SG Riehen

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Beat Spielmann

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Sonntag, den 11. Mai 2014 um 11:38 Uhr

Schweizerische Jugend-Mannschafts-Meisterschaft (SJMM)

Riehen 1 in den Aufstiegsspielen

Am 10. Mai fand die Schlussrunde unserer regionalen Gruppe in Riehen statt. In einer Doppelrunde kämpften insgesamt 8 Mannschaften und den Gruppensieg, die Ehre oder persönliche Erfolgserlebnisse.

Am Morgen gabs für beide Riehener Mannschaften  (gegen Kobra Solothurn 2 resp. Aarau West 2) klare 4:0-Siege.

Riehen 1 liess am Nachmittag nichts mehr anbrennen, gewann gegen Aarau West 2 mit 3:1 (Erwartung war eigentlich ein 4:0) und hat sich für die Aufstiegsspiele qualifiziert; alle 7 Gruppenspiele wurden gewonnen.

Riehen 2 hat gegen die beste Therwiler Equipe hart gekämpft, musste sich aber am Schuss mit 1:3 geschlagen geben.

Nächste Woche wird ausgelost, auf wen Riehen 1 in den Aufstiegsspielen trifft. Vom Führungszahl-Schnitt her sollte aber jeder Gegner in Reichweite sein.

Montag, den 07. April 2014 um 16:45 Uhr

SJMM (von Xaver Dill)

Bericht SJMM vom 5 April 2014:
(von Xaver Dill) 

Die Morgenrunde verlief für Riehen 1 sehr erfreulich, es schaute ein 4:0 heraus!
SG Riehen 1- Aarau West 1 4:0
Stockert, Laurids- Barth, Can-Elian 1:0
Hunter, Damian - Karpatchev, Nikita 1:0
Dill, Xaver- Kwiatowski, Antoni 1:0
Barnicol, Georges- Tschopp, Olivier 1:0
Als erstes gewann Georges Barnicol, der seinen jungen, turnierunerfahrenen Gegner nach sieben
Zügen Matt setzte (der berühmte schwache Punkt f7...). Wenig später konnte ich den ganzen Punkt
heimbringen. Mein ebenfalls sehr junger Gegner eröffnete sehr, sehr unorthodox (e4 c5 b4).
Ich nahm den geschenkten Bauern mit, um dann nach 7 Zügen mit einer Qualität mehr dazustehen.
Sein König wurde dann Opfer meiner gut koordinierten Figuren. Dann vermeldete auch Damian
den ganzen Punkt. Auch hier spielte der Aarauer unorthodox und liess sich bei heterogenen
Rochaden einen Doppelbauern auf f6 verpassen. Dann übersah er eine Gabel und wurde seine
Schöne los, und so blieb nur noch die weisse Schönheit auf dem Brett, die aber zum Biest wurde
und den König wenige Züge später niederstreckte. Zuletzt hatte Laurids am ersten Brett das einzig
Orthodoxe an diesem Wettkampf, und zwar ein orthodoxes Damengambit. Bald einmal mit besserer
Stellung hatte auch er nach 12 Zügen einen Klotz mehr; nach 21 Zügen kam noch die Dame hinzu
und der Gegner hatte genug vom hässlichen Treiben.


Riehen 2- Kobra Solothurn 2:2
Joel Fleury- Joel Domke 1:0! (etwa 300 Elopunkte mehr ..)
Erik Mehrle- Oliver Angst 0:1
Shreyas Sriram- Melissa Ortegon remis
Evelyne Wyder- Jill Hofer remis
Brett 1: Joel Fleury ( Birsecker Junior!) stand in einer französischen Stellung sehr kritisch, sein
Gegner hatte wohl einen vernichtenden Angriff, er blieb jedoch cool, verteidigte gut, und sein
Gegner fand nicht immer die besten Züge. So konnte er am Schluss in ein gewonnenes
Bauernendspiel abwickeln, Congrats!
Brett 2: Erik wurde mit der ihm noch unbekannten Philidor-Eröffnung konfrontiert. Die Eröffnung
spielte er dann auch ein wenig zu passiv. Dann kamen aber seine praktischen Fähgkeiten zum
Vorschein und er spielte gut. Leider verpasste er dann den entscheidenden Gewinnzug, nachdem er
einen Klotz mehr gehabt hätte. So überspielte ihn dann der elostärkere Gegner halt doch noch und
Erik verlor.
Brett 3: Shreyas kämpfte gegen das starke Bauernzentrum. Beim Sprengungszug e5 sah er nicht,
dass dieser Bauer einfach fiel. Schlussendlich konnte er dann ein Turmendspiel gegen die 2
verbundenen Freibauern noch remis halten.
Brett 4: Evelyne verlor zwar bald einen Bauern, kämpfte aber trotzdem weiter und wurde auch
belohnt und gewann eine Figur. Diese verlor sie dann leider zurück und musste ins Remis
einwilligen.

