Premiere wäre, bleibt zwar Réti der klare Meisterschaftsfavorit. «Doch wir konzentrieren uns auf uns selber und werden schauen, gegen die beiden Tabellenletzten vier Mannschaftspunkte zu holen. Da die beiden vor uns liegenden Teams noch gegeneinander anzutreten haben, ist vieles noch möglich.»

Will Riehen Meister werden, müssen jedoch Réti und Genf Punkte abgeben. Trotzdem sieht Genfs Captain IM Richard Gerber den Druck nicht auf seinem Team: «Natürlich sind wir auf eigenem Terrain besonders motiviert, um wie 1996 – als wir ebenfalls in Genf Schweizer Meister wurden – für einen Exploit zu sorgen. Aber die Favoritenrolle liegt nicht bei uns, da wir ein wesentlich geringeres Budget als die SG Zürich oder Réti haben. Trotzdem: Mit dem Heimvorteil im Rücken ist in der Schlussrunde alles möglich.»

 

 

Weniger Spannung verspricht der Kampf gegen den Abstieg. Nur ein Wunder kann die beiden Waadtländer Vereine Joueur Lausanne und Echallens noch vor der Rückkehr in die Nationalliga B retten.

 

 

Rangliste nach 7 Runden

Rang

Club

MP

EP

1.

Réti 1

11

36½

2.

Genève 1

11

33

3.

Reichenstein 1

10

31

 

Riehen 1

10

31

5.

Zürich 1

9

34½

6.

Luzern 1

8

29½

7.

Winterthur 1

5

24

8.

Wollishofen 1

4

24

9.

Joueur 1

2

23½

10.

Echallens 1

0

13

 

 

Partien der Doppel-Schlussrunde vom 22./23. Oktober in Genf (Hotel «Crowne Plaza», Avenue Louis-Casaï 75-77, Cointrin)

8. Runde (Samstag, 12.30 Uhr): Réti - Reichenstein, Zürich - Genf, Riehen - Echallens, Luzern - Joueur, Winterthur - Wollishofen.

9. Runde (Sonntag, 10.30 Uhr): Genf - Réti, Reichenstein - Zürich, Joueur - Riehen, Wollishofen - Luzern, Echallens - Winterthur.

 

Sonntag, den 04. September 2011 um 10:29 Uhr

SMM NLA: 6. + 7. Runde

 Im Spitzenkampf schlägt Riehen den mehrfachen Schweizermeister Reichenstein. Am Folgtag resultiert jedoch die erste Saisonniederlage, sodass die Tabellenspitze nicht behauptet werden kann. Doch das Programm der Schlussrunde lässt einen Medaillenplatz weiterhin als wahrscheinlich erscheinen, kann Riehen doch noch gegen die beiden Tabellenletzten antreten.

 

  

Nationalliga A, 6. Runde

Riehen                                           -                                  Reichenstein           4½:3½

Hickl                                                -                                  Volke                           1:0

Ekström                                            -                                  Sokolow                     ½:½

Cvitan                                                -                                  Hort                            ½:½

Flückiger                                           -                                  J.-N. Riff                     ½:½

Buss                                                  -                                  Kühn                           ½:½

N. Grandadam                                 -                                  Drabke                      1:0

Kaenel                                               -                                  Wirthensohn              ½:½

Schmidt-Schäffer                             -                                  Heimann                    0:1

Wollishofen - Réti Zürich 2:6, Genf - Luzern 5:3, Winterthur - Zürich 1½:6½, Joueur Lausanne - Echallens 5½:2½.

 

Nationalliga A, 7. Runde

Luzern                                             -                                  Riehen                      4½:3½

Bindrich                                             -                                  Cvitan                        0:1

Hübner                                              -                                  Hickl                           ½:½

Züger                                                 -                                  Ekström                     ½:½

Danner                                              -                                  Buss                           ½:½

Almada                                             -                                  Brendel                      1:0

Weindl                                               -                                  N. Grandadam          ½:½

Lötscher                                            -                                  Kaenel                       ½:½

Rusev                                                -                                  Schmidt-Schäffer     1:0

Réti - Joueur Lausanne 6:2, Reichenstein - Winterthur 5:3, Zürich - Wollishofen 5:3, Echallens - Genf 2½:5½.