Die Nachmittagsrunde

Riehen 1-Therwil 3 2,5-1,5
Der entscheidende Match
Laurids Stockert- Antoine Toenz remis
Damian Hunter- Max Lo Presti 0-1
Xaver Dill- Jesse Weder 1-0
Georges Barnicol- Sandro Prato 1-0
An diesem Nachmittag ging es darum, wer (voraussichtlich; der Mannschaftsleiter) das
Aufstiegsspiel bestreiten würde: Spannung war garantiert! (Es fanden sich auch Zuschauer ein, so
z.B. Jugendcoach Réne Deubelbeiss). Dass es härter als am Morgen werden würde, war klar, aber
umso motivierter waren wir. Pünktlich um 14:00 ging es los und es wurde gekämpft. Den ersten
Punkt sicherte diesmal ich: Mit Weiss hatte ich nach der Eröffnung eine gute Stellung mit
Raumvorteil und harmonischer Figurenaufstellung. Mein Gegner wollte mein Zentrum zuerst mit
Figuren bekämpfen, entschied sich dann aber für einen Bauernvorstoss nachdem sein Königsflügel
völlig figurenlos war. Nach einem strategisch ungeschickten Abtausch bekam ich mit Springer,
Läuferpaar und Dame starken Angriff. Eine kleine Kombination beendete das Massaker
schliesslich. Den nächsten Punkt holte Georges (damit war bereits ein Unentschieden gesichert). Er
spielte sein typisches e6-Sizilianisch und bekam dann bald in der Eröffnung ein tolles Zentrum.
Nach dem Damentausch hatte er leichte Vorteile, die er geduldig verwertete. Zuerst eine fiese
Fesselung, die König & Springer lähmte, dann die Bauernwalze und schliesslich der Qualitäts-
Gewinn. Super gespielt Georges! Darauf wurde am Spitzenbrett Remis vereinbart. Laurids schien
zwar in Kampfeslaune und er opferte 2 Bauern für Initiative und einem schwarzen König in der
Mitte. Es entwickelte sich ein scharfer Kampf. Als dann die Damen getauscht waren und Laurids
die Bauern zurück hatte wurde remis vereinbart. Somit war der Sieg gesichert! Als Letzter spielte
noch Damian, der eine gute Stellung hatte und auch einen Bauern gewann. Sein Gegner verteidigte
sich aber geschickt. Damian spielte kompromisslos auf Gewinn und überzog dann leider noch (und
zwar, wie René Deubelbeiss sagen würde, gegen den Riehener Angstgegner…). Trotzdem, mit
diesem Sieg haben wir eine ausgezeichnete Lage um in die Aufstiegsspiele zu kommen. Gratulation
ans ganze Team!

Riehen 2 – Aarau West 1 2:2
Joel Fleury- Can-Elian Barth 0:1
Erik Mehrle- Karpatchev Nikita 1:0
Shreyas Sriram- Antoni Kwiatoski 0:1
Evelyne Wyder- Olivier Tschopp. 1:0
Brett 1: Joel spielte wieder eine gute Partie! Er hatte einen sackstarken Freibauern auf der 7ten
Reihe und spielte die Stellung eigentlich auch gut bis zu einem Punkt, wo er ebendiesen verlor und
damit auch den Faden. Seine offene Königsstellung wurde ihm dann zum Verhängnis.
Brett 2: Erik gewann im 4. Zug eine Figur und überspielte dann seine Gegner konsequent bis er mit
einer Mehrdame mattsetzten konnte. Gratulation!
Brett 3: Über Shreyas' Partie kann ich nicht allzuviel berichten, da ich nur kurz geschaut habe. Aber
es schien mir eine Zeit lang besser für ihn (Ergänzung des Mannschaftsleiters: Wenn da nur nicht
dieses ewige Grundlinienmatt wäre!). Nun ja, so ist das Leben nun mal.
Brett 4: Evelyne spielte eine tolle Partie, überspielte ihren Gegner, gewann 2 Figuren aber.... musste
die Partie nach einem Turmverlust nochmal gewinnen und tat dies auch souverän mit einem
durchgelaufenem Bauer.
Eine sehr gelungene Doppelrunde für Riehen!

Hier folgen noch einige Partien:
Can-Elian Barth - Laurids Stockert(Damengambit, Abtauschvariante): 1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sc3
Sf6 4.Dc2 e6 5. Lg5 Sbd7 6. cd5 ed5 7.e4? Ein schlechter Zug der einfach ein Tempo verliert und
Weiss mit einem Isolani verbleiben lässt ..de4 8. Se4 Lb4+ 9. Sc3 00 10. Ld3 Da5 stellt eine kleine
Drohung auf.. Schwarz steht besser
11.Sge2 Und er läuft voll rein. Jetzt ist die Stellung hoffnungslos ..Dg5 und wenige Züge später 0:1
Damian Hunter - Nikita Karpatchev ( Läuferspiel)
1.e4 e5 2.Lc4 Damians geliebtes Läuferspiel..Sf6 3.d3 Lc5 4.Sc3 00 5.Lg5 h6 6.Lh4 De8? Diesen
Zug in Verbindung mit h6 halte ich für grauenvoll. Die schwarze Stellung ist stark geschwächt
7.Lf6 gf6 8.Dg4+ Kh7 9.Sd5 Sc6??? Ein grässlicher Einsteller, der alles klarmacht 10.Sf6+ Kh8
11.Se8 Te8 12.Dh5 Kh7 13.000 Lf2 14.Lf7 hier gibt es bereits mehrere Wege zum Matt, dieser
gefällt mir persönlich aber am besten Tf8 15.Dg6+ Kh7 16.Dh6++ 1:0 Toll gespielt!
Georges Barnicol - Olivier Tschopp (Philidor-Verteidigung): 1.e4 e5 2.Sf3 d6 3.d4 Lg4 (gilt als
minderwertig wegen 4.de5 Lf3 ((erzwungen, da 4.. de5 5. Dd8+ Kd8 6. Se5 einen Bauern bei
überlegener Stellung gewinnt)) 5.Df3 de5 6.Lc4 mit klarem weissem Vorteil. Paul Morphy spielte
hier eine tolle Partie mit Weiss, die wie folgt weiter ging. 6.. Sf6 7. Db3 De7 8.Sc3 c6 9. Lg5 b5 10.
Sb5! cb5 11.Lb5+ Sbd7 12. 000 Td8 13. Td7! Td7 14. Td1 De6 15. Ld7+ Sd7 16. Db8+!! Sb8 17.
Td8 ++) 4. c3 Sc6 5. Lc4 Lxf3 6. Dxf3 g6 7. Dxf7 ++ eine kleine hübsche Miniatur
Xaver Dill - Jesse Weder (Spanisch): 1.e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 Sf6 Berliner Verteidigung 4. 00
bietet den Bauern e4 an 4... d6 also doch nicht 5. Te1 Ld7 6. c3 a6 7. La4 b5 8. Lc2 Le7 9. d4 00 10.
Sbd2 mit der Drohung de5 de5 Lc6 Lc6 Se5 mit gesundem Mehrbauern 10.. ed4 11. cd4 Te8 12.
Sf1 das klassische Springermanöver 12.. Lg4 13. Le3 d5? Verfrüht, in der Folge erhalte ich zu
starken Angriff 14. e5 Se4 15. h3 Lf3?! Eine schlechte Entscheidung, denn jetzt kommt bald ein
Springer auf f5 und die Dame ist bereit für die Angriffsparty 16. Df3 Sg5 erzwungen... 17.Dg4 Sb4
wahrscheinlich unnötig 18. Lb1 der Läufer zielt noch immer auf h7 18.. Se6 in der Hoffnung auf
Gegenspiel mit c5 19. Sg3 c5 20. Sf5 mit einer tödlichen Drohung 20.. cd4? 21. Sh6+! (Weiss steht
auf Gewinn folgende Varianten sind möglich 21... Kh8 22.Sf7+ mit Damengewinn 21.. Kf8 22.Df5
droht Matt 22..gh6 23. Lh6+ Sg7 24. Lg7+ Kg7 25. Dh7+ Kf8 26.Dh8 und viele Weitere, eines
haben alles gemeinsam: Schwarz steht auf Verlust.) 21... Kf8 22. Df5 Lf6? 23.ef6 gf6 (23..g6 geht
hier nicht wegen Dg4 und nach dem Schlagen auf e3 hängt b4 mit Gewinn für Weiss!) 24.Dh7 de3
völlige Resignation 25. Df7++