Rangliste nach 7 Runden:

1. Réti Zürich 11 (36½)

2. Genf 11 (33)

3. Reichenstein und Riehen je 10 (31)

5. Zürich 9 (34½)

6. Luzern 8 (29½)

7. Winterthur 5 (24)

8. Wollishofen 4 (24)

9. Joueur 2 (23½)

10. Echallens 0 (13).

Partien der Doppel-Schlussrunde vom 22./23. Oktober in Genf (Hotel Crowne Plaza, Avenue Louis-Casaï 75-77, Cointrin). 8. Runde (Samstag, 12.30 Uhr): Réti - Reichenstein, Zürich - Genf, Riehen - Echallens, Luzern - Joueur, Winterthur - Wollishofen. 9. Runde (Sonntag, 10.30 Uhr): Genf - Réti, Reichenstein - Zürich, Joueur - Riehen, Wollishofen - Luzern, Echallens - Winterthur. 

Sonntag, den 03. Juli 2011 um 18:07 Uhr

Riehen ist Sommermeister!

Auf diese Saison hin hat sich Genf mit dem französischen Jungstar GM Romain Edouard verstärkt und bekundet Titelambitionen. Der Wettkampf entwickelte sich denn auch erwartungsgemäss äusserst umkämpft, alles schien möglich. Einen sehr guten Wiedereinstieg nach seinen absolvierten Anwaltsprüfungen erwischte Ralph Buss: Er stand gegen seinen reputierten Gegner immer etwas besser und hätte wohl auf Sieg gespielt, wenn er stärker im Training gewesen wäre. Jörg Hickl vermochte seinen jugendlichen Kontrahenden sicher im Griff zu haben, alles entwickelte sich plangemäss. Doch da griff Roland Ekström fehl, eine unerwartete Niederlage zeichnete sich ab. Kompensiert wurde dieses Malheur durch den Teamsenior Bela Toth, der zwar viel Zeit verbrauchte, jedoch nie den Überblick verlor und im Endspiel seine Klasse unter Beweis stellen konnte. Schliesslich war es einmal mehr Sebastian Schmidt-Schaeffer, der uns einen weiteren vollen Punkt einbrachte. Alles in allem darf das Unentschieden als gerecht bezeichnet werden. Da der Verfolger Reichenstein mit Lausanne einen einfacheren Gegner hatte und erwartungsgemäss gewann, konnten sie mannschaftspunktmässig zu uns aufschliessen. Doch mit einem halben Einzelpunkt Vorsprung kann sich Riehen dennoch als Sommermeister feiern lassen. Dies ist wohl der grösste Erfolg in der bisherigen Vereinsgeschichte!

Nationalliga A, 5. Runde

Genf                          -                      Riehen                      4:4

 Edouard                    -                      Hickl                           ½:½

 

Renet                         -                      Buss                           ½:½

Vuilleumier                -                      Ekström                     1:0

Mirallès                      -                      Flückiger                   ½:½

Gerber                       -                      Kaenel                       ½:½

Landenbergue          -                      Brendel                      1:0

Kovacevic                 -                      Schmidt-Schäffer     0:1

Preissmann               -                      B. Toth                       0:1

Joueur Lausanne - Reichenstein 2½:5½, Réti Zürich - Zürich 5:3, Winterthur - Luzern 4:4, Echallens - Wollishofen 2:6.  

Rangliste nach 5 Runden:

1. Riehen 8 (23)

2. Reichenstein 8 (22½)

3. Réti 7 (24½)

4. Genf 7 (22½)

5. Luzern 6 (22)

6. Zürich 5 (23)

7. Winterthur 5 (19½)

8. Wollishofen 4 (19)

9. Joueur Lausanne 0 (16)

10. Echallens 0 (8).

 

Sonntag, den 03. Juli 2011 um 17:50 Uhr

SMM 1. Liga: Bümpliz - Riehen III 4-4

Wir waren mit einer starken Mannschaft nach Bern gereist, ein Sieg gegen den Tabellenletzten somit Pflicht. Nach einem ungefährdeten Sieg sah es denn auch aus, bis gleich mehrere Spieler teilweise massiv patzten und so noch ein unentschieden zugelassen werden musste.

Tillmann - I. Toth ½:½, Flükiger - Haag 0:1, Radt - Erismann 0:1, Winkler - Stolle 0:1, Erdmann - Pfau 1:0, Sieber - Staechelin 1:0, Künzi - Spahiu 1:0, Esper - Deubelbeiss ½:½.

Rangliste nach 5 Runden: 1. Thun 10 (27½). 2. Birsfelden/Beider Basel/Rössli II 6 (21). 3. Therwil 6 (19). 4. Echiquier Bruntrutain 5 (25). 5. Riehen III 5 (21½). 6. Reichenstein III 3 (14½). 7. Basel 3 (17). 8. Bümpliz 2 (14½).

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