Samstag, den 22. Februar 2014 um 23:51 Uhr

SGM 3. Mannschaft

Erster Sieg für Riehen 3

Ein Bericht vom Ersatzmannschaftsleiter Xaver Dill


Therwil II-Riehen III: 1.5-3.5

Faraone Ettore( 2060) – Dill Xaver (1708) remis

Ledermann Wolfgang( 1840)- Sriram Pranav (1762) 0-1

Werner Koch ( 1782)- Luis Nägelin (1694) 0-1

Peter Märki( 1734)- Lars Nägelin (1783) 0-1

Ernst Helfrich (1682)- Barnicol Georges( 1578)

Gegen Therwil war die Ausgangslage klar: Siegen oder zurück in die 3. Liga. Dank dem Sieg haben wir noch eine letzte (kleine) Chance den Abstieg zu verhindern. Jetzt zum Geschehen am Brett: Ich hatte am 1. Brett eine scharfe Najdorfvariante mit Lg5. Mein Gegner spielte bald einmal e5, die forcierten Varianten führten zu einem geschwächten schwarzen König, jedoch auch ein schwarzer Mehrbauer. Im weiteren Verlauf wurden die Damen abgetauscht, und ich verlor 2 Bauern. Schlussendlich konnte ich in ein remis-Bauernendspiel einbiegen. Pranav spielte eine agressive Grand-Prix-Variante. Mit einem genialen Bauernopfer zerfetzte er die gegnerische Position und nach 20 Zügen war bereits Sense für Ledermann. Luis bekam die Réti-Eröffnung( Sf3 d5 c4 d4) aufs Brett. Im Mittelspiel hatte er das Springerpaar gegen das Läuferpaar. Er stand jedoch objektiv besser. Darauf übersah sein Gegner ein einfaches En-Passant-Schlagen mit schwarzem Mehrbauer. Nach dem Damentausch entstand ein Endspiel Turm für beide und L gegen S. Luis verwertete den Mehrbauern souverän. Lars konnte im Viersprnigerspiel eine vorteilhafte Stellung aufbauen, auch hier ein Riehener Mehrbauer, der eiskalt verwertet wurde. Am letzten Brett spielte Georges etwa passiv und hatte Raumnachteil und wurde im Endeffekt zerquetscht.

Montag, den 03. Februar 2014 um 21:05 Uhr

SGM 3. Mannschaft

SGM Schönenwerd-Gösgen 1-  Riehen 3                         4.5 - 0.5

David Monnerat(2004)              - Lars Nägelin(1783)           remis

Walter Stegmaier(1870)           - Luis Nägelin (1694)             1:0

Bruno Bosco(1824)                  - Beat Spielmann(1748)        1:0

Hans-Jörg Thomi(1891)            - Georges Barnicol(1579)     1:0

Markus Angst (1760)                - Xaver Dill (1708)                 1:0

(Der nachstehende Bericht stammt von Xaver Dill; vielen Dank)

Gegen Schönenwerd-Gösgen  gingen wir sang- & klanglos unter. Den halben Ehrpunkt sicherte Lars am ersten Brett mit einer starken Leistung. Jetzt noch zum Verlauf der einzelnen Partien:

Lars am 1. Brett hatte mit Schwarz die damenindische Verteidigung auf dem Brett. Das Zentrum war geschlossen, denn Lars konnte e5 spielen und hatte so eine etwa ausgeglichene Stellung. Am Ende bot Lars , in wohl für ihn besserer Stellung, remis an. Am 2. Brett bekam Luis in einem Sc6-Sizilianisch bald einen Doppelbauern auf c3 verpasst. Leider war das Turmendspiel am Ende für ihn verloren. Beats Gegner wählte einen nicht besonders aktiven Eröffnungsaufbau und Beat hatte bald das Zentrum. Dann verlor er jedoch einen Bauern (Anmerkung von Beat: Er verlor ihn nicht, es war ein Opfer) und am Schluss leider auch noch die Dame gegen einen Turm. So geht’s halt im Schach.. Also 2.5-0.5 Schönenwerd-Gösgen. Am 4. Brett liess Georges Gegner im Spanisch seinen König unrochiert und attackierte mit h5 und g5 am Königsflügel.  Georges konnte die Stellung jedoch geschlossen halten. Als dann aber der Gegner lang rochierte und d5 spielte verlor Georges einen Bauern auf e4, kurz darauf noch einen Weiteren und die schwarzen Türme kamen auf die 2. Reihe. Damit war der Wettkampf für uns verloren. Ich hatte am 5. Brett im Dreibauernangriff der Benoni-Verteidigung eine Stellung mit verteilten Chancen. Ich konnte auf der e-Linie Druck aufbauen, dafür hatte mein Gegner einen starken Angriff am Königsflügel. Ich übersah dann etwas Taktisches und wurde prompt mit entscheidendem Materialverlust bestraft. Wir gingen also mit einem halben Punkt, aber nicht mit einem hängenden Kopf nach Hause!:)

Sonntag, den 27. Oktober 2013 um 14:15 Uhr

SGM 3. Mannschaft

Wieder mal der Chauffeur

Der Startschuss zur neuen Saison nach dem Aufstieg in die 2. Regionalliga fiel in Grenchen. Und weil man zu fünft genau in einem Auto Platz hat, habe ich mich für diese Variante entschieden. Auf dem Hinweg steckten wir in einem Stau; weil die Zeitplanung so etwas vorsieht, sind wir zwar dennoch pünktlich in Grenchen angekommen, aber den Chauffeur scheint das zu viel Substanz gekostet zu haben.

Elo-mässig waren wir unterlegen, aber ein Unentschieden oder gar ein Sieg wären möglich gewesen, wenn ....

 

Grenchen 1810 - Riehen 3 1724 3-2
1 Berchtold Christian 2059 - Näglin Luis 1703 1-0
2 Brunschwyler André 1688 - Sriram Pranav 1686 0-1
3 Stöckli Carlo 1866 - Näglin Lars 1770 1-0
4 Pfister Andreas 1698 - Hunter Damian 1657 0-1
5 Löffler Helmut 1743 - Spielmann Beat 1804 1-0
Donnerstag, den 23. Mai 2013 um 21:56 Uhr

Riehen 5

Klare Niederlage für Riehen 5

 

 

Riehen 5  - Birsfelden/Beider Basel/Rössli 1 1/2 - 4 1/2
1 Jean-Claude Maeder 1828 - Frank Weidt 1977 0-1
 2  Beat Spielmann  1824  -  Thomas Wittkowski  1804  1/2
 3  Werner Widmer  1879  -  Miladin Gajic  1733 0-1 
 4  Heini Tschopp  1545  -  Bernard Wirz  1710  0-1
 Thomas Sutter-Somm  1607  -  Sven Hoppe 1638  0-1 
 6  Thomas Arnold  1767  -  Dieter Doerr  1564  1-0

 

 Kurzfristig ist ein Spieler von Riehen 5 ausgefallen. Zum Glück war Riehen 4, das am gleichen Abend gespielt hat, mit 7 Mann vertreten, so dass Jean-Claude Maeder im 5 zum Zug kam.

Trotz dieser Verstärkung mussten wir eine klare Niederlage einstecken. Wie gewohnt sah es lange Zeit nicht so schlecht aus, aber dann plötzlich stand es 0-4 und die Sache war gelaufen.

 

Sonntag, den 03. März 2013 um 18:11 Uhr

SGM 3. Mannschaft

Aufstieg vorzeitig gesichert

Mit 3 Mannschaftspunkten Vorsprung sind wir zum Spitzenkampf nach Dottikon (Freiamt) gefahren. Und nach dem 2:2 mit dem gleichen Vorsprung zurückgekehrt. Was bedeutet, dass wir bereits eine Runde vor Schluss den sofortigen Wiederaufstieg geschafft haben.

Freiamt - Riehen 2-2
Jörg Bieri 1790 - Pranav Sriram 1627 1-0
Renzo Guarisco 1661 - Lars Nägelin 1601 1-0
Hans Birbaum 1502 - Luis Nägelin 1734 0-1
Gianna Guarisco 1477 - Beat Spielmann 1790 0-1

Weil das Mannschaftsergebnis im Vordergrund stand und sich rasch abgezeichnet hat, dass wir mindestens  das 2:2 erreichen werden, sehe ich hier von Einzelwertungen ab.

Ich hoffe, in der letzten Runde gibt es noch ein Schaulaufen, und  freue ich mich auf die nächste Saison in der 2. Regionalliga.

Beat

Sonntag, den 03. Februar 2013 um 22:34 Uhr

Schweizerische Jugend-Mannschafts-Meisterschaft (SJMM)

SJMM 3. Spieltag 2013

Im Gegensatz zum 2. Spieltag können wir mit dem Verlauf des 3. Spieltags, der in Riehen ausgetragen worden ist, nicht zufrieden sein.

Die Schwierigkeiten begannen bereits am Vorabend, als kurzfristig 2 Spieler ersetzt werden mussten. Das ist zwar gelungen, aber die Aufstellungen mussten umgekrempelt werden und wir konnten nicht mehr mit den geplanten Mannschaften spielen.

 

Bienne-Jura II                             – Rheinknie I                         3-1

Der Spitzenkampf, der klar zu unseren Ungunsten ausgegangen ist. Ein 2.2 wäre drin gelegen, aber es sollte nicht sein.

Nicolas Kaser (1915)                  - Luis Nägelin (1734)              1-0
Sven Lienhard (1628)                 - Lars Nägelin (
1601)               1-0
Alain Graber (1584)                    - Xaver Dill (1482)                  1-0
Mathieu Houmard (1244)           - Max Lo Presti                       0-1

 

Rheinknie II                                 - Rheinknie III                         1-3

Im II wurden die 3 Therwiler ergänzt mit einem Riehener, der prompt den einzigen Punkt eingefahren hat..

Patrick Muntwiler                        - Pranav Sriran (1627)           0-1
Luca Hunziker                             - Georges Barnicol (1564)     0-1
Sandro Prato                               - Charlotte Uhlmann (1266)   0-1
Erik Mehrle                                 - Shreyas Sriram (1320)        1-0

 

In der Nachmittagsrunde haben wir ein wenig umgestellt, mit der Absicht, dass sich Rheinknie III gegen Bienne-Jura II für die Niederlage von Rheinknie I am Morgen revanchiert. Das hat zwar geklappt, aber das I konnte sich leider gegen Bienne-Jura III nicht durchsetzen.

 

Rheinknie I                                  - Bienne-Jura II                      1 ½ - 2 ½

Mindestens ein Remis zuviel.

Lars Nägelin (1601)                    - Sven Lienhard (1628)          1/2
Xaver Dill (1482)                         - Kevin Lucca (1496)             1/2
Charlotte Uhlmann (1266)          - Cyrill de Jonckheere (1462)       0-1
Max Lo Presti                              - Mike Scotton (1342)            1/2

 

SK Grenchen                              - Rheinknie II                          3-1

Der Kommentar zur Morgenpartie von Rheinknie II gilt auch für den Nachmittag.

Pascal Spring                              - Patrick Muntwiler                 1-0
Andreas Klamroth (1593)           - Luca Hunziker                      1-0
Fabrice Aegerter (1622)             - Sandro Prato                        1-0
Morstein Eva                               - Shreyas Sriram (1320)        0-1

 

Rheinknie III                                - Bienne-Jura II                      3-1

Hier ist die Rechnung aufgegangen, wobei Bienne-Jura II am Nachmittag nur noch mit 3 Spielern angetreten ist (zum Leidwesen von Erik).
Zwar musste Luis gegen Nicolas Kaser erneut den Kürzeren ziehen, aber die übrigen haben gepunktet.

Luis Nägelin (1734)                     - Nicolas Kaser (1915)           0-1
Pranav Sriran (1627)                  - Alain Graber (1553)             1-0
Georges Barnicol (1564)            - Mathieu Houmard (1244)    1-0
Erik Mehrle                                 -                                              1-0 ff

 

Für den letzten Spieltag müssen wir uns überlegen, ob wir unsere Aufstiegsambitionen auf das III konzentrieren wollen. Aber bis dann sind noch 2 Monate Zeit.

Beat Spielmann

Sonntag, den 27. Januar 2013 um 12:12 Uhr

SGM 3. Mannschaft

Ein Husarenstück

 

Wolfwil 1 (1728) - Riehen 3 (1688)   1-3
Erik Lang 1871 - Luis Nägelin 1734 1-0
Bruno Bosco 1901 - Pranav Sriram 1627 0-1!
Markus Angst 1790 - Lars Nägelin 1601 0-1!
Mahel Zürcher 1350 - Beat Spielmann 1790 0-1

Was die 3. Mannschaft in der 4. Runde geboten hat, war das Beste, was ich bisher als Mannschaftsleiter erleben durfte.

Wolfwil ist so stark angetreten wie in keiner Runde davor; aufgrund des direkten ELO-Vergleichs hätten sie 3-1 gewinnen müssen. Genützt hat es nichts.

Wie immer sind wir bei der Aufstellung so vorgegangen, dass der Jüngste sein Brett zuerst aussuchen durfte, dann der Zweitjüngst; ich nehme jeweils jenes, das übrig bleibt. Allein die Tatsache, dass dies meist nicht das erste, sondern das letzte Brett ist, zeigt, mit welchem Ehrgeiz die Jungs hinter die Sache gehen.

Am letzten Brett durfte ich gegen einen agressiv vorgehenden Junior antreten. Ein heftiger Angriff, allerdings - klassische Juniorenerscheinung - unter Vernachlässigung der Entwicklung. Zusätzlich ein Figureneinsteller, der mir den Sieg erleichtert hat. 0-1.

Luis spielte gegen den Trainer meines Gegners. Leider habe ich nur noch dessen zweizügige Mattkombination gesehen. 1-1

Lars überraschte seinen Gegner mit einem vorübergehenden Figurenopfer. Allerdings war sofort erkennbar, dass er die Figur und eine Qualität zurückgewinnen wird, was bei Lars im Normalfall zum Sieg reicht. Darum habe ich Pranav aufgefordert, seinem - knapp 300 Punkte stärkeren Gegner - das Remis anzubieten. Dies bei asymmetrischem Materialverhältnis. Pranav hatte 2 Türme, einen Springer und 6 Bauern, gegen Turm, 2 Springer, einen Läufer und 4 Bauern. Ein wenig widerwillig hat Pranav das Remis angeboten,  es wurde abgelehnt.

In der Zwischenzeit hat Markus Angst gegen Lars noch den einen oder anderen Trick ausprobiert, von denen sich Lars nicht beeindrucken liess. 1-2

Pranav konnte einen Turm gegen Läufer und Springer tauschen und lag damit 2 Bauern vor. Jetzt hat sein Gegner Remis offeriert, was Pranav mit meinem Einverständnis abgelehnt hat. Und als Bruno Bosco kurz danach einfach den Turm eingestellt hat, war auch das gegessen. 1-3.

Ein unerwartetes Ergebnis, das so richtig Freude macht.

Sonntag, den 13. Januar 2013 um 14:27 Uhr

Schweizerische Jugend-Mannschafts-Meisterschaft (SJMM)

SJMM 2. Spieltag 2013

Am 12. Januar 2013 mussten einige Junioren von Therwil, Riehen und Birseck ungewohnt früh aufstehen, zumindest für einen Samstag. Um 07.45 Uhr war bereits Treffunkt im Bahnhof SBB für die gemeinsame Reise der drei  Rheinknie­-Mann­schaften nach Biel; um 10.00 Uhr war dort Spielbeginn der Morgenrunde.

Rheinknie I                                               – Rheinknie III                                 3-1

Am Morgen spielten Rheinknie I und Rheinknie III gegeneinander. Bei der Aufstellung habe ich mich für eine Neuerung entschieden: Die Spieler vom 3 durften – angefangen beim jüngsten – jeweils aussuchen, gegen wen vom 1 sie an welchem Brett spielen wollten. Bis am Schluss Joel Fleury nichts anderes blieb, als am 1. Brett gegen Damian Hunter anzutreten. Diese Aufgabe aber hat er mit Bravour erledigt und für den Ehrenpunkt seiner Mannschaft gesorgt.

Damian Hunter (1635)                           - Joel Fleury (1352)                         0-1!
Xaver Dill (1356)                                   - Xenia Hunter (1287)               1-0
Georges Barnicol (1588)                     - Laxman Kanagaratam                    1-0
Max Lo Presti                                        - Erik Mehrle                                    1-0

Rheinknie II                                             - Kobra Solothurn                           0-4

Gegen den Gruppenfavoriten Solothurn Kobra stand das 2 von Anfang an auf verlorenem Posten und es hat eine Lektion bekommen, wie man auch Schach spielen könnte.

Patrick Muntwiler                                 - Peter Wallmüller (1916)                  0-1
Gabor Hoffmann (1298)                      - Sämi Krebs (1557)                         0-1
Joel Rupps (1386)                               - Tim Hofer (1614)                            0-1
Luca Hunziker                                     - Gohar Tamrazyan                          0-1

SK Grenchen                                           - Rheinknie I                                      2-2

In der Nachmittagsrunde hätte sich Rheinknie I eigentlich durchsetzen sollen. Aber leider hat Damian tatsächlich nicht seinen besten Tag eingezogen. Dank der Endspielkünste von Xaver und weil Max seine Erfolgsserie fortsetzen konnte (3 aus 3, genau wie Xaver) endete das Ganze immerhin noch 2:2.

Fabrice Aegerter (1556)                      - Damian Hunter (1635)                     1-0
Andreas Klamroth (1616)                    - Georges Barnicol (1588)                 1-0
Pascal Spring                                       - Xaver Dill (1356)                             0-1
Louies Lavin                                        - Max Lo Presti                                   0-1

Aarau & Umgebung                             - Rheinknie II                                    2-2

Rheinknie II hat sich vom Vormittagsschock gut erholt und einen Mannschaftspunkt geholt. Gemäss Peter Hug wäre sogar mehr drin gelegen.

Yann Hyuan (1433)                                - Patrick Muntwiler                        1-0
Can-Elia Barth (1465)                             - Gabor Hoffmann (1298)               ½
Eric Rütimann                                          - Luca Hunziker                              ½
Basil Rohrer (1350)                                - Joel Rupps (1386)                       0-1

Rheinknie III                                            - Bienne-Jura III                               0-4

Die Niederlage war im Ausmass ein wenig brutal, aber auch das gehört dazu. Bei dieser Mannschaft geht es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln. Eine davon muss sein, die Zeit besser einzuteilen, d.h. mehr Zeit einzusetzen. 5 Stunden Reise für 2 mal 15 Minuten Schach lohnen sich kaum (ausser natürlich, man gewinnt).

Joel Fleury (1352)                                 - Kevin Lucca (1406)                       0-1
Erik Mehrle                                           - Cyrill de Jonckheere (1442)            0-1
Laxman Kanagaratam                          - Mathieu Houmard (1244)                 0-1
Xenia Hunter (1287)                             - Mike Scotton (1322)                        0-1

Alles in allem bin ich mit dem 2. Spieltag zufrieden. Bis auf den Punktverlust von Rheinknie I entsprechen die Ergebnisse den Erwartungen. Das Interesse der Spieler ist inzwischen so, dass wir nicht alle mitnehmen können, die mitkommen wollen (nachdem wir früher wegen mangelndem Interesse Forfaits geben mussten).
Ein spezieller Dank an Peter Hug, der für die Therwiler Delegation verantwortlich war.

Beat Spielmann

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